GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Editorial
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In unruhigen Zeiten…

…ist es besonders wichtig, die Kommunikation nicht abreißen zu lassen. Verlässliche Informationen geben Sicherheit. Wir haben unsere Arbeitsweise der aktuellen Situation angepasst, sind aber wie gewohnt für Sie da.

Alle unsere Magazine sowie unsere Newsletter erscheinen wie geplant – mit einer Änderung:
bis auf weiteres wird es unsere Zeitschriften ausschließlich in der Online-Version geben. Aktuelle Informationen finden Sie wie immer auf www.gupta-verlag.de und www.re3.today, und wir sind auf Twitter und LinkedIn präsent. Außerdem erreichen Sie uns unter info@gupta-verlag.de.

Gerade jetzt, wo nahezu alle Messen, Tagungen, Workshops und Fortbildungen abgesagt worden sind, bieten Ihnen unsere Fachmedien unabhängig von Zeit und Ort die Möglichkeit, sich zu informieren oder mit den Innovationen und Neuigkeiten aus Ihren Unternehmen eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Es ist aber entscheidend, dass die Industrie ihre Unterstützung für die Fachmedien aufrechterhält. Denn nur so können wir Ihnen weiterhin den gewohnten Service bieten. Ohne Ihre Unterstützung wird „business as usual“ mit Sicherheit auch für uns nicht möglich sein.

In jeder Veränderung – mag sie noch so schmerzhaft sein – liegen auch neue Chancen, die wir beherzt und vertrauensvoll ergreifen sollten.

Vielleicht können Sie die Zeit zur Entschleunigung nutzen, um aus den gewonnenen Einsichten neue Ideen zu entwickeln? Vielleicht haben Sie nun Muße, den spannenden Fachartikel nicht nur zu überfliegen, sondern in Ruhe zu lesen? Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, den lange geplanten Fachbeitrag zu schreiben?

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“

Lassen Sie uns also gemeinsam Windmühlen bauen!

Wir sind für Sie da und wünschen Ihnen alles Gute in diesen unruhigen Zeiten!

Aber vor allem … bleiben Sie gesund!

 

Indira Gupta und das Team der Dr. Gupta Verlags GmbH

#flattenthecurve

Bericht
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ArGeZ: Aufruf zum Schutz der mittel­ständischen Zulieferindustrie

Wie die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) am 19. März 2020 berichtete, verkünden die Automobilhersteller derzeit europaweit Werksschließungen mit nicht absehbaren Folgen für die Zulieferkette. Die von der Bundesregierung angekündigten Überbrückungskredite über KfW-Programme für die Industrie gingen in die richtige Richtung, jedoch seien diese derzeit nicht für jeden erreichbar, so die ArGeZ.

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Vorschau zum World Rubber Summit 2020

Aufgrund aktueller Reisebeschränkungen und Maßnahmen des Gastgeberlandes im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch hat die International Rubber Study Group (IRSG) gemeinsam mit dem Ministry of Agriculture and Rural Development (Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ) der Republik Côte d‘Ivoire und dem Organisationskomitee des World Rubber Summit (WRS) 2020 die Verschiebung der Konferenz auf September 2020 angekündigt. Der genaue Termin werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben, so heißt es.

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Künstliche Intelligenz im Compoundierungsprozess

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Doch wie können konkrete Anwendungen in der Produktion aussehen? Dieser Artikel soll am Beispiel eines Compoundierungsprozesses von Elastomeren konkrete Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen. So können Mitarbeiter bei der Analyse von Fehlerursachen und Qualitätsdefekten datenbasiert unterstützt werden; andererseits können aufwendige manuelle Prüfungen auf kritische Batches fokussiert werden. Mithilfe des Standardmodells für Datenanalysen CRISP-DM wird die Mischerei aus der Datenbrille betrachtet und strukturiert analysiert.

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Deutsche Kautschukindustrie: 2019 ging wenig erfolgreich zu Ende

Wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) mitteilte, ist das Jahr 2019 für die deutsche Kautschukindustrie wenig erfolgreich zu Ende gegangen. In der zweiten Jahreshälfte gaben die Umsätze in der Breite des Produktportfolios gegenüber dem Vorjahr nach. Zuvor war nur das Automobilzuliefergeschäft betroffen gewesen. Der Branchenumsatz schrumpfte gegenüber 2018 um 4,2 % auf rd. 11 Mrd. EUR. Für 2020 erwarten Verband und Unternehmen eine Seitwärtsentwicklung bei den Umsätzen mit Tendenz zur „roten Null“. Auch das Investitionsvolumen dürfte 2020 im Vergleich zum Vorjahr merklich sinken, so der Verband.

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Project STOP – Eine Initiative der Chemieindustrie zur Lösung des Plastikmüllproblems in den Weltmeeren

Plastikmüll ist das Hauptproblem in der derzeitigen Plastikkrise. Es befinden sich derzeit schätzungsweise mehr als 150 Mio. t Plastik in den Weltmeeren und jedes Jahr kommen zwischen 4 und 13 Mio. t dazu. Während der letzten K-Messe 2019, der Weltleitmesse für Kunststoff und Gummi, deren Schwerpunkt die Kreislaufwirtschaft war, hatte die GAK-Redaktion die Gelegenheit, mit einigen der Unternehmen zu sprechen, die sich mit dem Problem des Plastikmülls in den Meeren auseinander setzen und Lösungen anbieten. Die Borealis AG, ein österreichischer Chemiekonzern, der Polyolefine, Massenchemikalien und Düngemittel produziert, ist eines der Unternehmen, die dieses große Problem aktiv angehen. Wir sprachen mit Craig Halgreen, Director Sustainability & Public Affairs bei Borealis, über das Project STOP, eine Initiative, um den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Ozeane zu stoppen.

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Versorgung während der Corona-Epidemie – Aufruf zur Einordnung von Lebens- und Arzneimittelverpackungen als „systemrelevant“

Um in der aktuellen Corona-Krise möglichst viele Leben zu schützen, sind drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens entweder bereits verkündet oder werden erwogen. Im Namen der über 300 Hersteller von Kunststoffverpackungen in Deutschland machte die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. darauf aufmerksam, dass Verpackungen unerlässlich für die Versorgung der Bevölkerung, z. B. mit sicheren Lebensmitteln, Schutzausrüstungen und Arzneimitteln, seien. Deren Produktion müsse daher als „systemrelevant“ eingestuft werden.

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Vom Car-Symposium 2020 – Roll-out der Elektromobilität in Zeiten von Handelskriegen

Zum nunmehr 20. Mal lud „Autopapst“ Prof. Ferdinand Dudenhöffer nach Bochum zum Car-Symposium. Und wieder einmal hatte er eine Runde hochkarätiger Gastredner dazu motivieren können, zu mehr als 1100 Teilnehmern im RuhrCongress Bochum zu sprechen und ihre Sicht auf aktuelle Probleme, aber v. a. Problemlösungen der Automobilindustrie darzustellen. Das Programm wurde ergänzt durch wie immer gut abgestimmte Kurzreferate in mehreren Info-Blocks und eine große begleitende Fachausstellung für die ca. 100 Partnerfirmen der Veranstaltung. Erfreulich war, dass bei der 20. Auflage des Branchentreffs am 12. Februar 2020 die Kunststoffe einen noch größeren Anteil in Programm und Fachausstellung hatten als in den vergangenen Jahren und ein Kunststoff-Special unter dem Titel „K im Car“ angeboten wurde. Am Vortag, dem 11. Februar, lief ein Batterie-Special, in dem es um die Zukunft der Lithium Ionen- und Feststoff-Batterie in der Automobilbranche ging.

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Neue Materialentwicklungen und Prozesstechnologien rund um thermoplastische Elastomere – SKZ lädt zur TPE-Fachtagung und Treffen des TPE-Forums nach Nürnberg ein

Die im jährlichen Turnus stattfindende TPE-Fachtagung in Nürnberg wird 2020 vom SKZ Das Kunststoffzentrum ausgerichtet und vom VDI und dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) begleitet. Die Tagung findet vom 24.-25. Juni 2020 im Karl-Bröger-Zentrum nur einen Steinwurf vom Nürnberger Hauptbahnhof entfernt statt. Im Vorfeld des Branchentreffs, am 23. Juni ab nachmittags findet das Plenumstreffen des TPE-Forums statt, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind. Am Abend des ersten Konferenztages erwartet die Teilnehmer eine Führung durch die historischen Felsengänge der fränkischen Metropole sowie ein gemeinsames Abendessen. Der folgende Beitrag gibt einen Ausblick auf die Tagung und das Programm und stellt ein neues Forschungsprojekt zum Thema faserverstärkte TPE vor, welches von SKZ und TITK vor kurzem gestartet wurde.

(Bei Redaktionsschluss war noch kein Beschluss zur Verschiebung der Konferenz aufgrund der Covid-19-Epidemie bekannt. Natürlich kann sich diese Situation jederzeit ändern. Wir halten Sie über aktuelle Entwicklungen, Termin- und Programmänderungen in unseren Online-News-Portalen auf dem Laufenden.)

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PIAE – Plastics in Automotive Engineering 2020 – Vorschau zum internationalen VDI-Fachkongress zu Kunststoffen im Automobilbau

Aufgrund der Entwicklungen rund um Covid-19 (Coronavirus), hat die VDI Wissensforum GmbH die Fachtagung PIAE – Plastics in Automotive Engineering auf den 28. – 29. Juli 2020 im Congress Center Rosengarten in Mannheim verschoben. Der weltweit größte Kongress für Kunststoff im Auto beleuchtet seit über 40 Jahren mit rd. 80 Vorträgen von Automobilherstellern und Zulieferern wieder aktuelle kunststofftechnische Anwendungen und deren Einsatz im Bereich Interieur/Innenraum, Exterieur, Motor, Werkstoffe und Technologien. Die Ausstellung mit über 100 Ausstellern der gesamten Wertschöpfungskette bietet den Rahmen zum Networking mit den Spezialisten.

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Interview
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Gummi ist einfach toll!

Zum 1. Februar 2020 wurde Prof. Dr.-Ing. Sven Wießner auf die neu geschaffene und gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) eingerichtete W2-Professur Elastomere Werkstoffe am Institut für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden (TUD) berufen. In Verbindung mit der Position an der TUD leitet Sven Wießner den Forschungsbereich Elastomere im Institut für Polymerwerkstoffe des IPF. Seit 2005 ist er am IPF tätig, wo er zunächst als Wissenschaftler und Gruppenleiter wirkte und seit 2013 die Abteilung Elastomere leitet. Bereits von 2012 bis 2018 hatte er eine Junior-Professur für Elastomere Werkstoffe an der TUD inne. Im Interview mit der GAK-Redaktion beschreibt er, welche Forschungsprojekte er nun verfolgen möchte, welchen Stellenwert für ihn die Lehre hat und worin für ihn die Faszination der Elastomere liegt.

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Aufsatz
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Entwicklung eines Messsystems zur Inline-Überwachung des Vernetzungszustands kontinuierlich vulkanisierter Kautschukprofile

Der Vernetzungsgrad von Elastomeren ist eine zentrale Kenngröße in der Kautschukverarbeitung, da dieser wesentlich die Produkteigenschaften wie die Festigkeit sowie die Steifigkeit, das mechanische Dämpfungsverhalten oder auch die chemische Beständigkeit beeinflusst. Der Vernetzungsgrad hängt neben der Mischungsrezeptur primär vom Temperatur-Zeit-Verlauf des Materials während der Vulkanisation ab. Bei der kontinuierlichen Vulkanisation von Produkten wie Gummiprofilen oder Schläuchen ist es bislang nicht möglich, die lokalen Temperaturen im Querschnitt oder den Vernetzungsgrad prozessintegriert zu messen. Um das Prozess- und Werkstoffverständnis zu vertiefen und den Vernetzungsgrad im Prozess charakterisieren zu können, werden ein neuartiges Messsystem sowie eine prozessintegrierte Temperaturmodellierung entwickelt. Dieses Messsystem vereint bei der Messung von Oberflächentemperatur und akustischer Resonanzfrequenz zwei berührungslose Messprinzipien, um den Vernetzungszustand zu bestimmen.


The degree of crosslinking of elastomers is a key characteristic in rubber processing, as it has a significant influence on product properties such as strength and stiffness, mechanical damping behaviour and chemical resistance. Apart from the compound formulation, the degree of cross-linking depends primarily on the temperature-time history of the material during vulcanisation. In the continuous vulcanisation of products such as rubber profiles or hoses, it has not yet been possible to measure the local temperatures in the cross section or the degree of cross-linking in a process-integrated manner. In order to enhance the process and material understanding and to be able to characterise the degree of cross-linking in the process, a novel measuring system and process-integrated temperature modelling are being developed. This measuring system combines two non-contact measuring principles for measuring surface temperature and acoustic resonance frequency in order to determine the cross-linking state.

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Herausforderungen bei der Mischungsherstellung – Einfluss auf die Vulkanisateigenschaften

Kautschukmischungen sind Gemische aus einer großen Anzahl an Bestandteilen, wie Polymer, Füllstoffe, Weichmacher und verschiedenste Chemikalien, die die Endeigenschaften des daraus hergestellten Vulkanisats entscheidend bestimmen. Um eine gleichbleibende Mischqualität realisieren zu können, ist ein reproduzierbarer Mischprozess von größter Bedeutung. Die Mischungseigenschaften werden durch technologische Faktoren, z. B. die Rotordrehzahl oder die Mischzeit und durch stoffliche Faktoren, z. B. den Füllstoffanteil oder die Viskosität der Polymerkomponenten bestimmt. In diesem Artikel werden verschiedene Faktoren diskutiert, die die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen.


Rubber compounds are mixtures of a large number of components, such as polymers, fillers, plasticizers and various chemicals, which significantly influence or control the final properties of the vulcanizate produced from them. In order to achieve consistent mixing quality, a reproducible mixing process is of major importance. The mixing properties are determined by technological factors such as the rotor speed or the mixing time and by material factors such as the filler content or the viscosity of the polymer component. This article examines various factors that influence the properties of the vulcanizate.

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