20. November 2020

Die GAK Gummi Fasern Kunststoffe 11 2020 ist da!

Was Sie erwartet, lesen Sie im GAK 11-Editorial:

„Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“, diese Aussage des griechischen Philosophen Heraklit ist schon mehr als zweieinhalbtausend Jahre alt und bewahrheitet sich doch stets von neuem. Weltweit hat Corona so vieles verändert, dass einem die kleinen Veränderungen, die es immer gab, schon fast als Konstanten erscheinen. Die GAK hat sich in den mehr als 70 Jahren ihres Erscheinens immer wieder verändert und ist gleichzeitig eine Konstante in der Kautschuk- und Kunststoffbranche geblieben. Im September mussten wir von unserem Verlagsgründer Dr. Heinz Gupta Abschied nehmen. Nun stellen wir uns unter einer neuen Geschäftsführung neu auf, um diese Tradition weiterzutragen und weiterzuentwickeln.

Einem beständigen Wandel unterliegen auch die Märkte, z. B. in der Automobilindustrie. Der Marktanteil an Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen ist auch im September weiter gestiegen, wie aus der aktuellen Branchenstudie des Center of Automotive Management (CAM) hervorgeht (S. 461). Composites Germany hat zum fünfzehnten Mal aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor (S. 464).

Bauteile verändern sich mit der Zeit unter Beanspruchung. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat mit den „AM Fatigue Labs“ ein neues Laboratorium speziell zur Untersuchung von additiv gefertigten Bauteilen eingerichtet (S. 470).

Die Veränderung einzelner Parameter hat Auswirkungen auf den gesamten Prozess. Für die Elastomerverarbeitung gewinnt die Prozesssimulation zunehmend an Bedeutung. Der Beitrag auf Seite 466 erklärt, was für eine solche Simulation benötigt wird und zeigt aktuelle Einsatzmöglichkeiten in der Elastomerverarbeitung auf.

Auf Seite 462 wird außerdem eine Prozesssimulation im Bereich der additiven Fertigung für Kunststoffbauteile vorgestellt.

Elastomere zeichnen sich dadurch aus, dass mechanische Veränderungen ihrer äußeren Form wie Stauchung oder Dehnung reversibel sind. Markus Seidl-Nigsch, Markus Heim und Harald Loy beschreiben die physikalisch-chemischen Grundlagen, die das zielgerichtete Design hochdämpfender Polyurethan-Elastomere mit ausgeprägt viskoelastischem Verhalten zur Dämpfung von Stößen und Schwingungsamplituden ermöglicht haben (S. 471).

Und was wäre die Forschung ohne Veränderung und neue Ideen? In seinem Beitrag zur Mischbarkeit von Elastomeren mit Weichmachern in Abhängigkeit von der Temperatur holt Roy Hornig weit aus und erklärt Grundlagen, Modelle und Zusammenhänge zum Begriff Mischbarkeit. Dabei gibt er einen Überblick über die aus der Literatur bekannten Methoden zu deren Bestimmung, die er in Beziehung zu eigenen Ergebnissen aus Kontaktwinkelmessungen setzt (S. 478).

Das GAK-Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße
Christine Rüdiger 

Weitere Informationen zur neuen Ausgabe finden Sie unter https://www.gupta-verlag.de/zeitschriften/gak-gummi-fasern-kunststoffe/11-2020.

URL: https://www.gupta-verlag.de/nachrichten/literatur/24712/die-gak-gummi-fasern-kunststoffe-11-2020-ist-da