GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Ausgabe 01 | 2019

Anzeigenkunde

Editorial
3
„Panta rhei“ „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis“ „As time goes by“

Egal ob bei Heraklit, Ovid oder Herman Hupfeld … der Wandel als Konstante begegnet uns überall. Wir wissen es zwar, aber wir verdrängen es doch auch gern.

Als ich 1993 mit meinem Sohn Ananda den Verlag gründete, machten wir eine einzige deutschsprachige Zeitschrift, die GAK Gummi Fasern Kunststoffe. Heute – 25 Jahre später gibt der Verlag fünf verschiedene Zeitschriften heraus, davon drei englischsprachige, die den Informationsbedarf von Lesern aus der Gummi-, Polyurethan- und der TPE-Industrie bedienen und die weltweit geachtet und gelesen werden.

Hinter dieser Entwicklung, auf die ich – das gebe ich gerne zu – außerordentlich stolz bin, steht die Leistung sehr vieler Menschen. Menschen, die im Verlag arbeiten, Menschen, die für uns Artikel schreiben, Menschen, die wir als unsere Anzeigenkunden schätzen und Menschen, für die unsere Zeitschriften wichtige Informationsquellen sind und die sie deshalb abonnieren.

2012 erlitt die erfreuliche Entwicklung des Verlags durch den Tod von Ananda einen jähen Einbruch. Meine Tochter Indira entschloss sich dann glücklicherweise, in das Unternehmen einzutreten, und so konnten wir inmitten des tragischen Wandels die Kontinuität erhalten und den Verlag weiterentwickeln.

Heute nun ist es Zeit für mich den Staffelstab weiterzugeben und die Geschäfte voll Vertrauen in die Hände der nächsten Generation zu legen. Der Verlag ist in eine GmbH umgewandelt worden und meine Tochter Indira, die viele von Ihnen von Tagungen und Ausstellungen kennen, wird das Unternehmen als Geschäftsführerin leiten.

Einiges wird sich verändern – Bewährtes wird bleiben.

Das nennt man dann wohl gelungenes Change Management ….!

Ich möchte mich bei allen, die zum Erfolg und Wachstum des Verlags in den letzten 25 Jahren beigetragen haben, von Herzen bedanken. Unterstützen Sie uns weiter, denn nur mit Ihnen zusammen können wir die gewohnte Qualität halten und eine wichtige Informationsquelle unserer Branche sein.

Ihnen allen, Ihren Angehörigen und Mitarbeitern und Ihren Unternehmen wünsche ich für die Zukunft alles, alles Gute.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Heinz Gupta

Interview
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Für Gummi begeistern – Gespräch mit Prof. Dr. Anke Blume und Dr. Fabian Grunert

Am 18. September 2018 wurde Anke Blume von der Mitgliederversammlung der DKG-Bezirksgruppe West zur neuen Leiterin der Bezirksgruppe gewählt. Gleichzeitig wurde beschlossen, Fabian Grunert mit der Schriftleitung der DKG-West zu betrauen. Anke Blume ist sowohl für die Evonik Resource Efficiency GmbH tätig als auch Professorin für das Lehrgebiet „Elastomer Technology and Engineering“ der Faculty of Engineering Technology an der University of Twente, Niederlande. Fabian Grunert ist derzeit Postdoc an der Uni Twente. Beide engagieren sich schon seit langem in der DKG, Anke Blume war seit 2015 Schriftführerin der Bezirksgruppe West.

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Trinseo: S-SBR-Pilotanlage in Schkopau soll Markteinführung neuer Reifenmaterialien beschleunigen

Trinseo hat im Februar 2018 am Standort Schkopau in Sachsen-Anhalt eine neue Pilotanlage für Styrol-Butadien-Kautschuk eröffnet. Die 50 Millionen Euro teure Anlage bedeutet für das Unternehmen eine Kapazitätserweiterung von 50 kt im Jahr. Weltweit kann das Unternehmen seine S-SBR-Produktion dadurch um 33 % steigern. Am Standort Schkopau sind mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt. Im Interview erläutert Sandra Hofmann, seit September 2017 Direktorin Technologie & Innovation für Synthesekautschuk bei Trinseo, wie die Pilotanlage die Entwicklungszeiten für Reifenhersteller verkürzen kann und welche Bedeutung energieeffiziente Reifen für den Klimaschutz haben.

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Bericht
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Intelligente Reifen – Nachwuchswissenschaftler der TU Dresden entwickeln Reifengummis für autonomes Fahren

Autonomes Fahren benötigt ständige Kontrolle und eine laufende Verbindung zur Straße mit ihren unterschiedlichen Bedingungen und Unwägbarkeiten. Drei internationale Doktoranden der Technischen Universität Dresden haben dafür das Potenzial von Reifen betrachtet und sie als wichtigen Teil künftiger Mobilität erforscht. In ihren Doktorarbeiten haben sie Technologien und Prozesse entwickelt, die die Produktion sogenannter intelligenter Reifen ermöglichen sollen. So könnten Reifen als Sensoren funktionieren, nach einer Panne von selbst wieder zusammenwachsen und sich den Umgebungsbedingungen anpassen.

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Continental eröffnet Forschungs- und Versuchslabor für Löwenzahnkautschuk

Continental hat am 6. Dezember 2018 sein „Taraxagum Lab Anklam“ genanntes Forschungs- und Versuchslabor in Anklam, Mecklenburg-Vorpommern, eröffnet. Nach dem Spatenstich im November 2017 ist das Gebäude auf dem 30 000 m2 großen Areal nur ein Jahr später bezugsfertig und damit im Zeitplan errichtet worden. Künftig soll dort der Anbau und die Verarbeitung von Russischem Löwenzahn (Taraxacum kok-saghyz) als alternative Rohstoffquelle zum Kautschukbaum (Hevea brasiliensis) in den Tropen erforscht werden. Der Reifenhersteller plant, bei positiven Versuchsergebnissen den Rohstoff binnen zehn Jahren in der Serienproduktion einzusetzen, um einen wachsenden Teil seines Naturkautschukbedarfs aus Löwenzahn zu gewinnen.

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Konjunktur 2019: Wachsende Unsicherheit

Konjunkturelle Ausblicke sind oft eine betriebliche Planungsgrundlage für Investitionen, Finanzierungsrechnungen, Personal- und Materialdispositionen. Über das Jahr 2019 sind die Ausblicke allerdings nicht besonders zuverlässig. Als stabil unter den Verarbeitern von Kunststoffen heben sich einerseits das Baugewerbe und der private Konsum hervor. Weniger Sicherheit ist andererseits mit dem Fahrzeugbau und u. a. der Herstellung von Datenverarbeitungstechnik sowie von elektrischen Ausrüstungen verbunden.

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Vom 13. Kautschuk-Herbst-Kolloquium des DIK in Hannover

Hatte sich das DIK (Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V.) noch für das 12. Kolloquium an Teilnehmerwünschen zu einer größeren Nähe des Tagungsorts zur Innenstadt Hannovers orientiert, war man für das vom 6. bis 8. November 2018 abgehaltene 13. Kautschuk-Herbst-Kolloquium erneut umgezogen, weil die damaligen Einschränkungen im Crowne Plaza (Teilnehmerkontingent, beengte Platzverhältnisse) doch erheblich gestört hatten. Die „neuen“ Räumlichkeiten, das H4 Hotel Hannover Messe, ließen abgesehen vom nicht gerade benachbarten Stadtzentrum keine Wünsche offen. Es lässt sich halt nicht immer alles unter einen Hut bringen und das Kolloquium erlitt dennoch keinen Abbruch. Es stieß wie immer auf ungebrochenes Interesse und DIK-Institutsleiter Ulrich Giese konnte zur Eröffnung der Konferenz etwa 350 Besucher begrüßen, die sich auf drei informative Plenarvorträge hochrangiger Redner (Nishi, Schuster, Hudec), 87 Fachvorträge, die Posterausstellung und die Abendveranstaltung am zweiten Konferenztag freuen durften. Mit den in drei parallel laufenden Sessions präsentierten Referaten wurden wichtige Themenbereiche der Kautschuktechnologie von Fachexperten für Fachexperten behandelt und aktuelle Forschungsergebnisse ausgetauscht. Im Einzelnen gehörten dazu dieses Mal die Gebiete Materialien, Verstärkung, Vulkanisation, Herstellung/Verarbeitung, Alterung und Lebensdauer, Prüfung/Charakterisierung, Umwelt/Nachhaltigkeit, Reifen, Physik (der Elastomere) und Simulation. Bedauerlicherweise fanden wie schon im Jahr 2016 TPEs (hier ist vornehmlich an TPVs gedacht) sozusagen nicht statt. An mangelndem Interesse oder Bewusstsein dürfte es wohl nicht liegen, vielleicht eher an der entschiedenen Konzentration auf Kautschuk und Gummi? Sei es, wie es sei, die dauerhaft positive Resonanz auf das KHK bestätigt seine Macher. Das DIK hat auch mit dem 13. Vertreter der Serie ein rundes und erfolgreiches Kolloquium gestaltet, zu dessen Gelingen das freundliche und kompetente Organisationsteam vor Ort ganz wesentlich beitrug. Freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Kautschuk-Herbst-Kolloquium im November 2020.

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Stabiles Wachstum für die Biokunststoffindustrie

European Bioplastics (EUBP) hat seine aktuellen Marktdaten zur globalen Biokunststoffindustrie vorgestellt. „Der Weltmarkt für Biokunststoffe wird in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich um rd. 25 % wachsen“, so Hasso von Pogrell, Geschäftsführer von European Bioplastics.

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Plastikmüll: Imageproblem angehen und Debatte versachlichen – Vom Kunststoffland NRW Branchentag 2019 am 14. Januar in Leverkusen

Die andauernde Debatte um Plastikmüll in den Weltmeeren und den Umgang mit Kunststoffen in Europa wird angesichts der kursierenden Bilder von vermüllten Stränden und verendeten Tieren in der Öffentlichkeit sehr emotional geführt. Eine differenzierte Darstellung, die auch die Chancen des Werkstoffs und die Lösungen, die die Kunststoffbranche bereits jetzt anzubieten hat, ins Licht der Öffentlichkeit rückt, ist dringend erforderlich. Unter der Überschrift „Kunststoff – Innovationstreiber oder Umweltsünder?“ ging Kunststoffland NRW mit dem Branchentag 2019 in Offensive und bot den rund 120 Teilnehmern aus Großunternehmen und Mittelstand aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette die Möglichkeit sich auszutauschen und zu positionieren. Zu Gast war Kunststoffland NRW beim Vereinsmitglied Covestro. Auf dem Podium diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Politik, NGOs und Medien den Umgang mit der Debatte, das Thema Recycling und die Frage, inwieweit Verbote zur Lösung des Problems beitragen können.

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Aufsatz
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Vorhersagen für das Bremsverhalten von Reifen durch Bestimmung der Gummireibung

Die Bewertung der Reifenhaftung auf der Straße ist extrem energie- und zeitaufwendig, da das zugrunde liegende tribologische System hochkomplex ist. Für die Sicherheit ist sie jedoch unerlässlich. Daher wird nach einer Messmethode gesucht, die das Potenzial hat, das Bremsverhalten einer Gummimischung im Reifen vorauszusagen. Mit dem Laboratory Abrasion Tester (LAT100) wurde das Verhalten von Vollgummirädern aus vier unterschiedlichen Laufflächencompounds auf vier verschiedenen Elektrokorundscheiben mit unterschiedlichen Körnungen charakterisiert. Die Ergebnisse wurden mit dem auf einer trockenen Teststrecke gemessenen ABS-Bremsweg von Reifen mit Laufflächen aus diesen vier Compounds verglichen. Bei den LAT100-Messungen nimmt die Griffigkeit, beschrieben durch den Seitenführungskoeffizienten (side force coefficient, SFC), mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit ab. Je feinkörniger die Korundscheiben sind, desto höher wird der SFC. Der Korrelationskoeffizient zwischen den LAT-Ergebnissen und den auf der Teststrecke ermittelten Daten für den Bremsweg liegt für die untersuchten Compounds bei 0,93. Die Messmethode hat also das Potenzial, das Bremsverhalten einer Gummimischung im Reifen vorauszusagen.


Evaluating tire grip on the road, an extremely complicated tribological system, is enormously energy and time consuming but essential for safety. Therefore it is desirable to develop a laboratory method that is able to predict the car tire ABS braking distance of a given tread compound. Solid rubber wheels made or four different tread compounds were characterized on the Laboratory Abrasion Tester (LAT100) on four different electro-corundum discs of various grain sizes. The results are correlated with the ABS braking distance determined by using tires made of the same for compounds on a dry test track. With increasing speed the side force coefficient (SFC) decreases. A lower disc grain size induces a higher SFC. A correlation coefficient of 0.93 between the LAT100 data and road results for the four tread compounds has a high potential for predicting the car tire ABS braking distance.

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Strainer – Aktuelle Entwicklungen und neue Möglichkeiten – Teil 2: Optimale Auslegung und Optimierung von Anlagen

Dieser Artikel widmet sich der Analyse des eigentlichen Siebprozesses beim Strainern und der dafür benötigten Anlagentechnik. Es wird ein Konzept zur optimierten Auslegung von Sieb- und Siebabstützungskonzepten vorgestellt. Das Potenzial einer solchen Lösung kann mittels Strainer-Prüfstand vorhergesagt werden. Die hier vorgestellten Konzepte können helfen, Neuanlagen optimal auf das Kundenportfolio auszulegen oder bestehende Anlagen weiter zu optimieren.


This article analyzes the actual screening process for straining and examines the required system technology. A concept for a taylor-made optimized design of sieve and sieve support concepts is presented. The potential of such a solution can be predicted by strainer test equipment. The concepts presented can help to design highly efficient new strainer lines or to optimize existing lines.

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Unterschiedliche Kraftstoffmischungen weltweit: Welche Auswirkungen hat das auf die Dichtungen?

Der Bedarf an neuen Treibstoffen mit geringeren Umweltauswirkungen – sei es durch niedrigere Kohlenstoffdioxid-, Treibhausgas-, NOx- oder Partikelemissionen – sorgt weltweit für grundlegende Veränderungen der Kraftstoffzusammensetzung. Während in Mitteleuropa noch die klassischen Kraftstoffe vorherrschen, sind zahlreiche andere Länder bei der Zusammensetzung deutlich experimentierfreudiger. Vor allem in China werden neue Kraftstoffarten wie OME (Oxymethylenether), Biodiesel oder DME (Dimethylether) bereits häufig eingesetzt [1]. Die Forscher von Freudenberg Sealing Technologies haben die Auswirkungen dieser Zusammensetzungen auf das Dichtungsmaterial und die Dichtungen selbst untersucht:


Due to the need for new fuels with a lower environmental impact – may it be either lowering the carbon dioxide, general greenhouse gas, NOx or particle emissions – the worldwide landscape of fuel compositions is currently drastically changing. While in Central Europe a specified fuel is predominant, the composition of fuels might tend to vary more in most other countries. Especially in the Americas and China, new fuel types like oxymethylene ethers (OME), biodiesel or dimethyl ether (DME) are already commonly applied [1]. Researchers at Freudenberg Sealing Technologies have reviewed the impact of those compositions on the seal materials and the seals themselves.

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Verbesserung der elektrischen und mechanischen Eigen­schaften von Elastomeren durch Kohlenstoffnanoröhren

Durch ihr großes Seitenverhältnis können einwandige Kohlenstoffnanoröhren (SWCNT) schon bei einem deutlich geringeren Füllstoffanteil als andere kohlenstoffbasierte Nanofüllstoffe in einem Kautschukcompound ein kontinuierliches Netzwerk ausbilden. Dadurch haben sie einen großen Verstärkereffekt und verbessern gleichzeitig die elektrische Leitfähigkeit. Es wird untersucht, ob sich Kautschukcompounds mit SWCNT durch Standardmischverfahren unter Verwendung von Innenmischern und Walzwerken herstellen lassen, um die Produktion im großen Maßstab zu ermöglichen. In diesem Beitrag werden die von OCSiAl entwickelten Tuball SWCNT verwendet. Die Untersuchung konzentriert sich auf EPDM und zeigt, dass sich in einem typischen Compoundieransatz mit einem kommerziell erhältlichen SWCNT-Konzentrat ein Compound mit verbesserten mechanischen Eigenschaften und verbesserter elektrischer Leitfähigkeit herstellen lässt. Die verwendeten SWCNT-Konzentrate basieren auf Trägermaterialien, die in der Kautschukindustrie allgemein Anwendung finden. Das erleichtert die Dispersion und erspart das Arbeiten mit Kohlenstoffnanoröhren in Pulverform. Es zeigt sich, dass SWCNT als Additiv sowohl die elektrische Leitfähigkeit als auch Reißfestigkeit und Zugfestigkeit von EPDM verbessern. Außerdem eröffnen sie neue Möglichkeiten bei der Einfärbung EPDM-basierter Compounds.


The high aspect ratio of single wall carbon nanotubes (SWCNT) enables the formation of a continuous nanotube network at filler loadings orders of magnitude lower than other carbon-based nano fillers. This leads to a high reinforcement effect and electrical conductivity improvements in rubber compounds. Investigations have been conducted to determine the possibility to prepare rubber-based compounds with SWCNT using standard mixing equipment, such as internal mixers and two-roll mills to enable large scale adaption. In this study Tuball SWCNT developed by OCSiAl have been used. The paper is primarily focused on EPDM and demonstrates that a typical compounding approach involving the use of a commercially available SWCNT concentrate enables compounds that present significantly improved conductive and mechanical properties. The SWCNT concentrates used are based on carriers that are in use by compounders and fabricators producing elastomers. This eliminates the need to work with single wall carbon nanotubes in powder form and enables the required dispersion to realize the desired properties of the additive. This study indicates that SWCNT can be considered as an additive for superior conductive performance, increased tear resistance and tensile strength, as well as providing new options for coloration in EPDM-based compounds.

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