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08. September 2015

Cannon auf der Composites Europe 2015

Composites Europe 2015
Cannon Halle 7 Stand F53

Die zehnte Ausgabe der Composites Europe, Fachmesse für Compositetechnologien und -anwendungen, findet vom 22. – 24. September 2015 in Stuttgart statt. Bei dieser wichtigen Veranstaltung wird auch Cannon wieder mit einem Stand (F53, Halle 7) und diversen Highlights im Bereich Verarbeitungstechnologien von Composites und Polyurethan vertreten sein:

Cannon-Pre-Former für die Herstellung von kohleverstärkten Strukturbauteilen.

Cannon-Pre-Former für die Herstellung von kohleverstärkten Strukturbauteilen.

  • Das komplette Produktionsprogramm mit Absatzschwerpunkt Automobilindustrie und Transportwesen, insbesondere für Sitze und Fahrzeuginnen- und Außenteile, hergestellt im HP-RTM-, BayPreg-, Prepreg-, SMC-, und Carbon SMC Verfahren, wird gezeigt. Cannon erklärt, dass man hierfür die notwendige Anlagentechnik in Form großer industriell einsetzbarer Vorformanlagen und Pressen, Werkzeugen und Dosieranlagen zur Verarbeitung von Epoxidharzformulierungen, wie auch spezielle Mischköpfe zur Verfügung stellen kann, die sehr schnelle Entformzeiten und eine optimale Verteilung des Harzes über die gesamte Formenoberfläche garantieren.
    Cannon-Polymerisationspresse für den HP-RTM-Prozess

    Cannon-Polymerisationspresse für den HP-RTM-Prozess

  • Das Projekt CRESIM (Carbon Recycling by Epoxy Special Impregnation) zur Entwicklung eines geeigneten Verarbeitungsverfahrens zur Herstellung von CFK-Teilen aus recycelten Kohlenstofffasern. Das von Life + EU geförderte Projekt befasst sich ausschließlich mit der Verwertung von Carbonfaserabfällen. Durch den neuen Herstellungsprozess können bis zu 100 % der Carbonfaserabfälle aus unterschiedlichen Branchen wiederverwendet werden. Laut Unternehmen verwandele sich so ein Umweltproblem von heute in einen ökologischen Produktionsprozess mit wirtschaftlichem Nutzen von morgen. 
  • Cannon verzeichnet nach eigenen Angaben ein weltweit wachsendes Auftragsvolumen durch die Windkraftindustrie. Seit der Markteinführung der Niederdruck-Maschinenbaureihe Typ Cannon DX zur Infusion von Epoxidharz-Formulierungen zur Herstellung von riesigen Rotorblättern für Offshore- und konventionelle Windkraftanlagen wurden diese ständig weiterentwickelt. Sie umfasst nun auch ein Drei-Komponenten-Modell, das die flexible Verwendung von zwei verschiedenen Härtern ermöglicht. So erhält man entsprechend der Größe des Formteils unterschiedliche Reaktionsprofile, eine zwingende Anforderung der Rotorblatt-Hersteller, die bereits die Zwei-Komponenten-Modelle schätzen. Eine Entgasungseinheit für Harz und eine Kleberauftrageinheit zum Aufbringen des Zwei-Komponenten-Klebstoffs werden ebenfalls präsentiert.
    Das Skateboard wurde im CRESIM-Projekt unter Verwendung der Estrim Liquid Lay Down-Technologie gefertigt.

    Das Skateboard wurde im CRESIM-Projekt unter Verwendung der Estrim Liquid Lay Down-Technologie gefertigt.

  • Hochdruckmischköpfe von Cannon umfassen hochentwickelte Lösungen für universell einsetzbare Schaumsysteme bis hin zu speziellen Schaumsystemen, wie gefüllte und verstärkte Formulierungen, für Mehrkomponenten- und für Mehrtauchhärten-Schaumsysteme, für hohe Austragsleistungen, spezielle Anwendungen, wie das Ausschäumen von Hohlräumen und zum Überfluten mit Klarlack-PU-Systemen.

Laut Unternehmen stehen alle beschriebenen Turn-Key-Lösungen den Herstellern von Composite-Teilen auf allen fünf Kontinenten gleichermaßen zur Verfügung, denn Cannon verfügt über ein ausgedehntes Netz von Niederlassungen und Agenturen, garantiert einen schnellen lokalen Service, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und eine umfassende technische Unterstützung.

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