11. Januar 2019

Einfärbung und Lackierung von Polyurethanen

Die Fa. ISL-Chemie GmbH & Co. KG, seit 50 Jahren Hersteller von Farbpasten, Farbstoffen, In-Mould-Lacken und Additiven, wird auf der PSE Europe 2019 vom 26. – 28. März 2019 in München ihre bewährten Produkte für die Einfärbung und Lackierung von Polyurethanen präsentieren.

Die niedrigviskosen Reaktivfarbstoffe der Moltopren-S-Reihe besitzen eine hohe Farbbrillanz und -stärke. Durch die Einbindung des Reaktivfarbstoffs mittels hydroxyfunktioneller Gruppen in die PU-Schaummatrix bluten mit Moltopren-S-Reaktivfarbstoffen eingefärbte Schäume nicht aus. Verminderte Schlierenbildung und eine gute Lagerstabilität zeichnen die Reaktivfarbstoffe aus. Die Produktreihe wird kontinuierlich erweitert, so dass die erhältliche Farbpalette beständig wächst, so ISL-Chemie.

Schwämme aus Polyurethan erhalten durch die Einfärbung mit Isochrom-Pigmentpasten einen zusätzlichen Nutzen. Der Farbton des Endproduktes kann sich nach Kundenwunsch z. B. bei einer erreichten Temperatur von 40 °C verändern und zeigt damit an, dass das verwendete Produkt eine entsprechende Temperatur hat. Durch die Kombination thermochromer Pigmente mit regulären Farbpasten lassen sich somit Farbumschläge in unterschiedlichen Temperaturbereichen erzielen und bieten einen funktionellen Nutzen.

Laut ISL-Chemie sind insbesondere in der Automobilindustrie hochwertige, mit Effekten versehene Oberflächen zunehmend gefragt. Doch die Verarbeitung der teuren Spezialpigmente sei häufig schwierig, tendieren diese doch stark dazu, sich abzusetzen. Oft bleibe der gewünschte Effekt hinter den Erwartungen zurück, da die Pigmente in der finalen Anwendung, z. B. einer Oberfläche, nur wenig zu sehen seien. Durch die langjährige Erfahrung von ISL-Chemie bei der Dispergierung von Pigmenten ist es nun gelungen, spezielle Isopur-Effektpigmente für die Anwendung in Polyurethanbeschichtungen so zu stabilisieren, dass diese in der Endanwendung gleichmäßig und in der gewünschten Intensität auch in hohen Schichtdicken sichtbar sind.

Beim In-Mould-Coating-Verfahren (IMC) werden Kunststoffbauteile direkt im Werkzeug lackiert. Im Automobilinnenraum ist dieses Verfahren für Lenkräder, Armaturenbretter und viele weitere Anwendungen das Verfahren der Wahl. Die nachträgliche Lackierung des Formteils entfällt und spart somit Zeit und Kosten. Isothan-NT-Lacke zeichnen sich durch hohe Oberflächengüte, sehr gute Lichtbeständigkeit sowie Chemikalienbeständigkeit aus.

In-Mould-Coating-Lacke von ISL-Chemie bewähren sich in Anwendungsbereichen wie dem PU-Sprühhautverfahren. Hier wird ein aromatisches PU-System mittels Sprühverfahren in ein vortemperiertes Werkzeug eingebracht. Durch den vorab in die Form eingebrachten Isothan-In-Mould-Lack wird die finale Oberfläche der Sprühhaut veredelt und geschützt und eine angenehme Haptik erreicht. Schnelle Farbwechsel und Mehrfarbigkeit der Polyurethanteile sind mittels Sprühhautverfahren möglich. Das Verfahren ist z. B. für Instrumententafeln, Handschuhkastendeckel, Türseitenverkleidungen oder Armlehnen geeignet und bietet neben reduziertem Gewicht Kosteneinsparungen durch niedrigere Prozesstemperaturen im Vergleich zu alternativen Technologien. Die lackierten Oberflächen bieten eine hervorragende UV-, Abrieb- und Chemikalienbeständigkeit.

www.isl-chemie.de

URL: https://www.gupta-verlag.de/nachrichten/technik/22398/einfaerbung-und-lackierung-von-polyurethanen