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02. Oktober 2019

PU Magazin Ausgabe 4/2019 ist erschienen!

Informieren Sie sich in dieser Ausgabe mit unserer großen K-Vorschau über die bevorstehende K 2019 Messe in Düsseldorf, auf der viele Maschinenhersteller, Rohstoffe und Additivhersteller sowie Systemhäuser und Verarbeiter von Polyurethanen ausstellen werden.

Ausgewählte technische Artikel:

  • Untersuchung der Verbundhaftung zwischen spritzgegossenen TPUs und einer reaktiven, gießfähigen Polyurethanmasse (E. Moritzer, J. Jilg, N. Sibbe, Kunststofftechnik Paderborn (KTP) –Universität Paderborn und Gustav Meister GmbH)
    Polyurethane bilden eine der vielseitigsten Werkstoffgruppen innerhalb der kunststoffverarbeitenden Industrie. Ihre Anwendungsgebiete finden sich in einer Vielzahl von technischen und alltäglichen Produkten wieder. Eine spezielle Nischenanwendung, welche bereits seit längeren am Markt verfügbar ist, bilden Zweikomponenten-Kunststoffsiebe welche thermoplastische Polyurethane (TPU) mit den reaktiven und gießfähigen Polyurethanmassen (2K-PU-System) vereinen. Die TPU-Siebeinsätze haben die Funktion einer Klassierung und Entwässerung des Siebgutes, während die PU-Masse als Verbund- und Trägermaterial dient. Polyurethane weisen im Vergleich zu anderen weichen Kunststoffen aus dem Segment der thermoplastischen Elastomere (TPE) eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber der abrasiven Medien in der recycling-, naturstein-, chemie- und holzverarbeitenden Industrie auf, weshalb diese vorrangig in den Kunststoffsieben zum Einsatz kommen. Um die Verbundhaftung dieser zwei Weichkomponenten (TPU/PU) zu quantifizieren wird innerhalb dieser Abhandlung die Entwicklung einer Herstell- und Prüfsystematik aufgezeigt, da es für einen Weich-Weich-Verbundwerkstoff keine geeignete Prüfrichtlinie gibt.
  • Wachstumsmarkt: Einsatz nachwachsender Rohstoffe für aliphatische PU-Beschichtungen mit hoher UV-Beständigkeit (J. Hoffmann, M. Bielen, Alberdingk Boley GmbH, Krefeld)
    Schon seit längerem zeichnet sich ein nachhaltiger Markttrend ab: Nicht nur in Europa, vielmehr weltweit werden biobasierte Beschichtungen mehr und mehr eingesetzt. Im Vorfeld einer Konferenz zu biobasierten Beschichtungen konnten Besucher sich für einen entsprechenden Workshop bei der Alberdingk Boley GmbH im Center für Forschung und Entwicklung anmelden. Die Veranstaltung war sehr schnell ausgebucht und zeigte das enorm große Interesse an Polyolen auf Basis nachwachsender Rohstoffe.
  • Neue chemische Konzepte für Isolationsschäume in Kühl- und Gefriergeräten mit verbesserten Entformeigenschaften (S. L. Aprahamian, M. S. Super, R. Albers, Covestro LLC USA und Covestro Deutschland AG)
    Angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks am Markt für Haushaltsgeräte müssen Hersteller von Kühl- und Gefriergeräten sich den verändernden Energiestandards ebenso stellen wie dem Kosten-, Qualitäts- und Produktivitätsmanagement in ihren Produktionsstätten. Dabei müssen sie insbesondere ihre Produktivität verbessern und Durchlaufzeiten in der Produktion der Geräte verringern, um die Kapazitätsauslastung ihrer Anlagen zu maximieren. Die Entwicklung von Polyurethan-Dämmschaum mit kürzeren Entformzeiten unterstützt die Hersteller bei der Bewältigung dieser Herausforderungen. Dank der Optimierung von Additiv- und Katalysatorpaketen sowie der Verbesserung von Verarbeitungstechnologien konnten bereits erhebliche Fortschritte bei der Reduktion der Entformzeit gemacht werden, die nun jedoch mit Hilfe neuer chemischer Verfahren noch weiter verkürzt werden soll. Neue Polyole und Isocyanate von Covestro zur Entwicklung maßgeschneiderter Polyurethanschaumsysteme sollen den Bedarf der Hersteller nach Systemen mit kürzerer Entformzeit decken. Die innovative Technologie ermöglicht Herstellern die Produktion von Geräten mit verbesserter Produktionseffizienz, ohne dabei die Energieeffizienz oder andere wichtige Qualitätsparameter der Kühlgeräte zu beeinträchtigen. Die innovativen Lösungen von Covestro unterstützen Haushaltsgerätehersteller dabei, einigen der größten Herausforderungen der Branche zu begegnen. Covestro wird diese innovativen Lösungen nun auf den Markt bringen und damit seiner Selbstverpflichtung nachkommen, der Gesellschaft zu nutzen, Umweltauswirkungen kontinuierlich zu reduzieren und dabei Kunden einen Mehrwert zu bieten. 
  • Blähgraphit: Perfekter Flammschutz für Polyurethan (S. Schmidhuber, G. Hagel, FoamPartner Germany GmbH und KraussMaffei Technologies GmbH)
    Mit Blähgraphit als Flammschutzmittel können Polyurethanformteile höchste Brandschutzanforderungen erfüllen. Die Scherempfindlichkeit des Materials erfordert es allerdings, die mechanischen Belastungen während der Verarbeitung auf ein Minimum zu reduzieren. Daher empfiehlt sich eine entsprechende Anpassung der Dosier- und Mischtechnik.

Weitere Informationen zur neuen Ausgabe finden Sie unter https://www.gupta-verlag.de/zeitschriften/pu-magazin/04-2019.

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