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V. l. n. r.: Thomas Wildt (CEO Hennecke Group), Dr. Christof Bönsch (CEO Frimo Group) (Quelle: obs/Hennecke Group Frimo Group)

05. Februar 2020

Frimo und Hennecke: Strategische Partnerschaft im Bereich Polyurethan

Die Frimo Group mit Sitz in Lotte und die Hennecke Group mit Sitz in Sankt Augustin haben eine enge Kooperation im Bereich von Polyurethan und weiteren Reaktivkunststoff-Anwendungen für Automotive-Anwendungen vereinbart. Die Zusammenarbeit bezieht sich ausschließlich auf Produkte und Anlagen, die im Zusammenhang mit der Produktion von Personenkraftwagen (Pkw) stehen. Die Vereinbarung trat zum 1. Februar 2020 in Kraft und umfasst alle internationalen Märkte.

„Die Synergien der Kooperation stellen für unsere Kunden aus dem Automobilsektor einen profunden Mehrwert dar“, so Dr. Christof Bönsch, CEO der Frimo Group. „Mit der Partnerschaft führen wir die Kernkompetenzen zweier Unternehmen zusammen, welche sich strategisch und operativ optimal ergänzen", so Bönsch weiter.

Die Kernsegmente der Kooperation umfassen die Produktbereiche Formschaumverarbeitung, Elastomerverarbeitung, Leichtbau-Composites und PUR-CSM-Technologie für Polyurethan-Sprühanwendungen sowie das Überfluten von Struktur- und Dekorbauteilen. Frimo wird seine Anlagentechnik aus den Bereichen Formschaum, Elastomer und Composites einbringen. Für die genannten Produktbereiche wird Frimo neben Neuanlagen auch entsprechende Service-Dienstleistungen wie Retrofits (Nachrüsten, Umrüsten und Modernisieren von Maschinen- und Anlagentechnik) und technischen Service im Allgemeinen durchführen. Zudem wird das Unternehmen für diese Bereiche auch den gesamten Ersatzteilvertrieb übernehmen. Frimo wird seine Produktion von Dosier- und Mischkopftechnik komplett einstellen und sich auf die Bereiche Werkzeugtechnik, Anlagentechnik und Peripheriegeräte sowie dazugehörige Dienstleistungen fokussieren. Alle medienführenden Komponenten werden zukünftig in allen Märkten ausschließlich von Hennecke gefertigt und zugeliefert.

Hennecke hingegen wird seine Dosier- und Mischkopftechnik sowie alle weiteren medienführenden Systeme zur Bevorratung, Führung und Förderung, Aufbereitung und Verarbeitung für den Automobilsektor in die Kooperation einbringen. Zudem wird das Unternehmen die für den jeweiligen Anwendungsfall notwendigen Peripheriegeräte liefern. Der Vertrieb der kooperationsbezogenen Hennecke-Produkte, sowohl im Bereich der Neuanlagen als auch für den gesamten Service-Bereich, erfolgt zukünftig über Frimo. Hennecke fokussiert sich als PU-Spezialist auf seine Kernkompetenzen im Bereich Hoch- und Niederdruckdosierung in Form von Einzeldosiermaschinen außerhalb des Automobilsektors sowie auf Anlagentechnik im Bereich der Herstellung von Kühlmöbeln, Blockschaumwaren und Sandwich-Paneelen.

Laut Unternehmen profitieren die Kunden von umfassenden Systemlösungen und einem individuellen Service aus einer Hand sowie einem gemeinsamen Ansprechpartner. Ein weiterer Vorteil sei die einheitliche Kundenschnittstelle, angefangen von der Werkzeugform, über die Anlagenautomatisierung bis hin zur Verfahrenstechnik. Mit der Fokussierung auf ihre Kernkompetenzen ergänzten sich beide Unternehmen somit optimal, so heißt es.

„Wir wollen zukünftig noch schlagkräftiger und innovativer werden und unseren Kunden unter dem Label Automotive Alliance effiziente und marktgerechte Lösungen anbieten", sagte Thomas Wildt, CEO der Hennecke Group. „Unsere Zielrichtung ist ganz klar auf Wachstum beider Unternehmen ausgerichtet und das bedeutet neue Perspektiven für unsere Kunden ebenso wie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Wildt weiter.

www.frimo.com
www.hennecke-group.com

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