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29. April 2021

BASF: Spatenstich für die dritte Phase des Innovation Campus Shanghai

Mit einem Spatenstich für die dritte Phase des BASF Innovation Campus Shanghai und Gründung eines Beratergremiums im Rahmen der Forschungsallianz Network for Asian Open Research (NAO) verstärkt BASF ihre Innovationsaktivitäten in Asien. Die Erweiterung umfasst ein zusätzliches Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie ein Technikumsgebäude. Die Baumaßnahmen sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestition der BASF in den Innovation Campus Shanghai wird bis dahin rd. 280 Mio. EUR betragen.

Laut BASF unterstreicht die Erweiterung das anhaltende Engagement des Unternehmens, die Innovationskapazitäten in China und der gesamten Region Asien-Pazifik weiter auszubauen. Mit der Erweiterung wird das Unternehmen seine F&E-Kapazitäten für neue Materialien und Systeme sowie für chemische Verfahrenstechnik ausbauen, um die Anforderungen wachsender Industrien wie Automobil, Bau und Beschichtungen zu erfüllen.

Die Erweiterung umfasst ein zusätzliches Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie ein Technikumsgebäude. (Quelle: BASF)Die Erweiterung umfasst ein zusätzliches Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie ein Technikumsgebäude. (Quelle: BASF)

Begleitend zu diesem weiteren Ausbau des Innovation Campus Shanghai richtet BASF im Rahmen der Forschungsallianz Network for Asian Open Research ein Beratergremium ein, das sich aus Experten von Spitzenuniversitäten in Asien zusammensetzt. Das Gremium wird bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten professionell beraten und Branchentrends frühzeitig in die Diskussion einbringen. Zudem wird dadurch die Zusammenarbeit zwischen BASF und Universitäten weiter verbessert. Insgesamt kann so die Innovationsleistung der BASF gestärkt und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigt werden.

NAO wurde 2014 gegründet und ist eine gemeinsame Plattform von BASF mit mittlerweile zwölf renommierten Universitäten und Instituten in Asien. Mehr als 70 Projekte wurden bereits abgeschlossen, die ein breites Spektrum an Forschungsgebieten abdecken, darunter Monomere, Polymere, Oberflächen und Grenzflächen, Beschichtungen, Katalyse, Batteriematerialien, Chemie- und Verfahrenstechnik, Insektizide sowie Digitalisierung und Smart Manufacturing in der Forschung und Entwicklung.

„Innovationen haben BASF zum führenden Chemieunternehmen gemacht und sind der wichtigste Treiber für unser profitables organisches Wachstum. Wir erhöhen unsere F&E-Präsenz in Asien, intensivieren unsere Open-Innovation-Aktivitäten und bauen unsere Fähigkeiten weiter aus, um Lösungen für die Anforderungen unserer Kunden in Asien und auch weltweit zu entwickeln“, sagte Dr. Jeffrey Lou, President, Advanced Materials & Systems Research, BASF.

Der Innovation Campus Shanghai hat sich zu einem Innovationszentrum für BASF und ihre Partner entwickelt. In den vergangenen fünf Jahren wurden von Forschern und Entwicklern des Innovation Campus Shanghai mehr als 220 Patente angemeldet. Der Standort spielt zunehmend eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Innovationen für die Automobil-, Bau- und Konsumgüterindustrie.

„Der weitere Ausbau der F&E-Kapazitäten des Innovation Campus Shanghai unterstützt unser Geschäft hervorragend und stärkt die Position von BASF als bevorzugter Innovationspartner vor Ort“, so Dr. Stephan Kothrade, President und Chairman Greater China, BASF.

BASF hat beispielsweise gemeinsam mit GiGwi, einem Hersteller von Spielzeug für Haustiere, Spielzeugfiguren entwickelt, bei denen das BPA-freie Produkt Infinerg für eine höhere Abriebfestigkeit sorgt. Zu den weiteren Forschungserfolgen gehört Acronal Edge 7686, eine Polymertechnologie für Außenwandbeschichtungen. Beschichtungen, die mit diesem Polymer hergestellt werden, sind sehr farbbeständig und schmutzabweisend, so dass Gebäude länger neu aussehen.

www.basf.com

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