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09. Juli 2019

BASF: Neue Anlage zur Funktionalisierung von Folien

Die BASF hat auf ihrem Werksgelände in Münster eine Anlage zur Beschichtung von Folien in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme erfolgte im Beisein des Ministers für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

V. l. n. r.: Dirk Bremm (Leiter des Unternehmensbereichs Coatings von BASF), Jörg Lenz, Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Markus Lewe nahmen die neue Anlage in Betrieb.

V. l. n. r.: Dirk Bremm (Leiter des Unternehmensbereichs Coatings von BASF), Jörg Lenz, Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Markus Lewe nahmen die neue Anlage in Betrieb.

Durch neuartige Materialien, die Schicht für Schicht hauchdünn aufgetragen werden, erhalten Folien dort zusätzliche Eigenschaften. Nach eigenen Angaben habe man die Beschichtungstechnologie sowie das erste Produkt – eine Barrierefolie – innerhalb kürzester Zeit entwickelt. Diese Barrierefolien schützen z. B. Dünnschichtphotovoltaik vor schädlichen Umwelteinflüssen. „Für diese Folien entwickeln wir gemeinsam mit internationalen Partnern neue Anwendungen und denken dabei auch an Funktionen über Barriere hinaus“, erläuterte Jörg Lenz, Leiter der Geschäftseinheit „Beyond Paint“. Weitere Anwendungsgebiete sind z. B. OLED-Displays oder Dünnschichtbatterien.

„Die Chemieindustrie ist Treiber von Innovationen, legt entscheidende Grundlagen und ist unerlässlich für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Ob Klimawandel und Energiewende, Ernährung der Weltbevölkerung oder Mobilität – die Innovationen der Chemie ermöglichen Fortschritt. Die neue Beschichtungstechnologie von BASF ist ein gutes Beispiel hierfür: so steigern die Folien die Lebensdauer von Photovoltaik-Anlagen“, sagte Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Die Barrierefolien aus der neuen Anlage schützen z. B. Dünnschichtphotovoltaik vor schädlichen Umwelteinflüssen (Quelle: BASF)

Die Barrierefolien aus der neuen Anlage schützen z. B. Dünnschichtphotovoltaik vor schädlichen Umwelteinflüssen (Quelle: BASF)

Der Unternehmensbereich Coatings von BASF steigt mit dieser Technologie in ein neues Arbeitsgebiet ein und erschließt dadurch weitere Marktsegmente. „Durch diese Investition wird der Standort Münster als Hauptsitz des Unternehmensbereichs Coatings gestärkt und für die Zukunft strategisch aufgestellt. Gleichzeitig steigt Münsters Bedeutung als Industrie- und Technologiestandort“, sagte Markus Lewe.

www.basf-coatings.com

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