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11. März 2019

Die GAK 03 2019 ist da!

Die Märzausgabe wirft einen Blick auf die Entwicklung der Automotive-Branche im Jahr 2018: Ferdinand Dudenhoffer, Direktor des CAR – Center Automotive Research, gibt eine Einschätzung des Weltautomarktes. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), betrachtet die Entwicklung der Elektromobilität im internationalen Vergleich. Im Transportsektor, aber auch in den Bereichen Bau, Elektro und Elektronik sowie Sport und Freizeit spielen außerdem GFK eine wichtige Rolle. Eine Marktübersicht über diese Werkstoffklasse finden Sie ebenfalls im aktuellen Heft.

Lesen Sie, wie die Leistungsunterschiede zwischen thermoplastisch verarbeitbaren Elastomeren und klassischen Gummimaterialien durch neue Entwicklungen immer geringer werden, wie das Gaspermeationsverhalten von TPVs im Vergleich zu EPDM einzuschätzen ist und wie eine Kreuzbandplastik für den Einsatz biofunktionalisiert werden kann.

Außerdem berichten wir über die Gründung einer weltweiten Allianz gegen Kunststoffabfälle in der Umwelt, neue Möglichkeiten zur Asphaltmodifizierung mit Altreifen und das neu eröffnete Elastomer Competence Centre in dem die Universität Twente und der Polymer Science Park in Zwolle kooperieren.

Aus dem Inhalt: 

  • Weltautomarkt 2018
    (F. Dudenhöffer: CAR – Center Automotive Research)
    Die Aussichten für die Automobilmärkte in den kommenden Jahren sind relativ schlecht. Zum einen müssen Produktionswerke mit hohen Investitionskosten auf die Elektromobilität umgerüstet werden, zum anderen sinkt die Nachfrage nach Neuwagen. Die großen Sparprogramme zur Umstellung auf Elektroautos sind ausgearbeitet. Porsche will bspw. in den nächsten acht Jahren insgesamt 6 Mrd. EUR über Rationalisierungen von Betriebsablaufen einsparen und gleichzeitig mehr für die Entwicklung und Herstellung von Elektrofahrzeugen ausgeben.
  • Thermoplastische Elastomerhybride. Eine neue Technologieplattform verschiebt die Leistungsgrenzen von thermoplastischen Elastomeren
    (F. Vielsack, D. Butschkau, Kraiburg TPE)
    Seit Jahren ist es das Bestreben von TPE-Herstellern und Verarbeitern, die Leistungsgrenzen von thermoplastischen Elastomeren (TPE) in Richtung derer von Gummimaterialien zu verschieben. Der Wunsch nach verbesserter Medien- und höherer Temperaturbeständigkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit den neuen thermoplastischen Elastomerhybriden (TEH) ist es Kraiburg TPE gelungen, die bisherigen Leistungsunterschiede zwischen den beiden Materialwelten TPE und Gummi weiter zu verringern. Die Entwicklung einer innovativen Fertigungstechnologie hat den Zugang zu den TEH ermöglicht.
  • Elektromobilität im internationalen Vergleich
    (S. Bratzel, Center of Automotive Management, CAM)
    Der Bericht präsentiert einige Kernaussagen der aktuellen Branchenstudie zur „Elektromobilität im internationalen Vergleich“ des CAM. Die fahrzeugtechnischen Neuerungen von mehr als 30 Automobilgruppen sowie automobile Absatztrends und Rahmenbedingungen in relevanten Ländern seit dem Jahr 2005 werden analysiert und z. B. die Innovationsstärken von Automobilherstellern, Marken und Regionen ermittelt.
  • Gaspermeationsverhalten von thermoplastischen Vulkanisaten (TPV) und Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) unter Berücksichtigung des Verarbeitungseinflusses
    (C. Hopmann, M. Drach, N. Yesildag, S. Gharbi, IKV Aachen, und S. Sitz Robert Bosch GmbH)
    Bei Dichtungsmaterialien in Kontakt mit Gasen wie bspw. Wasserstoff ist eine Betrachtung der Gasdurchlässigkeit von elementarer Bedeutung für die Abschatzung von Sicherheit, Funktion und Zuverlässigkeit. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, einen Überblick über das Permeationsverhalten von thermoplastischen Kautschukvulkanisaten (TPV) und Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) gegenüber Wasserstoff unter Berücksichtigung des Verarbeitungseinflusses zu geben.
  • Tissue Engineering einer vorderen Kreuzbandplastik auf der Basis resorbierbarer, gestickter Träger.
    Teil 2: Biofunktionalisierung und Tissue Engineering des triphasischen Konstrukts
    Fortsetzung des Beitrags aus GAK 11/2018
    (A. Breier, ipf Dresden, et al.)
    Für den Ersatz des vorderen Kreuzbandes mittels Tissue Engineering ist eine geeignete Gerüststruktur (Scaffold) notwendig, die sowohl die biomechanischen als auch die biofunktionalen Anforderungen erfüllt. Im ersten Teil dieses Artikels (s. GAK 11/2018) wurde die Gestaltung der Scaffoldstruktur und deren biomechanische Anpassung beschrieben, der zweite Teil widmet sich der Biofunktionalisierung und dem Tissue Engineering der Kreuzbandplastik.

Weitere Informationen zur neuen Ausgabe finden Sie unter https://www.gupta-verlag.de/zeitschriften/gak-gummi-fasern-kunststoffe/03-2019.

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