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Fermapor CC-PU-Schaumdichtung mit hoher Wasserdichtigkeit (Quelle: Sonderhoff)

28. September 2017

FIP Closed-Cell-Dichtungstechnologie für hohe Wasserdichtigkeit

Die Sonderhoff Gruppe, seit Juli 2017 Teil der Henkel AG & Co. KGaA, stellt auf der Fakuma 2017 die neu entwickelte Formed-In-Place Closed-Cell (FIP CC)-Technologie vor. Laut Unternehmen kombiniert die Technologie die hohe Wasserdichtigkeit von Siliconen mit den attraktiven Materialkosten von Polyurethanen. Die FIP CC-Technologie wird mit der neuen Misch- und Dosieranlage DM 402 CC sowie dem neuen PU-Schaum Fermapor CC auf der Messe live demonstriert.

Das neue Schaumdichtungssystem Fermapor CC auf PU-Basis für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit schließt die Lücke zwischen hochpreisigen überwiegend geschlossenzelligen Materialsystemen wie Siliconschaum und günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumsystemen. Und auch Anwendern, die bislang die 1K-Technologie einsetzen, bietet sich jetzt eine preiswertere Alternative.

Fermapor CC ist ein bei Raumtemperatur vernetzendes Zweikomponentensystem, das mit dem neu entwickelten FIP CC-Aufschäumverfahren eine überwiegend geschlossenzellige PU-Weichschaumdichtung bildet. Die Schaumstruktur ist sehr feinzellig, dicht und besonders gleichmäßig. Dank seiner Geschlossenzelligkeit nimmt die Fermapor CC-Schaumdichtung kaum Wasser auf und ist 90 % weniger luftdurchlässig als gemischtzelliger PU-Schaum. Mit einer glatten, leicht glänzenden Oberfläche macht die Fermapor CC-Schaumdichtung auch optisch einen wertigen Eindruck. Zudem ist sie gegenüber herkömmlichen PU-Schaumraupen deutlich widerstandsfähiger. Denn selbst wenn die Oberfläche anwendungsbedingt einmal beschädigt sein sollte, verändert sich, so zeigen Praxisversuche und Labortests, die Wasseraufnahme nur geringfügig. Fermapor CC-PU-Schaum erfüllt die REACH/EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen in der Regel bei Temperaturen von –40 °C bis 80 °C, kurzfristig sogar bis 160 °C, eingesetzt.

Sonderhoff hat mit der Misch- und Dosieranlage DM 402 CC für die Dosierung von Fermapor CC eine neue Dichtungstechnologie patentiert. Der Applikationsprozess selbst folgt dem bekannten FIPFG-Verfahren. Neu ist, dass sich der Dichtungsschaum in seiner fast vollständigen Dimension bereits kurz nach der Dosierung auf dem Bauteil zeigt. Eine prozessnahe Qualitätskontrolle kann somit unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag ermitteln, ob die Dichtung über die ganze Bauteilkontur in der gewünschten Höhe appliziert wurde.

Mit dem Fermapor CC-Dichtungsschaum und der FIP CC-Technologie steht jetzt ein weiterentwickeltes FIPFG-Verfahren zur Verfügung, das dem automatisierten Dichtungsschäumen neue Anwendungsfelder erschließt, so Sonderhoff.

www.sonderhoff.com

Sonderhoff auf der Fakuma 2017
Halle A5, Stand 5109

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