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16. November 2018

Ressourceneffizienz in der Wertschöpfungskette

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat die neue Kurzanalyse Nr. 23: Ressourceneffizienz in der Wertschöpfungskette veröffentlicht, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zeigt, wie sie übergreifende Ressourceneffizienzpotenziale in der Wertschöpfungskette erkennen und gezielt Einsparmaßnahmen umsetzen können.

Die vorgestellten Beispiele und Werkzeuge helfen KMU, diese Potenziale sowohl auf der strategischen als auch auf der technischen Ebene auszuschöpfen. So können bspw. KMU, die aufeinander abgestimmt produzieren und Kooperationen bilden, ihren Material- und Energieverbrauch senken. Mit der unternehmensübergreifenden Verknüpfung einzelner Wertschöpfungsstufen reduzieren sie Kosten, stärken die eigene Wettbewerbsposition und machen den Weg frei für neue Geschäftsmodelle. Unternehmen können z. B. die Produkt- und Prozessqualität fördern, wenn sie Lieferanten in ihre Abläufe integrieren. Damit kann bspw. frühzeitig auf Planungsänderungen oder auf Lieferengpässe bestimmter Rohstoffe reagiert werden.

Auch die Integration der Kunden im Hinblick auf die Produktindividualisierung und Losgröße 1 kann die Unternehmensabläufe verbessern. Mit Hilfe spezieller Baukastensysteme werden dafür verschiedene Produktvarianten aus einer möglichst geringen Bausteinanzahl hergestellt. Ein Beispiel für Kooperationen innerhalb einer Firma zwischen einzelnen Unternehmensbereichen ist die Bildung von Mitarbeiter- und Projektteams, um Know-how gezielt zu bündeln. Neben der Kooperation dient eine Prozessanalyse dem Aufspüren von Effizienzpotenzialen. Die Kurzanalyse steht kostenfrei auf der Website des VDI ZRE unter www.ressource-deutschland.de/publikationen/kurzanalysen/ zur Verfügung.

www.ressource-deutschland.de

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