Wechseln zu

06. Februar 2019

Urethan-Präpolymere für Heißschmelzklebstoffe

Lanxess wird sich mit einem Expertenvortrag am In-Adhesives-Symposium vom 25. – 26. Februar 2019 in München beteiligen. Ronald M. Emanuel, Jr., Senior R&D-Scientist im Lanxess-Geschäftsbereich Urethane Systems und zuständig für die globale Forschung und Entwicklung von Klebstoffen, wird am 26. Februar 2019 über „Unique High Performance Low Monomer Urethane Prepolymers for Hot Melt Adhesives“ (Einzigartige, hochleistungsfähige Urethan-Präpolymere mit niedrigem Monomergehalt für Heißschmelzklebstoffe) referieren.

Bei der Veranstaltung, die sich mit den Innovationen, neuen Entwicklungen und aktuellen Trends im Bereich Klebstoffe und deren Anwendungen in unterschiedlichen Industriezweigen auseinandersetzt, werden Lösungen, Entwicklungen und Ergebnisse aus den Schwerpunktbereichen „Automobil und Luftfahrt“, „Lightweight“, „Elektronik“ sowie „Medizin“ vorgestellt.

Beim In-Adhesives-Symposium stellt der Lanxess-Geschäftsbereich Urethane Systems Urethan-Präpolymere mit niedrigem freiem Isocyanatgehalt ( 0,10 Gew.-%) für Heißschmelzklebstoffe vor. (Quelle: Lanxess)

Beim In-Adhesives-Symposium stellt der Lanxess-Geschäftsbereich Urethane Systems Urethan-Präpolymere mit niedrigem freiem Isocyanatgehalt (< 0,10 Gew.-%) für Heißschmelzklebstoffe vor. (Quelle: Lanxess)

Lanxess ist ein Spezialist in der Entwicklung der Low Free (LF)-Isocyanattechnologie, die das Unternehmen unter dem Namen Adiprene LF vertreibt. Auf Basis dieser Technologie hat Lanxess Urethane Systems Präpolymere mit weniger als 0,10 % freiem MDI (Methylendiphenyldiisocyanat) und anderen Isocyanaten entwickelt, die für Schmelzklebstoffe in der Automobil-, Bau- und Elektronikindustrie eingesetzt werden. Laut Hersteller bietet diese monomerarme Technologie eine gute technische Performance, Verarbeitungsfähigkeit und Produktivität sowie Vorteile in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.

„Im Mittelpunkt unserer Entwicklungsarbeit steht die Erweiterung der Palette der Präpolymere mit sehr niedrigem Gehalt an freiem Isocyanat – ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Arbeitshygiene und Arbeitssicherheit“, erklärte Emanuel. Urethan-Präpolymere mit niedrigem Monomergehalt sind besonders geeignet, um die immer strengeren gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen und Endprodukte herzustellen, die in niedrigere Risikoklassen eingestuft sind. Damit wird jegliche toxische Klassifizierung vermieden.

Die Low-Monomer-Technologie von Lanxess kann hinsichtlich NCO-Gehalt, Viskosität und Eigenschaftsprofil auf die Kundenanforderungen abgestimmt werden. Die Präpolymere sind für alle Isocyanate und Polyole verfügbar, einschließlich spezieller Isocyanate wie IPDI (Isophorondiisocyanat), HDI (Hexamethylendiisocyanat) sowie pPDI (p-Phenylendiisocyanat). Im letztgenannten Fall bietet sie eine gute Lösemittelbeständigkeit und ein gutes Hochtemperaturverhalten. Außerdem umfasst sie eine Reihe von Polyolen wie Polyether, Polyester, Polycaprolactone und Polycarbonate.

http://ure.lanxess.com

Verfassen Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel