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11. Oktober 2018

KUZ: Mikrokunststofftechnologien, Schaumspritzgießen und veredelte Oberflächen

Fakuma 2018
KUZ Halle B3 Stand B3-3006

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) wird auf der Fakuma 2018 über Mikrokunststofftechnologien, Leichtbau durch thermoplastisches Schaumspritzgießen und hochwertige Oberflächen durch eine Verfahrenskombination informieren. Das Portfolio an Mikrokunststofftechnologien wird im Applikationszentrum für Mikrokunststofftechnologien (MiKA) des KUZ zusammengefasst.

Das Angebot umfasst Mikrospritzguss mit Formteilgewichten von 1 – 10 000 mg, Mikrospritzprägen, Mikroextrusion und Mikrostrukturieren. Zudem können Sonderverfahren, wie 2K-Mikrospritzgießen, Powder Injection Moulding (PIM), v. a. Keramiken (CIM), Liquid Injection Moulding (LIM), Silicon-Mikrospritzguss, Elastomerverarbeitung für Mikroformteile, Mikrospritzprägen und Fertigung hybrider Mikroformteile mittels Inserttechnik abgebildet werden. Chemisches und physikalisches Schäumen bilden im KUZ einen Forschungsschwerpunkt, der in Exponaten auf der Messe präsentiert wird.

V. l. n. r.: 2K-Mikroformteile Thermoplast/Silicon, ultraleichter Thermoplast-Schaumspritzguss, veredelte Oberflächen

V. l. n. r.: 2K-Mikroformteile Thermoplast/Silicon, ultraleichter Thermoplast-Schaumspritzguss, veredelte Oberflächen

Das Forschungsprojekt „Cell-2K“ hat u. a. die Herstellung von Leichtbauteilen mit definierten Eigenschaften zum Ziel. Dabei wird die 2K-Sandwichtechnologie genutzt um z. B. hochfeste Kunststoffe mit leichten Schäumen zu kombinieren, erstmals auch mit physikalisch geschäumter Kernschicht. Als Koordinator im Kooperationsnetzwerk „TSchaum+Funktion“ verbindet das KUZ Industrie- und Forschungspartner, um mit den Technologien im thermoplastischen Schaumspritzgießen konkrete Bauteile zu entwickeln.

Des Weiteren wird eine Verfahrenskombination aus Thermoplast- und Reaktionsspritzgießen vorgestellt, die es ermöglicht Formteile mit individualisierten Oberflächen aus Polyurethan oder Polyurea herzustellen. Dabei eröffnet die Integration des Folienhinterspritzens in den Prozess zusätzliche Design- und Funktionsmöglichkeiten. Direkt nach dem Spritzgießen werden die Folien mit einem Lack überflutet, der die Funktionen als Schutzschicht und als Designelement kombiniert. Die Strukturierung der Werkzeugoberflächen ermöglicht z. B. spiegelglatte, matte oder strukturierte Oberflächen.

www.kuz-leipzig.de

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