09. Januar 2019

Lanxess schlie├čt Verkauf von Arlanxeo an Saudi Aramco ab

Lanxess hat nach eigenen Angaben am 31. Dezember 2018 den Verkauf seines verbliebenen 50 %-Anteils am Synthesekautschukhersteller Arlanxeo an Saudi Aramco abgeschlossen. Alle zuständigen Kartellbehörden haben die erforderlichen Zustimmungen zu der im August 2018 angekündigten Transaktion erteilt, teilte das Unternehmen mit.

Mit Vollzug der Transaktion wurde der Anteil des Spezialchemie-Konzerns an Arlanxeo auf den ehemaligen Joint-Venture-Partner Saudi Aramco übertragen. Im Gegenzug hat Lanxess dafür einen Erlös von rd. 1,4 Mrd. EUR erhalten.

Arlanxeo war am 1. April 2016 als Joint Venture von Lanxess und Saudi Aramco gegründet worden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Maastricht, Niederlande, erzielte 2017 einen Umsatz von rd. 3,2 Mrd. EUR und beschäftigt etwa 3 800 Mitarbeiter an 20 Produktionsstandorten in neun Ländern. Das Unternehmen produziert Synthesekautschuke, u. a. für die Automobil- und Reifenindustrie, die Bauindustrie sowie die Öl- und Gasindustrie.

Nach Angaben von Lanxess war die Ausgliederung des Geschäfts mit synthetischem Kautschuk in das Joint Venture Arlanxeo die Grundlage für die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Seitdem konzentriert sich Lanxess auf das Wachstum in Spezialchemiemärkten und hat bereits verschiedene Akquisitionen in diesem Bereich getätigt.

www.arlanxeo.com
www.lanxess.com
www.saudiaramco.com

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