GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Ausgabe 09 | 2017

Anzeigenkunde

  • RADO Gummi GmbH
  • Uelfe-Wuppertal-Strasse 17-19
  • 42477 Radevormwald
  • Deutschland
Editorial
547
Als Tiger gesprungen …

und als Bettvorleger gelandet.


Vielleicht haben Sie, speziell als verschämter Eigner eines Diesel-Pkws, so oder so ähnlich gedacht, als Sie sich am Abend des 2. August 2017, dem Mittwoch mit dem Dieselgipfel, die ersten Erfolgsmeldungen zu den Ergebnissen dieses mit Spannung erwarteten Tags der Abrechnung anhören mussten.
Wie hatten sich doch die Terminatoren auf der politischen Bühne im Vorfeld geäußert?

Bundesverkehrsminister Dobrindt: „Die Autoindustrie hat hier eine verdammte Verantwortung, das Vertrauen wiederherzustellen und die begangenen Fehler“ (!?) „zu beheben.“ und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir werden den Autoherstellern einen Forderungskatalog vorlegen.“, der Gipfel werde „kein gemütliches Kaffeekränzchen.“


Fragt sich, für wen es ungemütlich wurde ‑ für die Autoindustrie anscheinend nicht. Offenbar war sie besser vorbereitet ins Rennen gegangen, denn mehr als Zugeständnisse zur schon vorab unter Zwang akzeptierten Softwareaufrüstung von Millionen von Euro 5- und Euro 6-Dieseln und zu von den Autoherstellern übernommenen Kaufanreizen für den Normalbürger nahezu unbezahlbare Neuwagen war außer Spesen nichts Greifbares zu vermelden. Verschwörungstheoretiker aufgepasst: Neben Elektroladenhütern werden inzwischen Neuwagen mit deutlichen Preisabschlägen angeboten, sofern die Verschrottung eines Euro 1-4-Diesels nachgewiesen wird. Wem das wohl dient? Ein von langer Hand vorbereiteter Coup der Autoindustrie (jetzt natürlich wieder im Dienste der Umwelt), angesichts schwächelnder Nachfrage? Die Kartellvorwürfe passen da wie die Faust aufs Auge.


Die Hendricks-Ankündigung zur Bildung von Arbeitsgruppen/-kreisen (Sondierung weiterer Maßnahmenpakete) sprach Bände. Mehr Kompetenz hat die Politik nicht zu bieten. Selbst ihre ans Wahlvolk gerichteten Reden ließen sich Niedersachsens Landesfürsten vom Autokonzern VW redigieren. Treffen also die im „Volksmund“ beliebten Redensarten „Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man ‘nen Arbeitskreis.“ oder „Es genügt nicht, unfähig zu sein ‑ man muss auch in die Politik gehen.“ den Punkt? Nicht ganz. Man kann alternativ Experte werden. Da gibt es tatsächlich den ernstgemeinten Vorschlag, die Dieselbesitzer mit den Kosten ihrer unsauberen Diesel zu belasten – nicht der Steuerzahler haftete, sondern der Verursacher, der Besitzer des Diesel-Pkws. Angesichts eines solch pervertierenden Vorschlags, des Umstands, dass systemrelevante Diesel, etwa die in Lkws, Bussen und weiteren Fortbewegungsmitteln, in der Diskussion kaum erwähnt werden, und dessen, was man in der Werkstatt erlebt, sobald man zum Softwaretausch einläuft (der kostenlose Leihwagen kommt mit einhundertzwanzig Freikilometern, obwohl drei- bis vierhundert aus beruflichen Gründen erforderlich wären), reibt man sich verdrossen die Augen, lässt sein Gehör prüfen und trägt weiter die Risiken des Wertverlusts, des Fahrverbots etc.


Warum traut sich keiner der gewählten Politiker an die Wahrheit? Zu lange tatenlos zugeschaut und nicht bereit, die eigenen Fehler einzugestehen und daraus endlich die wirklich notwendigen Konsequenzen zu ziehen? Können sie nicht den Mumm aufbringen, die „begangenen Fehler“ als das zu bezeichnen, was sie sind? Nämlich Betrug, Betrug der Kunden, der Behörden, der Zulieferindustrie und ebenfalls der eigenen Mitarbeiter.


In den USA haben/werden deutsche Autobauer die Quittung bekommen. Hier in Deutschland nicht? Noch haben die Verbraucher es selbst in der Hand, ihre Rechtsansprüche durchzusetzen. Die Möglichkeiten dazu sind da.


Ihr
Ernst Debie

Bericht
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Faserverbundbauteile mit verbesserten Eigenschaften in einem Schritt – Elastomer verhilft zu verbesserter Schalldämpfung, niedrigerem Gewicht, höherem Impact- und Splitterschutz

Die Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG präsentiert auf der Composites Europe 2017 das Elastomer Kraibon, dessen Einsatz in Faserverbundbauteilen deren schalldämpfende Eigenschaften, sowie Impact- und Splitterschutz verbessert und obendrein dazu beiträgt, das Teilegewicht zu reduzieren. Überdies werden Prozessschritte in der Weiterverarbeitung eingespart. Herstellern eröffnet sich damit neues Potenzial, um die Wirtschaftlichkeit ihrer Produktion weiter zu optimieren. 

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564
Berufliche Schulen Gelnhausen – Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik – Staatlich geprüfter Techniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik: Weiterbildung für Berufsanfänger mit abgeschlossener Ausbildung

Das Thema Aus- und Weiterbildung ist für die Kautschukindustrie von immenser Bedeutung, denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Branche ihre Innovationskraft erhalten und wirtschaftlich erfolgreich sein. In Bezug auf Bildungsmöglichkeiten im Bereich Kautschuktechnologie ist die Landschaft der Anbieter in Deutschland für viele in der Branche recht unübersichtlich. Mit unserem Fokus Aus- und Weiterbildung möchten wir in der GAK Gummi Fasern Kunststoffe für Transparenz sorgen und in jeder Ausgabe eine Einrichtung mit ihrem Angebot vorstellen.


In Folge 7 unserer Serie stellen wir die Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik in Gelnhausen vor, die eine zweijährige Ausbildung zum/zur „Staatlich geprüften Techniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ und zahlreiche Möglichkeiten der
Zusatzqualifikation anbietet.

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566
Gegen gemeinschaftliches Anti-Yoga und mit interkultureller Kompetenz zum Erfolg – DKG-Jahrestagung 2017 vereint Fachexpertise und praktische Lebenshilfe

Etwas mehr als 140 „Gummileute“, davon – motiviert durch Prof. V. Herrmann – fast 30 angehende von der FH W-S (Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Studiengang Kunststoff- und Elastomertechnik), hatten ihren Weg zur Jahrestagung der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG) vom 21. – 22. Juni 2017 nach Nürnberg gefunden. Neben den Fachvorträgen zu aktuellen Forschungsprojekten, an denen sich die DKG mehrfach mit finanziellen Zuwendungen beteiligt und damit einmal mehr ihr nachhaltiges und deutliches Engagement zur Förderung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse über Kautschuk und gummielastische Stoffe unter Beweis stellt, gestatteten zwei besondere Gastredner jeweils am Ende der beiden Konferenztage den Teilnehmern einen inzwischen nahezu zum Markenzeichen dieser Tagung avancierten Blick über den Tellerrand hinaus – doch davon später. Für die notwendige Entspannung sorgte die Abendveranstaltung in der Indabahn – leider nicht ohne Wermutstropfen, sie wird geschlossen. Man darf gespannt sein, ob die DKG für nächstes Jahr ein ähnlich originelles Ambiente ausfindig machen kann. Und noch eine Neuigkeit: Erstmalig fand nach der an die Jahrestagung anschließenden Mitgliederversammlung ein Workshop (kostenlos) statt, für den Prof. M. Wilhelm (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) als Dozent gewonnen werden konnte. Workshop-Thema war „Einführung in die Rheologie“ und immerhin 29 Interessenten nahmen dieses Weiterbildungsangebot an.

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Aktuelle Marktdaten zu bio-basierten Building-Blocks

Mit stark veränderten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und Trends innerhalb des letzten Jahres konzentrieren sich bio-basierte Investitionen heute auf die Kernthemen der Bioökonomie: Bio-basierte Building-Blocks und Plattformchemikalien. Die vorausgehende Marktstudie des nova-Instituts mit dem Titel „Bio-based Building Blocks and Polymers – Global Capacities and Trends 2016 – 2021” behandelt siebzehn Building-Blocks mit einer geschätzten Gesamtproduktionskapazität von 2,4 Mio. t im Jahr 2016, die 2021 voraussichtlich 3,5 Mio. t erreichen wird. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 8 % und liegt damit weit über dem durchschnittlichen weltweiten Wachstum der Chemieindustrie von 3 – 4 % pro Jahr. Die Entwicklung und Vermarktung dieser neuen Bausteine werden im neuen Trendreport des nova-Instituts „Commercialisation Updates on Bio-Based Building Blocks” ausführlich diskutiert. Behandelt wird zudem der Aufstieg und Abschwung der Nachfrage für verschiedene etablierte, bio-basierte Building-Blocks einschließlich verschiedener Technologien, Rohstoffeinsatz, Nachfrage und Angebot, und bei entsprechender Verfügbarkeit die Preisgestaltung für sowohl etablierte Petrochemikalien als auch deren bio-basierte chemische Alternativen.

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570
Smart Materials und intelligente Verarbeitungsprozesse im Fokus – 19. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück

Smart Materials und intelligente Verarbeitungsprozesse standen im Mittelpunkt der 19. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“, die am 28. und 29. Juni 2017 an der Hochschule Osnabrück stattfand. Organisiert wurde die Tagung vom Laborbereich Kunststofftechnik. Die mehr als 120 Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge. Ebenfalls sehr positiv wurden der äußere Rahmen und die gute Atmosphäre wahrgenommen.

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598
Die innovationsstärksten Premium- und Volumen-Automarken – Center of Automotive Management veröffentlicht AutomotiveInnovations-Studie 2017

Das Center of Automotive Management (CAM) hat im zwölften Jahr in Folge die Innovationsstärke von 20 globalen Premium- und 38 Volumenmarken bewertet. Im letzten Jahr konnten 1 155 fahrzeugtechnische Innovationen identifiziert werden, die jeweils nach den Einzelaspekten Innovationsgrad, Reifegrad, Originalität und Kundennutzen systematisch bewertet wurden (M.O.B.IL–Ansatz: Maturity, Originality, Benefits, Innovation Level).

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Aufsatz
572
Funktionalisierte SBR-Kautschuke in kieselsäureverstärkten Reifen­laufflächen-Mischungen – Belege für Wechselwirkungen zwischen Kieselsäure und Zinkoxid

Im Gegensatz zu Ruß ist Kieselsäure polar und daher naturgemäß mit unpolaren Kohlenwasserstoffelastomeren nicht kompatibel. Um die Kompatibilität zu verbessern, kann das Elastomer auf verschiedene Arten modifiziert werden. In diesem Beitrag wird die Auswirkung der Modifizierung von drei funktionalisierten SBRs auf die dynamischen und mechanischen Eigenschaften eines kieselsäuregefüllten Compounds für Reifenlaufflächen untersucht und mit einem Referenzcompound verglichen. Zwei dieser modifizierten SBRs zeigen das Potenzial, den Rollwiderstand daraus hergestellter Laufflächen deutlich zu reduzieren, ohne dass sich die Nasshaftung dadurch wesentlich verändert. Als Aktivator für die Schwefelvulkanisation eingesetztes Zinkoxid kann aufgrund seines basischen Charakters die Silanisierung stören oder mit funktionalisierten SBRs mit höherer Polarität reagieren. Um den Einfluss von ZnO auf die Eigenschaften der kieselsäureverstärkten Laufflächencompounds zu untersuchen, wurde eine Reihe von Compounds hergestellt, in denen die Zugabe von ZnO zu einem späteren Zeitpunkt mit der konventionellen Mischmethode verglichen wurde. Die dynamischen und mechanischen Eigenschaften des so hergestellten Compounds werden diskutiert.


Unlike carbon black, silica is polar and naturally not compatible with non-polar hydrocarbon elastomers. Silane coupling agents or the introduction of polar functional groups into the elastomer chains are typical methods to improve the compatibility of elastomers with silica. In this article, the effect of three functionalized SBRs on the dynamic and mechanical properties of a silica-reinforced tire tread compound will be discussed and compared to a reference compound. The results show the significant potential of two of these modified SBRs to reduce rolling resistance of tire treads made thereof, while no major change in wet grip occurs. Zinc oxide used as an activator for sulfur vulcanization may interfere with the silanization process or interact with functionalized SBRs with higher polarity. In order to investigate the effect of ZnO on the properties of the silica-reinforced tread compounds, a series of compounds have been prepared, in which ZnO addition in a later stage was compared to conventional mixing. The dynamic and mechanical properties of the final compounds are discussed.

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581
Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit von inkompatiblen Polymerblends

In dieser Studie wird ein neuartiges zweistufiges Mischverfahren untersucht, bei dem Rußfüllstoffe zu einer Nitril-Butadien-Kautschuk/Ethylen-Propylen-Dien-Monomer­mischung in verschiedenen Sequenzen zugegeben werden.


A novel two-step mixing process is investigated, in which carbon black fillers are added to a nitrile butadiene rubber/ethylene propylene diene monomer mixture in ­different sequences.

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584
Die Alken-Hydrosilylierung bei VNB-EPDM-Elastomeren als alternativer Vernetzungsmechanismus

Der Reaktionsmechanismus der übergangsmetallkatalysierten Additionsvernetzung bei Flüssigsiliconen (LSR) lässt sich auch auf organische Polyolefinkautschuke mit einer geeigneten Polymerarchitektur bzw. entsprechend reaktiven Gruppen übertragen. So bieten bspw. EPDM-Polymere mit Diengruppen auf Basis von Vinylidennorbornen bei einer ausreichenden Diengruppenkonzentration die richtigen Voraussetzungen dafür. Wegen des Einflusses weiterer Rezepturbestandteile auf diese Art der Vernetzung bedarf es hinsichtlich der Rezepturformulierung einer gewissen Sorgfalt und entsprechenden Hintergrundwissens. Hierzu werden zunächst die theoretischen Grundlagen der sog. Alken-Hydrosilylierung erörtert und die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Katalysatortypen und Vernetzungsmittel dargestellt. Gleichfalls zu beachten: Der Reaktionsmechanismus eröffnet u. a. den Weg zu ultrahohen Vernetzungsgeschwindigkeiten. Die vorliegende Arbeit zeigt wahrscheinlich die weltweit ersten Ergebnisse zum technischen Leistungsprofil einer additionsvernetzten EPDM-Mischung auf. Sie beschäftigte sich mit den Fragestellungen, welche Leistungspotenziale die mechanischen Eigenschaften, die chemischen Beständigkeiten und das viskoelastische Verhalten von EPDM-Elastomeren mit dieser speziellen neuen Netzwerkstruktur bieten. Untersucht wurde ebenfalls, ob die reine Additionsvernetzung die thermo-oxidative Alterungsbeständigkeit durch die Reduktion von Doppelbindungen verbessert und wie es sich mit Spaltungs- bzw. Abbaureaktionen in wässrig-sauren oder in wässrig-alkalischen Medien verhält. Daneben war von Interesse, inwieweit die strukturelle Immobilisierung mit einem Siloxannetzwerk im EPDM gegenüber anderen chemischen Netzwerken stärker ausgeprägt ist, ob sich Letzteres evtl. auf das Tieftemperaturverhalten auswirkt. Ein Vergleich zwischen der Additions- und Peroxidvernetzung wird zudem im Hinblick auf das statische Langzeit-Dichtkraftverhalten in relevanten Medien aufgezeigt. Mit dieser Arbeit sollen insbesondere auch weitere Forschungsaktivitäten zu dieser speziellen Vernetzungstechnologie bei geeigneten Polyolefinkautschuken angestoßen werden.


The reaction mechanism of the transition metal catalyzed addition crosslinkage in liquid silicones (LSR) can also be applied to organic polyolefin rubbers that have suitable polymer architecture or corresponding reactive groups. Thus, at a sufficient concentration of diene groups EPDM polymers with diene groups based on vinylidene norbornene provide the right prerequisites for this. Since additional recipe components influence this type of crosslinkage, a certain care and appropriate background knowledge is required with respect to formulating a compound. For this purpose, the theoretical bases of the so-called alkene hydrosilylation are first discussed and the possible applications of various types of catalysts and crosslinking agents are presented. Also note: i. a. the reaction mechanism opens up the path to ultra-high crosslinking rates. The present work is likely to show the world’s first results on the technical performance profile of an addition-crosslinked EPDM compound. It evaluates the performance potentials of the mechanical properties, the chemical resistances and the viscoelastic behavior of EPDM elastomers with this particular new network structure. It also investigates whether pure addition crosslinking improves thermo-oxidative aging resistance by the reduction of double bonds and how it behaves during decomposition reactions in aqueous-acidic or aqueous-alkaline media. In addition, it was of interest to what extent the structural immobilization with a siloxane network in the EPDM is more pronounced with respect to other chemical networks, whether the latter may have an effect on the low-temperature behavior. Furthermore, a comparison between addition and peroxide crosslinking with regard to the static long-term sealing force behavior in relevant media is presented. This study in particular aims to initiate further research activities on this special crosslinking technology with suitable polyolefin rubbers.

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