6. Branchentag kunststoffland NRW e. V.
Unter dem Motto "Krise als Chance? Potenziale erkennen und nutzen" fand am 11. November 2009 in der Universität Duisburg-Essen auf dem Campus Duisburg der 6. Branchentag kunststoffland NRW e. V. statt. Neben Vorträgen aus Politik und Wirtschaft gab es Gelegenheit für das Networking mit Kollegen und Mitbewerbern aus der Kunststoffbranche.

Prof. Dr. Johannes Wortberg, Lehrstuhl für Konstruktion und Kunststoffmaschinen der Universität Duisburg-Essen

Matthias Poschmann, Poschmann Union und Vorsitzender des Vorstands des kunststoffland NRW e. V.
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Johannes Wortberg, Lehrstuhl für Konstruktion und Kunststoffmaschinen der Universität Duisburg-Essen, Matthias Poschmann, Poschmann Union und Vorsitzender des Vereins kunststoffland NRW e. V., sowie Staatssekretär Dr. Jens Baganz, Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte Dr. Peter Orth, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland, Baganz eine Deutschlandkarte mit den wichtigsten Standorten der K-Industrie.
Danach referierte Andreas Kötter, Bereichsleiter Zentrales Produktmanagement der NRW.Bank, über die Rolle der Banken bei der Unterstützung von Unternehmen in der Krise.
In der nachfolgenden Podiumsdiskussion kamen Prof. Dr. Elmar Moritzer, Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Universität Paderborn, sowie Manfred Rink, Leiter New Business der Bayer MaterialScience AG, dazu. Dabei wurde thematisiert, wie Hochschulen, Wirtschaft, Banken und Politik die Potenziale der Branche durch engere Zusammenarbeit noch besser ausschöpfen können.
Im Anschluss bot Wolfgang Studener, Mitglied des Beirats der BC Extrusion Holding AG, einen Ausblick auf die K 2010. Er betonte, dass ein Drittel allen Umsatzes von Unternehmen mit Innovationen gemacht wird, die nicht älter als drei Jahre sind. Die K-Messe entspricht in ihrem Turnus diesem Trend und dient der Branche als „Leistungsbarometer für Innovationen“, so Studener.
Zum Abschluss des Vortragsprogramms erläuterte die Persönlichkeitstrainerin Dr. Gabriele Alscher Methoden und Wege, wie man mit dem Druck in Krisenzeiten besser umgehen kann.
Der gemütliche Teil nach dem Fachprogramm wurde zum persönlichen Meinungsaustausch und zur Vernetzung genutzt. Für die musikalische Untermalung sorgte das Jazzquartett des RWE Power Orchesters.
„Wir freuend uns insbesondere, dass wir in diesem Jahr eine Hochschule als Veranstaltungsort gewinnen konnten. Auf höchstem Niveau entstehen hier Innovationen, die wir in unseren Betrieben dringen umsetzen müssen. Nur wenn uns dies gemeinsam gelingt, werden wir letztlich gestärkt aus der Krise hervorgehen“, so Poschmann.
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