14. Januar 2019

BASF unterzeichnet Rahmenvertrag für neuen Verbundstandort in China

Der Vorstandsvorsitzende der BASF SE, Martin Brudermüller, und der stellvertretende Gouverneur der Provinz Guangdong, Lin Shaochun, haben am 9. Januar 2019 in Ludwigshafen eine detailliertere Rahmenvereinbarung für die geplante Errichtung eines neuen BASF-Verbundstandorts im südchinesischen Guangdong unterzeichnet. Bereits im Juli 2018 hatten beide Seiten das Vorhaben im Rahmen einer Absichtserklärung bekräftigt; BASF hat in der Folge die in der Provinz gelegene Stadt Zhanjiang für ihren zweiten Verbundstandort in China ausgewählt.

Die Investitionssumme bis zum Abschluss des – schrittweise umzusetzenden – Projekts wird auf insgesamt bis zu 10 Mrd. USD geschätzt. Das Projekt umfasst einen vollständig im Besitz der BASF befindlichen Steamcracker mit einer geplanten Ethylen-Produktionskapazität von 1 Mio. t pro Jahr sowie verschiedene Anlagen für verbrauchernahe Produkte und Lösungen.

„Der Anteil Chinas an der weltweiten Chemieproduktion wird bis zum Jahr 2030 auf rd. 50 % ansteigen. Guangdong ist ein wachsender Markt für Chemie-Innovationen, und unser neuer Standort wird Kunden in zahlreichen Industrien unterstützen. Wir möchten unseren Kunden mit unserem Portfolio an Produkten, Lösungen und Services helfen, nachhaltig zu wachsen und gleichzeitig neue Konzepte etablieren, um die Nachhaltigkeit unserer eigenen Anlagen zu verbessern“, so Brudermüller.

Die Rahmenvereinbarung sieht vor, dass grundlegende Konzepte der Kreislaufwirtschaft am neuen Verbundstandort Zhanjiang Anwendung finden, um Kunden in der Region mit nachhaltig hergestellten Produkten zu versorgen. Für den Standort wird ein Smart-Manufacturing-Konzept auf Basis weltweit führender Technologien entwickelt, die die Ressourcen- und Energieeffizienz erhöhen und Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren. Rund 9 km2 Fläche werden für das Projekt genutzt.

Weltweit betreibt BASF derzeit sechs Verbundstandorte: zwei in Europa (Ludwigshafen/Deutschland, Antwerpen/Belgien), zwei in Nordamerika (Freeport, TX, Geismar, LA, USA) und zwei in Asien. Der im Jahr 2000 gegründete Verbundstandort in Nanjing, China, ist ein 50:50-Joint Venture mit Sinopec, der 1997 gegründete in Kuantan, Malaysia, ist ein 60:40-Joint-Venture mit Petronas.

www.basf.com

URL: https://www.gupta-verlag.de/nachrichten/wirtschaft/22403/basf-unterzeichnet-rahmenvertrag-fuer-neuen-verbundstandort-in-china