GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Ausgabe 09 | 2018

Anzeigenkunde

  • RADO Gummi GmbH
  • Uelfe-Wuppertal-Strasse 17-19
  • 42477 Radevormwald
  • Deutschland
Editorial
427
Sonnensonde gestartet

Vor kurzem wurde die Raumsonde „Parker“ erfolgreich auf ihren Weg zur Sonne geschickt.

Hurra! Hurra! Hurra!

Seit ca. 3 Mio. Jahren gibt es Menschen auf der Erde. Sie haben sich entwickelt, miteinander Krieg geführt, sich vertragen, sich geliebt, Kinder gezeugt und großgezogen, wunderbare Gebäude gebaut und auch wieder zerstört, Kulturen und Religionen entwickelt.

Und das alles, ohne zu wissen, wie es auf der Sonne aussieht, während die liebe Sonne uns ihre Wärme geschickt und so die Entwicklungen erst ermöglicht hat.

Nun ist aber wirklich an der Zeit, dass wir uns aufmachen und der Sonne auf den Pelz rücken, um zu sehen, was sich da so tut. 1,5 Mrd. USD soll die Aktion kosten.

Und da kommt mir, als kleinem Geist der Gedanke, vielleicht hätte man mit diesem Geld viele hungernde Kinder füttern können, ihnen Heilung geben und unterentwickelte Teile unseres Heimatplaneten fruchtbar und nutzbar machen können. Oder?

Aber ich versteh‘ ja wohl nicht den Nutzen dieser Mission.

Ihr
Heinz Gupta

Bericht
438
Institut für Werkstofftechnik - Kunststofftechnik an der Universität Kassel – Schwerpunkt Kunststofftechnik für alle Ingenieurstudiengänge

Das Thema Aus- und Weiterbildung ist für die Kautschukindustrie von immenser Bedeutung, denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Branche ihre Innovationskraft erhalten und wirtschaftlich erfolgreich sein. In Bezug auf Bildungsmöglichkeiten im Bereich Kautschuktechnologie ist die Landschaft der Anbieter in Deutschland für viele in der Branche recht unübersichtlich. Mit unserem Fokus Aus- und Weiterbildung möchten wir in der GAK Gummi Fasern Kunststoffe für Transparenz sorgen und in jeder Ausgabe eine Einrichtung mit ihrem Angebot vorstellen.

Wir setzen unsere Serie mit dem Institut für Werkstofftechnik – Kunststofftechnik der Universität Kassel fort. Wer in einem Ingenieurstudiengang die Vertiefungsrichtung „Werkstoffe und Konstruktion“ wählt, kann im Bereich Kunststofftechnik einen Schwerpunkt setzen.

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440
Flexible elastomere Dämmstoffe mit geringer Rauchentwicklung im Brandfall

Um das primäre Schutzziel des Brandschutzes (Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen) zu erfüllen, hat die Rauchentwicklung der eingesetzten Bauprodukte eine große Bedeutung. Während technische Dämmstoffe bisher primär nach ihrer Flammwidrigkeit klassifiziert wurden, sind die Bewertungskriterien des europäischen SBI-Tests wesentlich komplexer und erlauben eine realistischere Beurteilung des Brandverhaltens. Armacell hat mit Armaflex Ultima einen flexiblen technischen Dämmstoff mit geringer Rauchentwicklung entwickelt. Im Vergleich zu einem Standard-Elastomerprodukt weist Armaflex Ultima eine zehnmal geringere Rauchentwicklung auf.

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446
Immer der Faser nach – Phänomenologisches Berechnungskonzept verkürzt das Auslegen von Spritzgießformteilen

Zunehmend verdrängen kurzglasfaserverstärkte, thermoplastische Spritzgießformteile die Klassiker der Konstruktion wie Stahl oder Aluminium. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat im Zuge eines IGF-Vorhabens ein Verfahren entwickelt, um die Faserorientierung von kurzglasfaserverstärkten Spritzgießformteilen schon in einer Phase zu berücksichtigen, in der noch keine Bauteile wie etwa Prototypen vorliegen. Das phänomenologische Berechnungskonzept schließt eine große Lücke in der Auslegungskette solcher Formteile. Mit Hilfe des Konzeptes ist es möglich, schon frühzeitig in der Bauteilentwicklung das richtungsabhängige Bauteilverhalten auf Formelemente abzuschätzen und das Bauteil belastungsgerecht auszulegen. Das reduziert kostspielige Iterationsschleifen und verkürzt folglich die komplette Entwicklung und Fertigung. Darüber hinaus kann das Konzept auch in Bereichen angewendet werden, in denen bislang die Integrative Simulation zu kosten- oder zeitintensiv war. Abhängig vom geforderten Detaillierungsgrad kann das neue Verfahren als eigenständige Lösung der Bauteilauslegung oder als vorgelagerte Ergänzung für die integrative Simulation angesehen werden.

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448
Mit virtueller DoE zum besten Angusssystem – Qualität von Elastomerbauteilen sichern und Ausschuss minimieren

Zunehmend komplexe Gummibauteile, die ökonomischen und ökologischen Anforderungen genügen müssen, stellen Verarbeiter vor immer neue Herausforderungen. Mit Hilfsmitteln wie der virtuellen DoE innerhalb der Sigmasoft Virtual Molding-Technologie der Fa. Sigma Engineering GmbH können z. B. Angusssysteme für die Bauteile optimal ausgelegt werden. Dadurch können eine hohe Bauteilqualität und ein geringer Ausschuss in der Produktion schon in der Entwicklungsphase abgesichert werden.

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449
Forschungsprojekt zur Klassifizierung und Modellierung der mechanischen Eigenschaften von Elastomerschäumen

Das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK) lädt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) dazu ein, sich in einem Projektbegleitenden Ausschuss im Rahmen eines öffentlich geförderten AiF-IGF-Forschungsprojektes zu beteiligen. Das Thema ist „Klassifizierung und Modellierung der mechanischen Eigenschaften von Elastomerschäumen unter Kenntnis ihrer Mikrostruktur“.

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460
Schneiden, Spalten, Schälen von Kunststoff, Kautschuk und Kork – Schneidlösungen für alle Fälle von Fecken-Kirfel

Das Unternehmen Fecken-Kirfel ist seit vielen Jahrzehnten ein weltweit tätiger Spezialist für Schneidmaschinen zur Bearbeitung von Polyurethan-Hart- und Weichschaumstoffen, Kautschuken, Kork und ähnlichen Materialien. Am Firmenhauptsitz in Aachen fertigt und entwickelt das Unternehmen kontinuierlich innovative Schneidlösungen unter Berücksichtigung von aktuellen Trends und neuen technologischen Möglichkeiten. Laut Hersteller schätzen Anwender vor allem die Präzision und Zuverlässigkeit der Maschinen bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Umfangreiche Serviceleistungen runden das Angebot ab. Investitionen in die Produktion und moderne Softwarelösungen gewährleisten gute Bedingungen, damit das Team aus mehr als 200 Mitarbeitern auch weiterhin optimale Schneidlösungen bieten kann und für künftige Herausforderungen in verschiedenen Branchen gerüstet ist.

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473
Vorhersage von Kristallisations­prozessen soll bessere Kunststoff­bauteile ermöglichen

Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS arbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Industrie daran, den Kristallisationszustand von teilkristallinen Polymeren bei der Herstellung von Kunststoffbauteilen vorherzusagen. Die Forschungsergebnisse sollen in die Simulation von Fertigungsprozessen und Bauteileigenschaften einfließen, um optimierte Bauteile und kürzere Entwicklungszeiten zu ermöglichen.

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Aufsatz
443
Übersicht zu Flammschutzmitteln für halogenfrei flammgeschützte Mischungen am Beispiel der globalen Kabelindustrie

Dieser Beitrag stellt den europäischen und weltweiten Markt für halogenfrei flammgeschützte Kabel (HFFR oder LS0H) vor. Es werden Flammschutzmittel wie ATH, MDH oder Borate und neue Entwicklungen wie Nanocomposites oder keramisierbare Verbindungen beschrieben. Zudem wird die neue europäische Bauproduktenverordnung für Kabel umrissen.


This paper presents the European and the global market for halogen-free flame ­retardant (HFFR or LS0H) cables. Flame retardants like ATH, MDH or borates and new developments like nanocomposites or ceramifyable compounds are described. Also, the new European Construction Product Regulation for cables is outlined.

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450
Herausforderung Elastomer­dichtungen – Schadensanalyse von O-Ringen

Die meistverbaute Dichtung, der O-Ring, soll zuverlässig seine Dichtfunktion erfüllen. Hierfür steht eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe zur Verfügung, die auf die jeweiligen Anwendungsbedingungen abgestimmt sein müssen. Trotz scheinbar richtiger Werkstoffwahl kann es nach einer kurzen Betriebszeit zu einer unerwarteten Leckage kommen.


The most commonly used sealing, the O-ring, must reliably fulfil its sealing function. A large number of different materials is available for this purpose, which must be adapted to the respective application conditions. Despite an apparently correct choice of material, unexpected leakage can occur after a short operating time.

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454
Rheologische Charakterisierung von Kautschuk und Mischungen

Dieser Beitrag zeigt auf, wie die Messergebnisse einer rheologischen Charakterisierung mit Kennwerten der Kautschukkettenarchitektur korreliert werden können. Basierend auf Unterschieden im Molekulargewicht, der Molekulargewichtsverteilung und der Langkettenverzweigung der Kautschuke werden die rheologischen Eigenschaften der Polymere und Kautschukmischungen unter Verwendung eines Kautschukrheometers (rubber process analyzer, RPA) herausgearbeitet. Es werden Beispiele präsentiert, in denen das RPA verwendet wurde, um Unterschiede der verwendeten Proben zu identifizieren, die mit einem unterschiedlichen Verarbeitungsverhalten korrelieren. Die rheologische Charakterisierung erfolgt anhand von standardmäßigen Frequenz- und Amplitudensweeps im linearen und nichtlinearen Bereich der Viskoelastizität. Die Ergebnisse dieser Tests werden auch mit Standardtestwerten, wie der Mooney-Viskosität und den Vernetzungskurven eines Moving-Die-Rheometers (MDR) verglichen.


This article provides insights into advanced rehological measurements and how to correlate these measurements to polymer chain architecture for elastomeric products. Using a rubber process analyzer (RPA) differences in polymer and rubber compounds based on molecular weight, molecular weight distribution and long chain branching are evaluated. Different scenarios are presented where the RPA was used to identify key differences in samples which correlated to processing differences. Some of the testing techniques include standard frequency sweeps and the linear and non-linear responses from standard strain sweep experiments. Results from these tests are also compared to standard tests such as Mooney viscosity and cure curves from a moving die rheometer (MDR).

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463
Weiterführende Untersuchungen zum thermoelastischen Kraftzuwachs­potenzial von Elastomeren – Die Elastomerklasse NR mit Schwefelvulkanisation im Vergleich zu FKM

Die Ausprägung des sogenannten thermoelastischen Kraftzuwachspotenzials (TEKP) wurde in dieser Arbeit vorrangig an der Elastomerklasse Naturkautschuk (NR) untersucht. Damit verbunden konnte auch der Einfluss der Schwefelvulkanisation, d. h. eines auf Schwefelbrücken basierenden, chemischen Netzwerks, auf das TEKP miteinbezogen werden. Des Weiteren erfolgte in den NR-Rezepturaufbauten eine Betrachtung verschiedener Rußtypen, die ein breites Spektrum unterschiedlicher spezifischer Oberflächenaktivitäten aufweisen, sowie der Vergleich zweier verschieden hoher Polymerviskositäten. Als Referenzmischungen dienten FKM-Testrezepturen aus vorangegangenen älteren Arbeiten. Ein Ziel dieser Arbeit war die Suche nach weiteren viskoelastischen Kenngrößen, die in einer Korrelation zur Ausprägung des TEKPs stehen. Im Fokus befanden sich dabei der temperaturabhängige Speicheranteil G‘ des komplexen Schubmoduls und das isotherme Spannungsrelaxationsverhalten mit zunehmender Temperatur. Hier sollte außerdem der nicht-isotherme Kraftzuwachs eines statisch verpressten Probenkörpers bei einem Temperaturanstieg – beginnend vom Einbauzustand – den isothermen Kraftrelaxationsverläufen für einen breiten Temperaturbereich gegenübergestellt werden. Bei den schwefelvulkanisierten Naturkautschukmischungen wird das TEKP außerdem durch einen zusätzlichen Effekt überlagert: die immer ausgeprägtere und schnellere thermo-oxidative Alterung bei zunehmend hohen Temperaturen und Wärmeeinwirkungen.


In this work the development of the so-called thermo-elastic force increment potential (TeFIP) was primarily investigated within the elastomer class natural rubber (NR). It was also possible to take account of the influence of the associated sulfur vulcanisation, i.e. a chemical network being based on sulfur bridges, on the TeFIP. Furthermore, the recipe design of the NR compounds took into account the effect of different carbon black grades having a broad range of different specific surface activities as well as the comparison of two different polymer viscosities. FKM test formulations from previous studies served as reference compounds. One goal of this work was the search for additional viscoelastic parameters that correlate with the characteristics of the TeFIP. The focus was on the temperature-dependent storage modulus G’ – part of the complex shear modulus – and the isothermal stress relaxation behaviour with increasing temperature. Moreover, the non-isothermal force increment of a statically compressed specimen during an increase in temperature – starting directly after assembly – should be compared to the isothermal force relaxation curves for a wide temperature range. In the case of sulfur-cured natural rubber compounds, the TeFIP is also superimposed by an additional effect: the increasingly pronounced and faster thermo-oxidative ageing at elevated high temperatures and heat exposure.

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