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06. Juli 2004

Degussa baut Rohstoff-Angebot für PU aus

Die Degussa AG, Düsseldorf, hat im Mai d. J. an ihrem Standort Hopewell im US-Bundesstaat Virginia eine neue Polyether-Anlage in Betrieb genommen.

Insgesamt hat man dazu in den vergangenen zwei Jahren in Hopewell rund 25 Mio. EUR investiert. Die neue Anlage verfügt über eine Kapazität von 14 000 jato. In Hopewell werden Polyether aus Ethylenoxid und/oder Propylenoxid sowie niedermolekularen Alkoholen durch Polymerisation hergestellt und mit Siloxanen chemisch verbunden. An diesem Degussa-Standort, der zur 100%igen Degussa Tochter Goldschmidt Chemical Corporation gehört, sind rd. 210 Mitarbeiter tätig. In Herne hat die Degussa Business Unit Coatings & Colorants Mitte Mai der Grundstein für eine H12MDI-Anlage gelegt. Ab dem zweiten Halbjahr 2005 soll hier Dicyclohexylmethan-4,4-diisocyanat produziert werden, das unter dem Namen VestanatH12MDI vermarktet werden soll. Es ist insbesondere zur Herstellung von Elastomeren, PU-Dispersionen und strahlenhärtbaren Urethan-Acrylaten bestimmt und soll den Endprodukten neben guten mechanischen Eigenschaften gute Hydrolyse- und Chemikalienbeständigkeit verleihen. Die Diisocyanate IPDI und TMDI sind bereits im Degussa-Portfolio. Bei Isophorondiisocyanat und Derivaten ist die Degussa nach eigenen Angaben Weltmarktführer.

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