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21. Juni 2019

Melos: Kabelmaterialien für die Digitalisierung

Die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser ist in Deutschland ein drängendes Thema. Voraussetzung für eine flächenübergreifende Digitalisierung ist u. a. eine blitzschnelle und starke Datenübertragungstechnik, und damit eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur. Dabei spielt die Ummantelung der Glasfaserkabel eine wichtige Rolle: Zum einen müssen die Fasern im Inneren durch eine stabile und zuverlässige Ummantelung gut vor mechanischen Beschädigungen oder Feuchtigkeit geschützt werden, um langfristig die optischen Werte stabil zu halten. Zum anderen müssen Glasfaserkabel den Anforderungen für Gebäudesicherheit entsprechen, z. B. beim Brandverhalten oder der Rauchentwicklung.

Das Ummantelungsmaterial ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Konstruktion von Glasfaserkabeln.

Das Ummantelungsmaterial ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Konstruktion von Glasfaserkabeln.

Melos bietet hier verschiedene Lösungen: Mecoline S TP 1005 F stellt eine mögliche halogenfreie flammgeschützte Alternative zu PBT in „loose tube“-Anwendungen dar. Das Material überzeugt nach Firmenangaben durch geringes Schrumpfverhalten, hohe Schmelzefestigkeit sowie durch relativ hohe Steifigkeit. Weitere empfehlenswerte hochflammgeschützte Compounds für Mantelanwendungen sind die Mecoline S TP 1006 F (ATH-basierend) und die Mecoline IS TP 1033 F (MDH-basierend). Beide Compounds weisen einen niedrigen Schrumpf auf und überzeugen durch gute Verarbeitbarkeit. Alle Mantelmaterialien können auch mit einem entsprechendem UV-Paket ausgestattet werden, um die Witterungsbeständigkeit gemäß ISO 4892-2 für 720 h zu bestehen.

Die Low-Smoke-Halogen-Free-Flame-Retardant-Kabelmäntel von Melos können sowohl in Leerrohren und Kanalsystemen installiert werden, sind aber auch für Anwendungsbereiche mit hohen Brandschutzanforderungen einsetzbar, z. B. für die Gebäudeverkabelung in Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden oder Industriegebäuden.

www.melos-gmbh.com

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