Wechseln zu

06. Oktober 2010

Starke Nachfrage für Continental-Winterreifen

Continental rechnet auch 2010 mit guter Nachfrage bei Winterreifen. In Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz erwartet man eine positive Entwicklung beim Verkauf von der Industrie an den Handel, während europaweit von einer Konsolidierung auf hohem Niveau ausgegangen wird.

Der Continental TS 830 ist Testsieger bei der „Auto-Zeitung“.

Beim Plus im deutschen Markt sei vor allem das noch weiter gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Autofahrer sowie eine höhere Bevorratung im Handel die Ursache für die erneute Nachfragesteigerung, in Österreich und der Schweiz rechnet man mit dem üblichen Ersatzbedarf im Markt. Dies ließ der europäische Marktführer im Segment Pkw-Reifen im Rahmen seiner Conti Winter Road Show verlauten.

Überproportionales Wachstum der Nachfrage nach Winterreifen
Continental erwartet dabei, seinen ohnehin starken Marktanteil voraussichtlich auch in diesem Jahr weiter ausbauen zu können. Hatte man bereits 2008 und 2009 einem dominierenden Anteil von 24 bzw. 25 % für sich reklamiert, geht man davon aus, in diesem Jahr um über 2 % gegenüber den anderen Marktteilnehmern zulegen zu können und den Anteil auf über 27 % steigern zu können. Dabei rechnet der Konzern in Deutschland mit rd. einer halben Million mehr verkaufter Winterreifen als 2009.

Nach den aktuellen Prognosen für den deutschen Markt sollen in Deutschland bis Jahresende voraussichtlich rund 24,1 Mio. Winterreifen von den Reifenhändlern geordert werden. Dies ist mit einer Steigerung von rund 350 000 Stück zwar nicht auf dem Niveau des hohen Zuwachses des Vorjahres, zeigt aber deutlich, dass die Talsohle durchschritten und der Wunsch der Autofahrer nach sicherer Bereifung ungebrochen ist.

Mehr Absatz durch gestiegene Neuzulassungen
„Der Nachfrageboom im letzten Jahr fußte vor allem auf der hohen Zahl neu zugelassener Pkw", kommentiert Alexander Lührs, Pressesprecher von Continental, diese Zahlen. „Wir sind nun zu einem normalen Marktgeschehen mit moderaten Absatzsteigerungen zurückgekehrt." Hierzu trage auch die größere Bereitschaft des Handels zur Bevorratung bei, der ebenfalls wieder Zuversicht in die künftige Geschäftsentwicklung habe. Insgesamt gehe der Verband der europäischen Gummihersteller (ERMC) für Deutschland von rund 1,4 % höherer Nachfrage bei den Reifenherstellern aus.

Österreich und Schweiz: Continental wächst gegen den Markttrend
Ebenfalls in Österreich und der Schweiz rechnet Continental mit weiter steigenden Marktanteilen. Dabei geht der Konzern für Österreich von einer Steigerung auf mehr als
30 % aus, in der Schweiz rechnet man mit einer Steigerung auf über 32 %. Dabei will Continental trotz der leicht rückläufigen Gesamtnachfrage in Österreich (2009: 3,6 Mio. Winterreifen, 2010: 3,5 Mio. Winterreifen) gut 21 000 Einheiten mehr absetzen als im Vorjahr. Auch in der Schweiz mit ähnlichen Marktvolumina will der führende europäische Reifenhersteller rund 22 000 Reifen mehr absetzen als im Vorjahr.

Winterreifenmarkt in Westeuropa stabilisiert sich
Ähnlich wie in der Bundesrepublik und den Alpenstaaten gehen Fachleute für diesen Winter mit einer Stabilisierung der Nachfrage in Westeuropa aus. Auch hier, so Lührs, sei eine Rückkehr zum normalen Marktgeschehen zu beobachten. „Dabei gehen wir davon aus, dass wir unseren Marktanteil in Westeuropa steigern können", sagt er. „Wir rechnen damit, gegenüber dem letzten Jahr um rund 0,5 % zulegen zu können und so unsere Stellung als Marktführer bei Winterreifen weiter zu festigen."

Markenempfehlungen
Im Rahmen der Conti Winter Road Show hatte Continental auch auf der Grundlage der Wetterdaten in Deutschland von 2005 - 2010 - jeweils Oktober bis April - Empfehlungen ausgesprochen, in welcher Region welcher Winterreifen der Marken Continental, Uniroyal und Semperit auf Grund seiner technischen Auslegung am besten geeignet ist.

Verfassen Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel