11. November 2020

Fecken-Kirfel: 150 Jahre Tradition und Innovation

Die Fa. Fecken-Kirfel GmbH & Co. KG, ein Spezialist in der Herstellung von Spalt- und Schneidmaschinen für die Kunststoff-, Gummi- und Korkindustrie, feiert im November 2020 ein besonderes Jubiläum: Das Familienunternehmen wird 150 Jahre alt.

Laut Fecken-Kirfel sind die Weichen für eine erfolgreiche Fortsetzung der Geschichte des zukunftsorientiert agierenden Maschinenbau-Spezialisten gestellt. Erfolgsfaktoren seien u. a. eine konsequente Konzentration auf den Schneidprozess und eine hohe Eigenfertigungsquote. Mit dem Anspruch in Sachen Technologie, Qualität und Service weltweit vorne mitzuspielen lege das Fecken-Kirfel-Team aktuell einen Fokus auf die Digitalisierung im Sinne horizontaler und vertikaler Vernetzung der Prozesse. Im Jubiläumsjahr veranstalten die Schneidspezialisten vom 8. – 10. Dezember 2020 zum ersten Mal eine digitale Konferenz.

Blick in die große Montagehalle von Fecken-Kirfel (Quelle: Fecken-Kirfel)Blick in die große Montagehalle von Fecken-Kirfel (Quelle: Fecken-Kirfel)

Fokussiert auf den Schneidprozess

Seit mehr als 100 Jahren lenkt die Familie Schiffler die Geschicke von Fecken-Kirfel. Mit Entscheidungen, die immer langfristig und strategisch ausgerichtet sind, hat die Eigentümerfamilie bereits in der dritten Generation großen Anteil am Erfolg des Unternehmens. Die beiden Geschäftsführer Norbert Leyens und Volker Schiffer sehen als wichtige Erfolgsfaktoren für das Unternehmen die konsequente Konzentration auf den Schneidprozess und auf die konkreten Kundenanforderungen. „Unsere Kunden überall auf der Welt können sich darauf verlassen, dass es uns gelingt, langfristig in Technologie, Qualität und Service führend zu bleiben“, so Norbert Leyens.

Digitale Konferenz vom 8. – 10. Dezember 2020

Ein weiteres Beispiel hierfür bietet Fecken-Kirfel nun erstmals im Rahmen einer digitalen Konferenz, die vom 8. – 10. Dezember 2020 stattfindet. Insgesamt sechs Vorträge in englischer Sprache informieren über Trends und aktuelle Neuentwicklungen. Interessierte können sich ab Mitte November 2020 auf der Webseite www.fecken-kirfel.de für die Teilnahme an der Veranstaltung anmelden. Für die gesamte Dauer der Konferenz besteht für Teilnehmer darüber hinaus die Möglichkeit individueller Videokonferenzen.

Krisenfest durch hohe Eigenfertigungsquote

Als Wettbewerbsvorteil sieht das Geschäftsführer-Team auch die hohe Eigenfertigungsquote. Maschinen und Komponenten werden ausschließlich im Werk in Aachen entwickelt und produziert. Viele Zulieferer stammen ebenfalls aus der Region. Insbesondere im Umfeld der Corona-Pandemie zahle sich das aus. Leyens: „Unsere Eigenfertigungsquote liegt bei 90 % und wir betreiben vorausschauende Lagerhaltung. Wir können jederzeit schnell und effizient liefern und bestmöglichen Service bieten.“

Digitalisierung im Fokus

Fecken-Kirfel arbeitet in seinem Werk in Aachen mit modernen Maschinen und Anlagen. Alle Arbeitsprozesse sind vernetzt und weitreichend automatisiert. Das Resultat, so Leyens, sind effiziente Prozesse und beste Qualität. Im Fokus stehen bei Fecken-Kirfel stets Lösungen, von denen Kunden profitieren können, aktuell das Thema Industrie 4.0, die große Digitalisierung im Sinne horizontaler – machine-to-machine – Vernetzung und vertikaler Vernetzung über die Maschinensteuerung, die Maschinenplanungsebene, das ERP-System und die Firmenleitungsebene. Bereits geschaffen wurde die Möglichkeit, Daten zu sammeln, auszuwerten und in einer Cloud zugänglich zu machen. Personen mit entsprechender Berechtigung können so von jedem Standort aus auf Produktions- und Wartungsdaten zugreifen. In Zusammenarbeit mit Partnern werden hierfür schon jetzt Softwaretools angeboten.

Die Basis: ein starkes Team

Die Eigentümerfamilie Schiffler und die operativen Geschäftsführer blicken optimistisch in die Zukunft. Sie sind sicher, dass das Schneiden für bestimmte Materialien, z. B. die große Vielfalt an PU-Schäumen, auch in Zukunft unverzichtbar sein wird. „Die Stütze unserer Technologie-, Qualitäts- und Serviceführerschaft sind unsere qualifizierten Mitarbeiter. Auch dank ihrem Engagement werden wir gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen“, sagte Volker Schiffer. Das Fecken-Kirfel-Team habe den Anspruch täglich das Beste zu geben und nutze die Möglichkeit, Maschinen und Software-Lösungen weiter zu entwickeln.

Kontinuität und vorausschauendes Denken

Hermann Schiffler übernahm 1919 das kleine Maschinenunternehmen Fecken-Kirfel, das 1870 von Johann Fecken in Aachen gegründet wurde. Er und seine Frau Anna prägten mit ihren Wertevorstellungen den Geist von Fecken-Kirfel. Ihre Söhne Helmut, Rudolf und Robert Schiffler führten das Unternehmen in zweiter Generation gemeinsam weiter. Mit der konsequenten Umstellung des Produktionsprogramms auf die Herstellung von vollautomatischen Schneid- und Spaltmaschinen für die Kunststoff-, Gummi- und Korkindustrie in den 1950er Jahren legten Helmut, Robert und Dr. Rudolf Schiffler den Grundstein für den weltweiten Erfolg von Fecken-Kirfel in den folgenden Jahrzehnten. 2006 übergab die Familie Schiffler die operative Verantwortung an die angestellten Geschäftsführer Norbert Leyens und Volker Schiffer. Nach wie vor sind aber Dr. Rudolf Schiffler und die dritte Unternehmer-Generation Dagmar Schiffler, Claus Schiffler, Jutta Rollinger und Dr. Christa Rübben sehr eng mit dem Unternehmen verbunden und geben als Gesellschafter wesentliche Impulse für die strategische Weiterentwicklung ihrer Firma.

www.fecken-kirfel.de

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