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22. November 2017

Zukunftsweisender Leichtbau in Theorie und Praxis

Mit zahlreichen Referenten und einer In-House-Ausstellung wurden beim Rampf Composites Symposium neue Trends im Bereich Leichtbau mit Faserverbundwerkstoffen aufgezeigt. 120 Teilnehmer und 21 Aussteller waren der Einladung von Rampf Tooling Solutions ins neue Produktionsgebäude nach Grafenberg gefolgt.

Diese Produktionsform für einen Bootsrumpf wurde via Resin Infusion gefertigt, zum Einsatz kamen das Oberflächenharz Raku Tool EG-2104 / EH-2950-1 sowie das Resin Infusion System Raku Tool EI-2500 / EH-2973 (Quelle: Rampf)

Diese Produktionsform für einen Bootsrumpf wurde via Resin Infusion gefertigt, zum Einsatz kamen das Oberflächenharz Raku Tool EG-2104 / EH-2950-1 sowie das Resin Infusion System Raku Tool EI-2500 / EH-2973 (Quelle: Rampf)

Faserverbundwerkstoffe reduzieren das Gewicht und erhöhen gleichzeitig die mechanische Belastbarkeit von Composites. Es wird daher im Bereich der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, im Schiffs- und Bootsbau, Sport- und Freizeitbereich, Maschinenbau sowie in der Medizintechnik mit Nachdruck geprüft, in welchen Produkten Composites eingesetzt werden und so eine Leistungssteigerung bewirken können.

Im Rahmen des Rampf Composites Symposium präsentierten sowohl Kunden und Geschäftspartner von Rampf Tooling Solutions als auch Experten des Grafenberger Unternehmens ihr Know-how in zahlreichen Vorträgen und einer In-House-Ausstellung. In den Vorträgen wurden u. a. das Potenzial von Cyanat-Ester für das Resin-Infusion-Verfahren, die Ver- und Bearbeitung eines CFK-Kotflügels sowie der Einsatz von Raku Tool Close-Contour-Gießlingen für die Fertigung von Flugzeugkomponenten thematisiert.

Für die Herstellung dieser Drohne wurden das Modellbaublockmaterial Raku Tool MB-0600 zur Produktion von Urmodellen und für gewisse Teile der Drohne auch das Epoxid-Infusionsharz Raku Tool EI-2500 eingesetzt. (Quelle: Rampf)

Für die Herstellung dieser Drohne wurden das Modellbaublockmaterial Raku Tool MB-0600 zur Produktion von Urmodellen und für gewisse Teile der Drohne auch das Epoxid-Infusionsharz Raku Tool EI-2500 eingesetzt. (Quelle: Rampf)

Im neuen Produktionsgebäude von Rampf Tooling Solutions, wo Anfang 2018 die Produktion von Styling-, Modell- und Werkzeugplatten aus Polyurethan und Epoxid aufgenommen wird, präsentierten 21 Aussteller sowie die sechs Rampf-Gruppenunternehmen ihre Leichtbauprodukte und -lösungen. Zu sehen waren u. a. eine mittels Resin Infusion hergestellte, mehrere Meter lange Produktionsform für einen Bootsrumpf, ein Prepreg-Legewerkzeug für die Herstellung eines Autodaches, ein Glasfaserlegewerkzeug zur Herstellung einer Cockpitabdeckung sowie eine kreiselstabilisierte Kameraaufhängung, die im VARI-Verfahren (Vacuum Assisted Resin Infusion) hergestellt wurde.

Mit der Corvette C7 GT3-R hat das Team Callaway Competition sowohl die Fahrer- als auch Teamwertung der diesjährigen ADAC GT Masters gewonnen. Für den Rennwagen wurden Composite-Teile mit Hilfe von Raku Tool Block- und Flüssigmaterialien hergestellt. (Quelle: Rampf)

Mit der Corvette C7 GT3-R hat das Team Callaway Competition sowohl die Fahrer- als auch Teamwertung der diesjährigen ADAC GT Masters gewonnen. Für den Rennwagen wurden Composite-Teile mit Hilfe von Raku Tool Block- und Flüssigmaterialien hergestellt. (Quelle: Rampf)

„Wir sind immer wieder sehr beeindruckt von den Produkten und Lösungen unserer Kunden und Geschäftspartner“, betonte Jochen Reiff, Geschäftsführer von Rampf Tooling Solutions. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Flüssig-, Pasten-, sowie Close-Contour- und Blockmaterialien für die Herstellung derart hochtechnologischer und hochqualitativer Erzeugnisse eingesetzt werden.“

www.rampf-gruppe.de

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