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Das Elastomer Kraibon sorgt in dieser B-Säule – ein Projekt mit der Fa. Topia Co., Ltd. – für verbesserte Eigenschaften im Falle eines Aufpralls

28. Februar 2018

Schalldämpfung, Impact- und Splitterschutz für Faserverbundkunststoffe

Die Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG wird auf der JEC World 2018 in Halle 6, Stand R51 (Gemeinschaftsstand mit Bayern Innovativ), den Werkstoff Kraibon für die Leichtbaubranche präsentieren.

Dabei handelt es sich um unvernetzte Kautschukfolien, die sich wie Prepregs (mit Harz vorimprägnierte Gewebe) verarbeiten lassen und im gemeinsamen Härteprozess feste Verbindungen zu Faserverbundkunststoffen (CFK, GFK, SMC, etc.) aber auch zu Metallen eingehen. Das Material kann laut Hersteller die akustischen Eigenschaften von FVK-Bauteilen verbessern. Durch die direkte Integration in den Lagenaufbau könne mit wenig Zusatzgewicht eine Körperschalldämpfung um bis zu 20 dB erreicht werden, so heißt es. Bei der Herstellung z. B. von Innenverkleidungsteilen und Bodenplatten ermögliche das Material eine Gewichtseinsparung von ca. 2,5 kg/m2. Darüber hinaus biete es neue Möglichkeiten bei hybriden Materialkombinationen, z. B. Metalle zu Carbon. Kraibon fungiert hier als „Kleber“ zwischen den beiden Werkstoffen.

Während herkömmlicher Klebstoff beim Aufheizen des Bauteils die unterschiedliche Ausdehnung von Metall und Carbon nicht egalisiert, gleiche Kraibon diese aus und behalte zu beiden Seiten eine gute Haftung. Weitere Einsatzgebiete für Kraibon sind der Einschlag- und Splitterschutz für Bauteile. Durch die Integration des Materials können ca. 100 – 300 % höhere Impact-Energien schadlos überstanden werden. Die Elastomerschicht ist flexibel, hält durch die gute Haftung das Bauteil zusammen und vermindert somit die Splitterentwicklung. So können entweder höhere Schadenstoleranzen und somit eine höhere Lebensdauer erzielt oder das Bauteil bei gleicher Performance leichter und günstiger produziert werden.

www.kraiburg-rubber-compounds.com
www.kraibon.com

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