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12. Oktober 2018

Rampf: Automatisierte Lösungen für das Dichten, Vergießen und Kleben

Fakuma 2018
Rampf Halle B2 Stand B2-2203

Rampf Production Systems präsentiert auf der Fakuma 2018 seine integrierten Produktionssysteme für das Dichten, Vergießen und Kleben von Produkten und Teilen der Haushaltsgeräteindustrie sowie eine voll automatisierte Klebeanlage für Kfz-Außenteile.

Die integrierten Produktionssysteme von Rampf ermöglichen hohe Volumina und kurze Taktzeiten in der Haushaltsgeräteproduktion. (Quelle: Rampf)

Die integrierten Produktionssysteme von Rampf ermöglichen hohe Volumina und kurze Taktzeiten in der Haushaltsgeräteproduktion. (Quelle: Rampf)

Laut Rampf ist die Haushaltsgerätebranche auf voll automatisierte Fertigungsprozesse mit hoher Effektivität und Geschwindigkeit angewiesen. Darauf aufbauend entwickele man sowohl die passende Misch- und Dosiertechnik als auch projektspezifische Automatisierungskonzepte, die zum Einsatz kommen beim:

  • Kleben und Montieren von Keramikkochfeldern, Backofentüren und Bedienfeldern
  • Kleben von Mikrowellentüren und Dampfbügeleisensohlen
  • Dichten von Bedienfeldern für Wäschetrockner, Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen
  • Dichten von Spülmaschinengehäusen und Rückwänden für Waschmaschinen, Kühlschränke und Gefrierschränke
  • Einschäumen von Hepa-Filtern für Staubsauger
  • Vergießen von Induktionsladegeräten für Zahnbürsten

Für die PU-Verklebung von Kfz-Außenteilen wie Seitenwände, Heckspoiler, Heckklappen oder Spoilerlippen hat das Unternehmen eine voll automatisierte Produktionszelle entwickelt. Ein zentrales Element bildet dabei die Dosieranlage C-DS. Die kompakte Anlage ermöglicht laut Hersteller den präzisen Auftrag der raumtemperaturhärtenden 2K-PU-Klebstoffe, die zur Verklebung der Teile verwendet werden. Die C-DS umfasst ein Materialaufbereitungs-, Dosier- und Mischsystem sowie SPS-Steuerung und integrierte Prozessüberwachung. Der modulare Aufbau der Dosieranlage sorgt für Flexibilität, da sich Dosierpumpen und Mischsystem einfach in vorhandene Fertigungslinien integrieren lassen.

Voll automatisierte Zelle für das PU-Kleben von Kfz-Außenteilen (Quelle: Rampf)

Voll automatisierte Zelle für das PU-Kleben von Kfz-Außenteilen (Quelle: Rampf)

Bevor der PU-Klebstoff aufgetragen wird, verifiziert ein nach dem Poka-Yoke-Prinzip arbeitendes Qualitätskontrollsystem, dass die eingelegten Teile einer manuellen Vorreinigung unterzogen wurden. Hierfür kommen Reinigungssensoren zum Einsatz.

Die Produktionszelle kann mit Fanuc-, Kuka- oder ABB-Robotern ausgestattet werden. Mit Hilfe von Conveyor-Tracking-Systemen können die Roboter einzelne Teile erkennen, aufnehmen und korrekt auf einem sich bewegenden Förderband platzieren. Je nach Anforderungen des zu klebenden Bauteils lassen sich auch mehrere Roboter integrieren, so Rampf. Eine Oberflächenaktivierung per Plasmabehandlung sorgt für eine gute Haftung, für die schnelle Aushärtung der geklebten Teile steht Curing-on-Demand (COD) zur Verfügung.

www.rampf-gruppe.de

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