Wechseln zu

13. November 2019

Lanxess: Beteiligung an Kunststoffdatenbank Campus

Die Lanxess-Tochtergesellschaft Bond-Laminates beteiligt sich zusammen mit mehreren internationalen Produzenten an einer Projektgruppe zur Sammlung normgerechter Materialdaten von kommerziellen Composites, die in die Kunststoffdatenbank Campus eingestellt werden sollen. Die Arbeit der Projektgruppe wird von der AVK-Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V., Frankfurt am Main, und dem Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern, organisiert und koordiniert, beteiligt sind die Unternehmen Arkema, Bond-Laminates/Lanxess, Covestro, DSM, Evonik, Mitsui, Profol, Sabic und Solvay. Ferner besteht ein enger Austausch mit einem Begleitausschuss der Automobilindustrie, bestehend aus OEMs, darunter BMW, Daimler, Ford und Opel.

Ziel ist es, normgerechte und einheitliche Prüfmethoden zu entwickeln, die einen Vergleich der Materialkennwerte ermöglichen. Kennwerte, die in Campus als Einzelwerte und teils auch als materialspezifische Kurven und Diagramme verfügbar sein werden, sind unter anderem Zugmodul und -festigkeit, Schmelz- bzw. Glasübergangstemperatur und Wärmeausdehnungskoeffizienten. Bond-Laminates wird zunächst die Materialdaten von zwölf verschiedenen Produkttypen von Tepex in die Datenbank einstellen.

Das Unternehmen deckt nach eigenen Angaben mit diesen Werkstoffen den wichtigsten Teil der Polymermatrices und Verstärkungsfasern des eigenen Sortiments ab. Ein Materialbeispiel ist Tepex Dynalite 104-RG600(x)/47 %, ein endlosglasfaserverstärktes Halbzeug mit Polypropylenmatrix. Es wird z. B. in der Großserienfertigung von Frontendträgern sowie von Motorraumverkleidungen, Tank- und Tunnelabdeckungen für Pkw-Unterböden eingesetzt. Ein weiteres Beispiel ist Tepex 210fr-C200(x)/45 %. Der endloscarbonfaserverstärkte Verbundwerkstoff mit Polycarbonatmatrix hat sich in Großserienanwendungen der Elektronik durchgesetzt.

www.lanxess.com
www.campusplastics.com

Verfassen Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel