Wechseln zu

26. August 2017

Thermische Leitfähigkeit durch modifizierte Grafite

Die Ergebnisse einer Studie der Georg H. Luh GmbH in Zusammenarbeit mit der ZBT GmbH zeigen, dass es je nach Anforderungsprofil der Anwendung unterschiedliche grafitbasierte Füllstoffkonzepte gibt, die jeweils zu guten Ergebnissen führen.

Grafit eignet sich aufgrund seiner guten thermischen Leitfähigkeit als funktionelles Additiv für Wärme­managementaufgaben.

Grafit eignet sich aufgrund seiner guten thermischen Leitfähigkeit als funktionelles Additiv für Wärme­managementaufgaben.

Mit Wärmeleitfähigkeiten von bis zu 25 W/mK und einer sehr guten Verarbeitbarkeit, auch bei hohen Füllraten, eigne sich GraphTherm als Additiv für hochleitfähige Kunststoffcompounds. Alternativ lasse sich mit GraphCond bereits bei geringen Füllgraden eine Kombination aus hoher elektrischer und guter Wärmeleitfähigkeit erzielen, so heißt es. Darüber hinaus habe die Studie gezeigt, dass sowohl GraphTherm als auch andere ausgewählte Naturgrafitqualitäten in geringen Füllraten für Wärmeleitanwendungen eingesetzt werden können, die nur sehr niedrige elektrische Leitfähigkeitswerte erlauben. Da in vielen Fällen nur moderate Wärmeleitfähigkeitswerte von z. B. 2 – 3 W/mK erforderlich sind, stellen speziell ausgewählte oder modifizierte Grafite auch ein geeignetes Additiv für Wärmeleitanwendungen in Kunststoffen ohne elektrische Leitfähigkeit dar, so Georg H. Luh.

www.luh.de
www.zbt-duisburg.de

Verfassen Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel