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08. August 2018

PU-Schaumstoff für dünne und leichte Instrumententafeln

BASF liefert bereits seit langem Polyurethansysteme für die Hinterschäumung von Instrumententafeln. Beim Produktionsprozess wird zwischen Außenhaut und Träger der Instrumententafel ein PU-Schaum eingespritzt, der das Ober- und Trägermaterial miteinander verklebt. Der PU-Schaumstoff schafft dabei eine sanfte Haptik und ermöglicht eine gute Haftung für Oberflächen aus unterschiedlichen Materialien. Nach Angaben von BASF sind die PU-Systeme auch für PVC-Häute geeignet.

Mit den Thin-Light-Systemen hat die BASF ihr Angebot an PU-Schäumen für Instrumententafeln, Türen und Armlehnen erweitert. (Quelle: BASF)

Mit den Thin-Light-Systemen hat die BASF ihr Angebot an PU-Schäumen für Instrumententafeln, Türen und Armlehnen erweitert. (Quelle: BASF)

Eine neue Serie an PU-Systemen der Produktgruppe Elastoflex E soll nun eine deutliche Gewichtsreduzierung mit Schaumdichten um 120 g/L ermöglichen, ohne dabei auf die guten Schaumeigenschaften verzichten zu müssen. Je nach Bauteilgeometrie können dabei bis zu 30 % Schaumgewicht eingespart werden, so das Unternehmen. Aufgrund einer robusten und feinen Zellstruktur ermöglicht dieses Thin-Light-System einen Einsatz bei Bauteilen mit reduziertem Querschnitt unter 5 mm. Die Folge sind leichte aber auch dünne Instrumententafeln oder Türelemente, die Raum für neue Designoptionen bieten.

„Mit den neuen PU-Systemen lässt sich nicht nur Gewicht einsparen, sie zielen zudem darauf ab, den Einbau von Sensoren oder Kontrollelementen zu ermöglichen“, so Marc Martin, Experte für automobile Innenräume im Unternehmensbereich Performance Materials der BASF. „Darüber hinaus ist es uns gelungen, die Emissionswerte weiter zu reduzieren und den Einsatz von Lasern bei der Airbag-Schwächung zu vereinfachen.“

BASF hat zudem ein PU-System auf Basis von Rizinusöl, einem nachwachsenden Rohstoff, entwickelt: Elastoflex E 3496/102 ermöglicht sowohl leichte als auch dünne, komplexe Bauteile mit hoher Haftung an verschiedenen Deckschichten. Diese Entwicklung wurde bereits Ende 2017 mit dem SPE Environmental Category Award ausgezeichnet. Gemeinsam mit International Automotive Components (IAC) wurde das Projekt als nachhaltige Innovation prämiert.

www.basf.com

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