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13. Juli 2018

BASF plant Bau eines zweiten Verbundstandorts in China

BASF prüft nach eigenen Angaben die Errichtung eines integrierten Verbundstandorts in der südchinesischen Provinz Guangdong. Der neue Verbundstandort wäre die größte Investition des Unternehmens und würde in alleiniger Verantwortung von BASF betrieben, so heißt es.

Die Investitionssumme bis zum Abschluss des Projekts um das Jahr 2030 wird auf insgesamt bis zu 10 Mrd. USD geschätzt. Die Fertigstellung erster Anlagen könnte bis spätestens 2026 erfolgen.

Die erste Ausbaustufe des Projektes soll petrochemische Anlagen umfassen, die das zentrale Element des Verbundsystems bilden. Ein Steamcracker mit einer geplanten Ethylen-Produktionskapazität von 1 Mio. jato soll am Anfang der Wertschöpfungsketten des neuen Verbundstandorts stehen. In weiteren Stufen sollen Anlagen für verbrauchernähere Produkte und Lösungen in Bereichen wie Transport oder Konsumgüter errichtet werden, bis der Standort in seinem Endausbau nach Ludwigshafen und Antwerpen der drittgrößte BASF-Standort weltweit wäre. Das Unternehmen will am neuen Standort ein umfassendes Smart-Manufacturing-Konzept umsetzen. Zukünftig sollen Kunden im Süden Chinas von diesem Verbundstandort beliefert werden.

www.basf.com

Weltweit betreibt BASF derzeit sechs Verbundstandorte: zwei in Europa (Ludwigshafen, Deutschland, und Antwerpen, Belgien), zwei in Nordamerika (Freeport, TX, und Geismar, LA, USA) und zwei in Asien. Der im Jahr 2000 gegründete Verbundstandort in Nanjing, China, ist ein 50:50-Joint Venture mit Sinopec, der 1997 gegründete in Kuantan, Malaysia, ein 60:40-Joint-Venture mit Petronas.

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