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Lagenaufbau von Kraiburg LEP (Quelle: Gummiwerk Kraiburg)

28. Juli 2020

Gummiwerk Kraiburg: Langlebiger Erosionsschutz für Rotorblätter von Windenergieanlagen

Die Fa. Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG hat eine elastomerbasierte Lösung zum Schutz der Rotorblattvorderkanten von Windkraftanlagen entwickelt. Laut Unternehmen sind Rotorblätter während ihres Einsatzes enormen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere die Blattvorderkanten werden durch auftreffende Regentropfen sowie sonstige Partikel überproportional beansprucht.

Der durch die Erosion entstehende Schaden führt zum Verlust der Leistung und zieht aufwendige und kostspielige Reparaturen nach sich. Kraiburg LEP (Leading Edge Protection) kombiniert die Robustheit von ultrahochmolekularem Polyethylen mit der Dämpfungswirkung einer darunterliegenden Elastomerschicht und kann somit Erosionsschäden vorbeugen. Damit eigne sich die Lösung sowohl für den Onshore- als auch für den Offshore-Bereich.

Nach Angaben des Unternehmens wird die Lösung bereits seit Jahren von namhaften Herstellern von Windenergieanlagen eingesetzt, um den Faserverbundaufbau von Rotorblättern vor Beschädigungen zu schützen. Die durchgeführten Fatigue- und Regenerosionstests belegen die Leistungsstärke der Kraiburg LEP-Folie, bei denen die Beschichtung von Gummiwerk Kraiburg durch eine solide Ausdauer und Widerstandsfähigkeit überzeugte. Der Fatigue-Test wurde in Schwenk- und Schlagrichtung durchgeführt und simulierte einen Zeitraum von 20 Jahren. Nach der Prüfung wies die Verbindung zwischen der Erosionsschutzfolie und dem Rotorblatt keinerlei Beanstandungen auf. Auch der Regenerosionstest ergab nach 2 000 Stunden UV-B Belastung keine nennenswerte Erosion der Kraiburg LEP-Folie. In umfangreichen und voneinander unabhängigen Testreihen wurden die Schichten der Folie lediglich partiell und in kleinen Schritten abgetragen, so heißt es.

Die auf Elastomeren basierende Folie lässt sich als Zwei-Schichten-System direkt auf das Rotorblatt auftragen und ist sowohl in einer kontrollierten Fertigungsumgebung als auch im Feld unter Servicebedingungen anwendbar. Hierzu stehen zwei Verbindungsmöglichkeiten zur Verfügung: Die Applikation mit Harz, bei der sich die Elastomerschicht bereits bei Raumtemperatur mit dem Infusionsharz im Aushärtungsprozess verbindet sowie die Applikation mit Klebstoff. Die Verwendung eines entsprechenden Adhäsivs, der gemeinsam mit einem Klebstoffhersteller entwickelt und getestet wurde, ermöglicht zudem auch eine partielle Reparatur von Blattschutzfolien.

Durch den Einsatz von Kraiburg LEP ergeben sich Vorteile zum Schutz von Rotorblättern und zur Steigerung der Effizienz von Windkraftanlagen. Das robuste und UV-beständige Material setzt Schädigungen des Faserverbundaufbaus von Blattvorderkanten deutlich herab und eröffnet die Möglichkeit einer partiellen Reparatur, sogenanntes Splicing, an den betroffenen Stellen. Die hohe Belastbarkeit zahlt sich insbesondere bei den Wartungs- und Instandhaltungszyklen aus, da sich durch den Einsatz von Kraiburg LEP die Service- und Reparaturkosten der Rotorblätter verringern, so der Hersteller.

www.kraiburg-rubber-compounds.com

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