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10. April 2019

Die GAK 04 2019 ist da!

Die GAK 04 2019 ist da! In dieser Ausgabe finden Sie die aktuellen Zahlen des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) zur Entwicklung der deutschen Kautschukindustrie 2018/2019. Lesen Sie außerdem wie Coesfeld die Chip- und Cut-Beständigkeit von Reifencompounds quantifiziert und wie Harburg-Freudenberger mit einer neuen Methode den Verschleiß von Innenmischern exakt bestimmt.

In der Aprilausgabe kommen sowohl der wissenschaftlicher Nachwuchs, als auch „alte Kautschukhasen“ zu Wort: Jan-Uve Walter von der Kunststofftechnik Paderborn an der Uni Paderborn gibt mit dem Aufsatz einen Einblick in das Thema seiner Doktorarbeit. Ken Gillen und Mat Celina können für ihren Beitrag „Vorhersage des Polymerabbaus und der Änderung mechanischer Eigenschaften bei kombinierter Wärme- und Strahlungsalterung“, den wir in drei Teilen veröffentlichen, auf Daten zurückgreifen, die in den vergangenen 40 Jahren bei den Sandia National Laboratories in Albuquerque, NM, USA gesammelt wurden.

Aus dem Inhalt: 

  • Quantifizierung der Chip- und Cut-Beständigkeit von NR und SBR
    (R. Kipscholl, Coesfeld GmbH & Co. KG, R. Stocˇek, PRL Polymer Research Lab.)
    In diesem Beitrag wird ein Laborprüfgerät vorgestellt, mit dem die Beanspruchungsbedingungen (Kraft, Rotationsgeschwindigkeit, Aufprallhäufigkeit) definiert vorgegeben werden können. Der Instrumented Chip & Cut Analyzer (ICCA) zeichnet während des Versuchs alle relevanten Messwerte auf. Über einen mathematischen Algorithmus können daraus realistische und verlässliche Aussagen über das CC-Verhalten gewonnen werden.
  • Neues Verfahren zur exakten Bestimmung des Verschleißes bei Innenmischern
    (R. Melcher, A. Limper, T. Böttcher, Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH)
    Der Füllgrad eines Innenmischers hat eine entscheidende Bedeutung für Ausstoßleistung und Materialqualität. Die HF Mixing Group hat mit zwei unabhängigen Messverfahren eine Lösung entwickelt, um das exakte Leervolumen eines Innenmischers zu bestimmen. Die Methode liefert auch bei bereits bestehenden Innenmischern exakte Auskunft. Für die Anforderungen von Industrie 4.0 ist dies ein wichtiger und notwendiger Fortschritt.
  • Entwicklung von Scale-Up Regeln für kaltgefütterte Kautschukstiftextruder
    Teil 1: Modelltheoretische und simulative Ansätze
    (J.-U. Walter, V. Schöppner, Kunststofftechnik Paderborn (KTP), Universität Paderborn)
    Für den klassischen Extrusionsprozess gibt es bereits Scale-Up Regeln. Für einen Stiftextruder können diese Regeln ebenfalls angewendet werden, jedoch muss hierbei zusätzlich die Stiftebene betrachtet werden. Die Anzahl und die Geometrie der Stifte (Länge und Durchmesser) müssen mit der Größe der Extruder hochskaliert werden. Über einen analytischen Ansatz und anschließende Validierung mit experimentellen und simulativen Untersuchungen werden diese Regeln entwickelt.
  • Vorhersage des Polymerabbaus und der Änderung mechanischer Eigenschaften bei kombinierter Wärme- und Strahlungsalterung - Teil 1
    (K. T. Gillen, M. Celina, Sandia National Laboratories)
    Es wird eine neue Methode zur Extrapolation von Ergebnissen der beschleunigten Alterung vorgestellt, die zwei Umwelteinflüsse (Strahlung und Wärme) gleichzeitig berücksichtigt. Die Methode beinhaltet eine neuartige Anwendung des bekannten t-T-R-Ansatzes und beruht auf einer Überprüfung der Annahmen, die der t-T-R-Superposition zugrunde liegen. Dazu werden in einem Diagramm, für das die MAC-Methode (matched accelerated conditions) benutzt wurde, die experimentellen Bedingungen im R-T-Raum (log R vs. 1 000/T) überprüft.

Weitere Informationen zur neuen Ausgabe finden Sie unter https://www.gupta-verlag.de/zeitschriften/gak-gummi-fasern-kunststoffe/04-2019.

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