GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Ausgabe 07 | 2019

Anzeigenkunde

Editorial
295
Print wirkt!

Als ich in den Verlag kam, sagte mir jeder Zweite, dass es keine Zukunft für Print gäbe, und die Budgets für Print – zu Gunsten von Online-Werbung – reduziert bzw. gestrichen würden.

Heute – 7 Jahre später – hat sich diese Aussage in der Form zum Glück nicht bestätigt.

Informationen über Ereignisse verbreiten sich online schneller und viral. Aber Print wirkt auch im digitalen Zeitalter. Zum einen gelten Printmedien Dank journalistischer Recherche, Analyse und Auswertung als vertrauenswürdiger [1]. Zum anderen sind wir Menschen multisensorische Wesen. Unser Gehirn funktioniert immer noch wie vor 10 000 Jahren – unabhängig von der digitalen Revolution.

Wir sehen die Worte und Bilder.
Wir riechen das Papier.
Wir hören sogar das Rascheln der Seiten.
Wir spüren die Seiten und das Gewicht eines Buches oder Magazins.
Wir lesen mit allen Sinnen!

Unser Gehirn liebt vor allem Haptik! 40 % unseres Gehirns sind dauerhaft mit Haptik beschäftigt. Der Tastsinn ist unser Wahrheitssinn. Haptisch optimierte Kommunikation erzeugt mehr Aufmerksamkeit, bleibt länger im Gedächtnis und erzeugt eine größere Resonanz. Haptische Wahrnehmung macht auch Werbung glaubwürdig.

So erreichen Printmedien die Menschen, weil sie Orientierung und Sicherheit in einer Zeit der digitalen Informationsflut und Fake-News bieten
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Informationen sind schnell – jedoch Wahrheit braucht Zeit!

Also nehmen Sie sich die Zeit … in dieser Zeit!

Ihre
Indira Gupta

[1] In einer Umfrage von Best4Planning (b4P) hielten 76 % der Befragten Printmedien für „sehr vertrauenswürdig“. Wenn über verschiedene Ereignisse berichtet wird, glauben 60 % der Befragten den Zeitungen und Zeitschriften, aber nur 7 % den digitalen Medien wie FB und Twitter.


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Bericht
304
125 Jahre Lehmann&Voss&Co.

In diesem Jahr feiert Lehmann&Voss&Co. in Hamburg das 125-jährige Bestehen. Das Unternehmen wurde 1894 von Helmuth Voss und Alfred Lehmann in Hamburg gegründet und handelte mit Chemikalien und chemischen Rohstoffen aller Art, besonders mit Farbholz- und Gerbstoffextrakten. Mit der Zeit kamen immer neue Produkte hinzu, das Unternehmen begann selbst Rohstoffe zu produzieren, überstand zwei Weltkriege, eine Hyperinflation und eine Weltwirtschaftskrise, internationalisierte erfolgreich und wird, mittlerweile von der vierten Generation, noch immer als Familienunternehmen geführt. Im Sommer feiert das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern in der Hamburger Fischauktionshalle. Blickfang wird ein Segelboot aus dem 3D-Drucker sein.


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309
Automotive Performance 2019 – Chancen und Risiken in einem turbulenten Marktumfeld

Das Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach analysiert seit dem Jahr 2004 die Performance der globalen Automobilhersteller. Auf Basis von Geschäftsberichten, von Markt- und Innovationskennzahlen wird die Leistungskraft der Automobilhersteller analysiert und in vierteljährlich erscheinenden Automotive-Performance-Studien veröffentlicht. Nach einer aktuellen Prognose des CAM für das Gesamtjahr 2019 wird der weltweite Pkw-Absatz um voraussichtlich 5 % im Vergleich zum Vorjahr schrumpfen. Während für die EU und die USA jeweils von einem moderaten Marktrückgang von 3 % ausgegangen wird, wird für China mit einem Minus von 6,5 % gerechnet. In den ersten vier Monaten des Jahres 2019 ist der Pkw-Markt in China bereits um 14,9 % eingebrochen, so das CAM.


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312
Siliconelastomere: Vielfältiger Werkstoff mit besonderen Anforderungen – Von der SKZ-Tagung Siliconelastomere im März 2019 in Würzburg

Siliconelastomere unterscheiden sich in ihren Eigenschaften deutlich von aus Kohlenstoffketten aufgebauten Elastomeren. Ihr Anwendungsbereich ist breit und reicht von Automotive, Elektronik, und Optik über Medizin und Babycare bis zu Haushalt und Lebensmitteln. Die Fachtagung Siliconelastomere des SKZ – Das Kunststoff-Zentrum, am 27. und 28. März 2019 in Würzburg, zeigte den Gestaltungsspielraum des Werkstoffs und bot reichlich Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand in der gesamten Wertschöpfungskette zu informieren.


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328
LWB Steinl-Spritzgießtechnik bei Teguma – Erste Spritzgießmaschine in der 165-jährigen Firmengeschichte

Dass ein Gummiverarbeiter unmittelbar vor dem 165-jährigen Bestandsjubiläum die erste Spritzgießmaschine kauft, ist für sich allein schon ein bemerkenswertes Ereignis. Dass diese Investition den Neuanfang eines einst führenden Gummitechnikunternehmens aus dem Osten Deutschlands markiert, ebenfalls. Konkret handelt es sich um den Gummiverarbeiter Teguma in Halberstadt, Sachsen-Anhalt, der nach eingehender Recherche die EFE-Spritzgießtechnik von LWB Steinl als beste Option zur Produktivitätssteigerung bei der Herstellung dickwandiger Formteile identifiziert hat. Doch bis es so weit war, waren eine ganze Reihe von Hürden zu überwinden.


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336
Südostasien: eine Wild Card in der weltweiten Kunststoffbranche – Ein Länderreport im Vorfeld der K 2019

Wie die Messe Düsseldorf GmbH berichtet, beschäftigt sich die asiatische Region intensiv mit Trends und Problemen, um ein optimales zukünftiges Wirtschaftswachstum zu erzielen, das auch in der Kunststoffbranche zu einem Dominoeffekt führen soll. Im Vorfeld der K 2019, die vom 16. – 23. Oktober 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, wirft der folgende Bericht zunächst einen Blick auf die asiatische Wirtschaft, aufgegliedert in verschiedene Bereiche, um dann für die Kunststoffbranche das Marktwachstum sowie die Herausforderungen in der Region zu identifizieren.


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340
Technische Hochschule Bingen – Elastomer- und Kunststofftechnik von den werkstofflichen Grundlagen bis zur Simulation

Das Thema Aus- und Weiterbildung ist für die Kautschukindustrie von immenser Bedeutung, denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Branche ihre Innovationskraft erhalten und wirtschaftlich erfolgreich sein. In Bezug auf Bildungsmöglichkeiten im Bereich Kautschuktechnologie ist die Landschaft der Anbieter in Deutschland für viele in der Branche recht unübersichtlich. Mit unserem Fokus Aus- und Weiterbildung möchten wir in der GAK Gummi Fasern Kunststoffe für Transparenz sorgen und in jeder Ausgabe eine Einrichtung mit ihrem Angebot vorstellen.
Die Technische Hochschule Bingen bildet seit 1897 Ingenieure und Naturwissenschaftler aus. Im Bachelorstudium Maschinenbau ist die Werkstofftechnik ein verpflichtender Teil des Fächerkanons und bildet mit dem Teilkapitel Kunststoffe eine Grundlage zum Verständnis der Kunststoffe als wichtigen Werk- und Konstruktionswerkstoff.


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Aufsatz
314
LSR-Schaum hergestellt im Spritzgießverfahren

Flüssigsilicon (Liquid Silicone Rubber, LSR) wird vorwiegend im Spritzguss verarbeitet, weil sich das Material aufgrund seiner geringen Viskosität bei der Verarbeitung besonders gut dafür eignet. Die Dichte des Vulkanisats beträgt etwa 1,1 g/cm3. Mit Hilfe geschäumter Silicone können Dichtereduzierungen auf 0,5 g/cm3 bis 1,0 g/cm3 erzielt werden. Dadurch sinkt der Materialbedarf und folglich auch der Preis. Außerdem können das Isolationsverhalten gegen Wärme und Kälte sowie die Schwimmfähigkeit positiv beeinflusst werden. Die Schwimmfähigkeit ist entscheidend für Trennprozesse im Bereich des Recyclings von Materialien. In diesem Beitrag soll die positive Wirkung sogenannter expandierbarer thermoplastischer Mikrosphären als Treibmittel in LSR veranschaulicht werden.

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318
Vorhersage des Polymerabbaus und der Änderung mechanischer Eigenschaften bei kombinierter Wärme- und Strahlungsalterung – Teil 3

Es wird ein neuer Ansatz zur Durchführung und Extrapolation von Experimenten zur beschleunigten Alterung vorgestellt, der die Umwelteinflüsse Strahlung und Wärme gleichzeitig berücksichtigt. Die Methode beinhaltet eine neuartige Anwendung des Zeit-Temperatur-Strahlendosis-Ansatzes (t-T-R), der davon ausgeht, dass bei einer Erhöhung der Initiationsgeschwindigkeit der thermischen Alterung (aus der Arrheniusauswertung) und der Strahlendosisrate (R) um den gleichen Faktor x, die Gesamtabbaugeschwindigkeit um den Faktor x zunimmt. Diese Dosisleistungsannahme impliziert, dass es keine Dosisleistungseffekte (DRE) gibt. Das Modell lässt sich aus den MAC-Linien (matched accelerated conditions) ableiten, die korrespondierende beschleunigte (Alterungs-)Bedingungen verbinden, und berücksichtigt die Tatsache, dass sich die Chemie der Abbaureaktion verändert, je nachdem ob Strahlungsalterung oder Wärmealterung dominiert. In Teil 1 (GAK 04 2019) wurde der theoretische Hintergrund des Modells erklärt. Teil 2 (GAK 05 2019) beschreibt die Auswertung für eine Ethylen-Propylen-Isolierung (EPM) und eine Chloroprenummantelung (CR-1). Dieser dritte und letzte Teil beschreibt die Auswertung für ein Chlorsulfonpolyethylen- (CSM-2) und ein weiteres Chloroprenmaterial (CR-2). Er liefert eine zusammenfassende Bewertung zum MAC-Ansatz und geht ein auf die Belastbarkeit der extrapolierten Ergebnisse aus den MAC-Experimenten sowie auf Materialien, die für den MAC-Ansatz nicht zugänglich sind. 


A new approach is presented for conducting and extrapolating combined environment (radiation plus thermal) accelerated aging experiments. The method involves a novel way of applying the time-temperature-dose rate (t-T-R) approach derived many years ago, which assumes that by simultaneously accelerating the thermal-initiation rate (from Arrhenius T-only analysis) and the radiation dose rate R by the same factor x, the overall degradation rate will increase by the factor x. The dose rate assumption implies the absence of dose-rate effects (DRE). The model can be derived along lines encompassing so-called matched accelerated conditions (MAC lines). The MAC approach easily accommodates the observation that substantial degradation chemistry changes occur as aging conditions transition R-T space from radiation domination (high R, low T) to temperature domination (low R, high T). Part 1 (GAK 04 2019) described the theoretical background of the model. Part 2 (GAK 05 2019) shows results for an ethylene-propylene rubber insulation (EPM) and a chloroprene rubber jacket (CR-1). This third and last part shows results for a chlorosulfonated polyethylene jacket (CSM-2) and a different chloroprene material (CR-2). It also summarizes the MAC approach for accelerated experiments, describes how to gain confidence in the extrapolations from MAC experiments and deals with materials that are not amenable to the MAC approach.

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Interview
332
Circular Economy auf der K 2019 im Fokus, Teil 1 – Interviews mit Ulrich Reifenhäuser, CSO der Reifenhäuser Gruppe und Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) stellt die Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt seines Messeauftritts auf der K 2019 vom 16. – 23. Oktober 2019 in Düsseldorf und zeigt dort, wie ein solcher Kreislauf funktionieren kann. Warum er das tut und welche Bedeutung die „Circular Economy“ für Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen hat, beleuchten wir in dieser Interviewserie. Im ersten Beitrag äußern sich Ulrich Reifenhäuser als Vorstandsvorsitzender und Thorsten Kühmann als Geschäftsführer des Fachverbandes.


  

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