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02. März 2018

wdk fordert Einsetzung eines Bundesbeauftragten für Rohstoffe

Die Europäische Kommission hat im September 2017 mit Naturkautschuk erstmalig einen organischen Rohstoff in die Liste kritischer Rohstoffe für die EU aufgenommen.

Die alle drei Jahre aktualisierte Liste ermittelt Rohstoffe mit hohem Versorgungsrisiko und großer wirtschaftlicher Bedeutung, da ein verlässlicher und ungehinderter Zugang dazu für die europäische Industrie und die Wertschöpfungsketten sehr wichtig ist. Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschuk­industrie (wdk) hat in diesem Zusammenhang die Einsetzung eines Bundesbeauftragten für Rohstoffe gefordert. Die Aufnahme von Naturkautschuk in die Liste kritischer Rohstoffe für die EU zeige, dass die deutsche Kaut­schukindustrie mehr Aufmerksamkeit benötige, so der wdk. Auch aufgrund der zahlreichen Anwendungsfelder von Gummi- und Elastomerprodukten seien aktuell verschiedene Ministerien und Behörden für diese wichtige Branche zuständig. Dadurch gingen mögliche Synergieeffekte verloren. Man sehe deshalb die dringende Notwendigkeit für eine zentrale Koordinierungsstelle für Rohstofffragen auf Bundesebene, so der Verband.

www.wdk.de

„Ein solcher Bundesrohstoffbeauftragter könnte die Rohstoffstrategie der Bundesregierung zusätzlich unterstützen, Forschungs- und Fördermittel des Bundes verwalten und als zentraler Ansprechpartner nicht nur der deutschen Kautschukindustrie fungieren“, so wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt.

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