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16. März 2021

Nova-Institut: CO2 als chemischer Grundstoff für Polymere

Das nova-Institut hat eine komplett überarbeitete und erweiterte dritte Version des Technologie- und Trendreports „Carbon Dioxide (CO2) as Chemical Feedstock for Polymers – Technologies, Polymers, Developers and Producers” veröffentlicht. Der Report richtet sich an die Kunststoffindustrie, OEM, Technologie-Scouts, Investoren und politische Entscheidungsträger.

Quelle: nova-Institut GmbH

Quelle: nova-Institut GmbH

Die organische Chemie und die Kunststoffindustrie können nicht dekarbonisiert werden, da Kohlenstoff das wichtigste Atom ihrer Materialstrukturen ist. Vor diesem Hintergrund werden erneuerbare Alternativen zu fossilen Rohstoffen benötigt, die aufgrund von intensiver Forschung schon längst verfügbar sind. Chemikalien und Polymere werden bereits heute unter der Verwendung von erneuerbarem Kohlenstoff hergestellt, d. h. Kohlenstoff aus Biomasse und Recycling – und auch aus CO2.

Der Technologie- und Trendbericht „Carbon Dioxide (CO2) as Chemical Feedstock for Polymers – Technologies, Polymers, Developers and Producers” des nova-Instituts beleuchtet diese alternative Rohstoffquelle im Detail: Welche Polymere können aus CO2 hergestellt werden, und mit welchen Verfahren? Wie weit sind die Technologien bereits entwickelt, ausgereift und in Pilot-, Demonstrations- und (semi-)kommerziellen Anlagen implementiert? Welche Unternehmen und Institute arbeiten an Technologien, um Polymere oder Buildingblocks aus CO2 herzustellen?

Wie das nova-Institut in seinem Bericht zeigt ist das Potenzial und die tatsächliche Produktionskapazität für CO2-basierte Polymere viel größer als allgemein angenommen und diskutiert. Die Produktionskapazitäten, vor allem für Polycarbonat und Polyol für die Polyurethanherstellung, liegen heute bereits bei mehr als 850 kt pro Jahr, bei einem durchschnittlichen gewichteten CO2-basierten Kohlenstoffanteil von bislang nur 5,4 %. Es wurden neun Unternehmen berücksichtigt, deren Standorte sich überwiegend in Asien, Europa und Nordamerika befinden.

Die dritte Version des Technologie- und Trendreports des nova-Instituts gibt auf 100 Seiten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Produktionswege von CO2-basierten Polymeren, die von Forschungsgruppen der Hauptakteure der Branche, Start-ups und Instituten entwickelt und kommerzialisiert werden. Insgesamt arbeiten mindestens 40 Unternehmen und Forschungsprojekte in Asien, Europa und Nordamerika an CO2-basierten Polymeren und werden in diesem Bericht vorgestellt.

Die dritte Version des Technologie- und Trendreports „Carbon Dioxide (CO2) as Chemical Feedstock for Polymers – Technologies, Polymers, Developers and Producers“ ist jetzt erhältlich und kostet 1.000 EUR. Weitere Marktstudien zu verschiedenen Themen der biobasierten und CO2-basierten Wirtschaft sowie zum Recycling stehen unter www.renewablecarbo.neu/publications zur Verfügung.

www.nova-institute.eu

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