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03. Februar 2011

Emissionsarmer 2K-PU-Dichtungsschaum für den Fahrzeugbau

Rampf Giessharze hat für den Zweikomponenten-Dichtungsschaum aus Polyurethan, Raku-PUR 32-3250-26, die Serienfreigabe für alle Fahrzeugtypen vom bayerischen Autobauer BMW erhalten.

Das System wurde entwickelt, um die Trennwandabdeckung zwischen Innen- und Motorraum abzudichten. Das Material bietet hohe mechanische Festigkeit, geringe Wasseraufnahme, gute Haftung auf Metall, niedrige Emissionswerte und eine hohe Temperaturbeständigkeit. So erfüllt es die physikalisch-mechanischen sowie Emissionsanforderungen nach TL 8350151 der BMW Group und fährt zukünftig im 7er BMW mit. Dank der guten Haftungseigenschaften auf der metallischen Oberfläche der Trennwand, entfällt der Auftrag eines externen Haftmittels im Vorfeld. Durch die hohe Viskosität des Systems läuft der Schaum selbst an senkrechten Auftragsflächen nicht ab und bildet eine gleichmäßige Raupe.

Den Scherkräften, die beim Einbau der Trennwand auftreten können, setzt das Material eine gute Reißfestigkeit entgegen. Daneben verfügt das System über eine stabile, geschlossene Integralhaut. Diese gewährleistet eine geringe Wasseraufnahme sowie hohe Chemikalienbeständigkeit. Bereits bei geringer Verpressung der Dichtungshöhe hält Raku-PUR dicht. Daneben weist der Schaum einen niedrigen Druckverformungsrest auf. Die Dauertemperaturbeständigkeit liegt zwischen –40 °C und 90 °C. Kurzfristig können auch 140 °C in der Umgebung herrschen, so das Unternehmen.

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