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08. August 2019

PlasticsEurope Deutschland: Paddeln für saubere Flüsse und Meere

Aufklären, Sensibilisieren, aktiv Aufräumen: Mit diesen Maßnahmen möchte die Nichtregierungsorganisation Clean River Project e. V. den Kunststoffabfall in deutschen Gewässern bekämpfen. Auch die Kunststofferzeuger in Deutschland setzen sich für saubere Flüsse, Seen und Meere ein und arbeiten dafür u. a. mit Wassersportverbänden, dem Team Kunststoff und der Messe Düsseldorf in der Initiative „Gemeinsam für mehr Gewässerschutz“ zusammen.

Daraus ist nun eine Kooperation bei der Cleanup Tour 2019 des Clean River Projects erwachsen, teilen beide Organisationen doch dieselbe Botschaft: Müll gehört nicht in Landschaft und Gewässer. Ziel der Cleanup Tour von Koblenz bis nach Berlin ist es, mehrere Fluss- und Uferabschnitte von Abfällen zu befreien und über das Problem der Kunststoffmüllverschmutzung zu informieren. Am Mittwoch, 14. August 2019, beim Cleanup in Düsseldorf werden neben Freizeitkanuten und Umweltschützern auch einige Vertreter der Messe Düsseldorf und des Verbands der Kunststofferzeuger mitpaddeln und Abfall sammeln. Anknüpfungspunkt ist die alle drei Jahre in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt stattfindende Kunststoff-Weltleitmesse K. Der nächste Termin für die Leistungsschau der Branche ist im Oktober 2019, Themen wie Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung nehmen dort eine große Rolle ein.

Ebenfalls mit an Bord bei der Paddel- und Sammelaktion am 14. August 2019 sind VertreterInnen des Team Kunststoff, der Sponsoringinitiative der Kunststofferzeuger in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 sind die Kanu-Nationalmannschaften des Deutschen Kanu-Verbands Teil der Initiative und setzen sich gemeinsam mit PlasticsEurope Deutschland für den Gewässerschutz ein.

Start der Paddeltour des Clean River Projects ist am 9. August 2019 Koblenz. Über die Cleanup-Stationen Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Hannover und Magdeburg endet der Weg der Umweltschützer schließlich nach rd. 800 Flusskilometern am 6. September 2019 in der Bundeshauptstadt. Hier gibt es neben der Gelegenheit zur Information über die Folgen von Kunststoffabfall in den Gewässern auch die Chance, bis zum 22. September 2019 eine Fotokunstausstellung zum Thema zu besuchen.

Wenn das Clean River Project dann im September über Havel und Spree nach Berlin einfährt, wird das Projekt zudem ein länderübergreifendes sein: Der polnische Umweltaktivist Dominik Dobrowolski wird im Zuge der von ihm ins Leben gerufenen Recycling Rejs von Polen (Wrocław) nach Deutschland paddeln und sich der Tour anschließen. Auch bei Dobrowolski ist das Ziel, für das Problem von Müll im Meer zu sensibilisieren – denn jeder kann dazu beitragen, dass Plastikmüll in unserer Umwelt verschwindet und auch der kleinste Beitrag zählt. Unterstützt wird der Umweltschützer bei der Reycling Rejs bereits seit 2011 von PlasticsEurope Polska. Die Kunststofferzeuger helfen so auch in Polen mit, Menschen vor Ort für den Gewässerschutz zu sensibilisieren. Und auch in Berlin wird es wieder prominente Unterstützung durch das Team Kunststoff geben: Einige Nationalmannschaftskanuten aus der Region schließen sich dort erneut der Müllsammelaktion auf dem Wasser an.

„Ein Großteil des Plastikmülls in den Meeren stammt von Landseite bzw. wird über die Flüsse eingetragen“, so Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland e. V. zum Engagement der Kunststofferzeuger. „Gelingt es uns, diese Einträge zu verringern, ist für die Ozeane viel gewonnen. Bei der Unterstützung des beachtlichen Clean River Projects möchten wir unseren Teil zur Aufklärung der Verbraucher beim Gewässerschutz beitragen. Denn generell gilt: Kunststoffe sind zu schade zum Wegwerfen – sie erfüllen wichtige Funktionen bspw. als Leichtbaukomponenten für die moderne Mobilität, innovatives Medizinprodukt oder schützende Verpackung für sensible Produkte, und können am Ende ihrer Nutzenphase stofflich oder energetisch verwertet werden.“

https://cleanriverproject.de/
www.plasticseurope.org

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