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16. März 2020

nova-Institut: Projekt zur Identifizierung der vorteilhaftesten Kombinationen aus Rohstoff, Syntheseweg und Zielmolekül

Das nova-Institut, die Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. und die Leuphana Universität Lüneburg arbeiten seit Oktober 2019 in einem Verbundprojekt zusammen, das die Entwicklung eines praktikablen Multikriterien-Systems zur Evaluierung der Chemikalienproduktion, kurz „EvaChem“, zum Ziel hat. Mit diesem Werkzeug soll es möglich sein, die vorteilhaftesten Kombinationen aus Rohstoff (fossile Ressourcen, CO2, erster und zweiter Generation Biomasse), Syntheseweg und Zielmolekül effizient zu identifizieren. Es soll so gestaltet werden, dass es leicht in der Praxis anwendbar ist und im Vergleich zu bekannten, vereinfachten Methoden eine deutlich höhere Aussagekraft besitzt.

Dies ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) ihre Chemikalienproduktion eigenständig und mit geringem finanziellem Aufwand zu evaluieren. Gleichzeitig besitzen diese Ergebnisse eine hohe Aussagekraft, auf deren Grundlage Unternehmen strategische Entscheidungen treffen können. Zusätzlich erlaubt der transparente Charakter des Werkzeugs, dass die Analysen jederzeit nachvollziehbar und überprüfbar bleiben und die Bewertungsergebnisse vergleichbar sind. Die Projektlaufzeit beträgt zunächst 18 Monate (Oktober 2019 – März 2021) und beinhaltet zwei Stakeholder-Workshops. Interessenten können sich www.nova-institute.eu/evachem/ registrieren und an den Stakeholder-Workshops teilnehmen. Der erste Workshop findet am 14. Mai 2020, der zweite im Mai 2021 statt.

www.nova-institut.de
www.dechema.de
www.leuphana.de

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