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25. März 2019

Mit QR-Code gekennzeichnete Reifen gehen in Serie

Die von der 4Jet Technologies GmbH entwickelte Scannect-Technologie (kurz für: „scan and connect“) zur individuellen und dauerhaften Kennzeichnung von Reifen mit maschinenlesbaren QR-Codes ist in der Serienfertigung für die Pkw-Erstausrüstung angekommen. Erste Modelle der BMW Group werden seit Ende 2018 serienmäßig mit der neuen Technologie ausgestattet. Nach Angaben von 4Jet werden zudem zwei namhafte Hersteller von Nutzfahrzeugreifen noch im Jahr 2019 QR-Codes in der Massenproduktion und Runderneuerung von Lkw-Reifen einführen.

Laser-gravierter QR-Code – lesbar mit der Scannect-App von 4Jet

Laser-gravierter QR-Code – lesbar mit der Scannect-App von 4Jet

Bereits heute seien rd. 20 Reifenfabriken auf drei Kontinenten in der Lage, die Forderung nach den dauerhaften und maschinenlesbaren Codes zu erfüllen. Mögliche Folgeprojekte würden aktuell von mehreren Automobil- und Reifenherstellern geprüft, so heißt es. Mit Hilfe der Scannect-Technologie können Reifen über den gesamten Lebenszyklus lückenlos verfolgt werden. Kern der Lösung ist ein Laserprozess, der die Reifenkennzeichnung mit individuellen QR-Codes ermöglicht, die dauerhaft und vor Abrieb geschützt in die Seitenwände graviert werden.

Der hohe Kontrast der Gravur macht es möglich, den Code mit optischen Leseverfahren prozesssicher auszulesen. Dazu wurden spezielle Lesesysteme für den Einsatz in der Rad/Reifenlogistik entwickelt, die im Industrieeinsatz Leseraten von > 99,9 % gewährleisten, so der Hersteller. Darüber hinaus hat 4Jet mit der Scannect-App eine Software entwickelt, die das Auslesen von QR-Codes eines Reifens ermöglicht und als „App-in-App“-Lösung in mobile Anwendungen, z. B. für Onlinekäufe oder Flottenmanagement, integriert werden kann.

www.4jet.de

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