PU Magazin

Editorial
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RE3 – What’s that?

Ich gestehe, dass 2019 im Rückblick in mancherlei Hinsicht sicherlich nicht zu meinen Lieblingsjahren gehören wird. Aber unruhige und herausfordernde Zeiten bringen immer auch etwas Gutes hervor, wenn man vertrauensvoll und mutig weitergeht – antizyklisch agiert – und so haben wir uns getraut, in einer Zeit der wirtschaftlich ungewissen Entwicklung und der damit einhergehenden Kürzung der Werbebudgets, der Handelskonflikte, des „Plastik-Bashing“ und des Verlagssterbens auf der K 2019 ein neues Magazin zu launchen:

Circular Economy - die Kreislaufwirtschaft - steht hier im Mittelpunkt der RE3. Hierzu tauchen immer wieder die drei Schlagworte „REduce“, „REuse“, „REcycle“ auf. Wofür sie stehen und welche interessanten Ansätze und Lösungen es gibt, lesen Sie in RE3. Das WERTSTOFF Magazin erscheint viermal jährlich in Deutsch und Englisch in PRINT und online. Besuchen Sie www.re3.today und folgen Sie uns auch auf Twitter und LinkedIn. Die Ausgabe 01 erscheint Ende März.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf den Lösungen, die die Industrie entwickelt – neue Produkte, technische Entwicklungen und Informationen über Unternehmen, die systemische Lösungen liefern. Hinzu kommen Begriffsklärungen, wissenschaftliche Forschungsergebnisse, Pro-Contra-Gegenüberstellungen, Wirtschaftsnews und Beiträge über Menschen in der Industrie und aus den Verbänden.

Eine kritische Betrachtungsweise der derzeitigen Diskussion ist auch innerhalb der Branche notwendig. Ein zukunftsorientierter und verantwortlicher Umgang mit dem WERTSTOFF Kunststoff steht für uns im Fokus. „Schönreden“ und „Green Washing“ sind in der RE3 fehl am Platz.

Auch wenn RE3 kein technisches Magazin ist, wird es inhaltlich und vertrieblich durch die kompetenten Mitarbeiter der Dr. Gupta Verlags GmbH betreut, die in allen Fragen auch Ihr Ansprechpartner sind. Herausgegeben wird RE3 WERTSTOFF Magazin von INDIGU Publishing.

Mit einem neuen herausgebenden Verlag haben wir die Möglichkeit, über den Tellerrand der Kunststoffindustrie hinaus die gesellschaftliche Diskussion um das Für und Wider der unterschiedlichen Kunststoffe in unserem Alltag fundiert mit Fachkompetenz und Hintergrundwissen zu begleiten.

Zuversichtlich, dass unser Mut sich gelohnt hat und hoffentlich mit Ihrer Unterstützung, freuen wir uns darauf, das Know-how der Branche und die Möglichkeiten und Lösungen für unsere gemeinsame Zukunft einer immer breiter werdenden Öffentlichkeit zu vermitteln.

Herzliche Grüße
Indira Gupta

Bericht
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AutomotiveInnovations 2019 und Electromobility Report 2020 – Center of Automotive Management (CAM) veröffentlicht neue Marktstudien

Das Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach untersucht regelmäßig im Bereich Elektromobilität die Innovationen der Automobilhersteller, sowie Absatzentwicklungen und Trends in wichtigen automobilen Leitmärkten. Seit 2005 werden die fahrzeugtechnischen Neuerungen von derzeit über 40 Automobilherstellern pro Quartal nach ca. 50 definierten Kriterien wie Technologiefeld, Innovationstyp, Originalität, Reifegrad etc. erhoben und nach dem MOBIL-Ansatz einzeln bewertet. Die Gesamtstudie Automotive­Innovations 2019 identifiziert die Zukunftstrends von Automobilkonzernen u. a. aus Europa, Japan, den USA und China. Im Electromobility Report werden regelmäßig der Elektromobilitätsmarkt und die Absatzentwicklung der Automobilhersteller analysiert. Im Mittelpunkt stehen die Kernmärkte China, USA und die Europäische Union. Der nachfolgende Bericht präsentiert einige Kernaussagen der aktuellen Branchenstudien „AutomotiveInnovations 2019“ und „Electromobility Report 2020“ des CAM.

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Weltautomärkte 2020 – Branche im Konjunktur- und Transformationsdruck

Die Autoindustrie steckt weltweit im Konjunktur- und Transformationsdruck. Auf der einen Seite muss der Übergang in die Elektromobilität geschultert werden. Zum anderen bereitet die schlechte Autokonjunktur als Folge der US-Zollkriege unter Präsident Donald Trump Sorgen. Durch Umstellung der Branche auf die Elektromobilität gehen in der Branche Arbeitsplätze verloren, die auch durch Wachstumsprozesse in den nächsten Jahren nicht kompensiert werden können. Wichtige Wertschöpfung beim Verbrennungsmotor fällt Stück für Stück weg und wird durch hochautomatisierte Batterie-und Elektromotorfertigung ersetzt.

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Kritik an EU-Entscheidung Titandioxid als Krebsverdachtsstoff einzuordnen

Die Europäische Kommission hat am 4. Oktober 2019 die Einstufung von pulverförmigem Titandioxid als Krebsverdachtsstoff nach der CLP-Verordnung („Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen durch Einatmen“) im Rahmen der 14. Anpassung der Verordnung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt (ATP) im Rahmen eines delegierten Rechtsaktes beschlossen. Demnach sollen pulverförmige Produkte mit Titan­dioxid künftig eingestuft und gekennzeichnet werden.

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Konjunktur 2020: Mit neuer Hoffnung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist im Jahr 2020 uneinheitlich: während in der Industrie eine Kürzung der Produktion droht, tendieren die Dienstleistungssektoren fester. Unter dem Strich läuft es auf eine leichte Zunahme der Bruttowertschöpfung, zumindest im Q1 2020, von schätzungsweise 1 % hinaus. Die positiven Effekte ergeben sich aus dem durchschnittlichen Zuwachs der Leistungen in Handel und Verkehr, gefolgt von Gesundheit und Bildung. Der Ausgleich zur Industrie wird v. a. durch die Problemzonen Fahrzeugbau und Maschinenbau hergestellt. Messlatten für die Wachstumspause in diesen Sparten sind außer der Fertigung auch deren Auftragseingänge.

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Der europäische Weichschaummarkt

Laut Ergebnissen einer Datenanalyse von Labyrinth Research & Markets Ltd, die im Auftrag von Europur erstellt und auf der letzten Europur- und Euro-Moulders-Generalversammlung (12. – 13. Juni 2019) in Lissabon, Portugal, präsentiert wurden, lag die Gesamtproduktion von PU-Weichschaum in den 28 EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen, Schweiz, Albanien, Weißrussland, Bosnien, Kasachstan, Kosovo, Serbien, Mazedonien, Ukraine, Russland und der Türkei bei 1,7 Mio t im Jahr 2018. Von der Gesamtproduktion an PU-Weichschaum waren 1,24 Mio. t PU-Blockschaum und rund 75 000 t Polyester-Blockschaum.

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Innovationen, Vorträge, Kontakte, Trends rund um Polyurethan – Erfolgreiche Internationale FSK-Fachtagung Polyurethane 2019

Vom 13. – 14. November 2019 lud der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) zu seiner Internationalen Fachtagung Polyurethane nach Reutlingen, im Großraum Stuttgart, ein. Beim vorabendlichen Get-Together konnten die Teilnehmer in ungezwungenem Rahmen Kontakte knüpfen, sich kennenlernen und natürlich auch altbekannte Freundschaften und Geschäftsbeziehungen pflegen. Am Morgen des 13. November, unmittelbar vor Beginn des Branchenevents, fand die jährliche FSK-Mitgliederversammlung statt, auf der auch der FSK-Vorstand neu gewählt wurde.

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K 2019: Orientierung und Ausblicke in herausfordernden Zeiten – Kreislaufwirtschaft wichtigstes Thema der weltweiten Kunststoff- und Kautschukindustrie

Die K 2019 ist nach acht spannenden Tagen am 23. Oktober 2019 in Düsseldorf zu Ende gegangen. Die 3 333 (2016: 3 285) Aussteller aus 63 Nationen stellten eindrucksvoll unter Beweis: Kunststoff ist nach wie vor ein innovativer, unverzichtbarer Werkstoff. Sie untermauerten aber auch einstimmig die Notwendigkeit funktionierender Kreislaufwirtschaften entlang der gesamten Wertstoffkette und präsentierten hierzu bereits konkrete Lösungen.

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Starker Rückgang der Erstsemester für die Kunststoffverarbeitung – GKV/TecPart-Erhebung ergibt ein Minus von 45 % im Durchschnitt

Eine kurzfristig angesetzte Erhebung von GKV/TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V. hat Anfang Dezember 2019 einen Rückgang der Erstsemester für die Studienfächer Kunststofftechnik / Kunststoffverarbeitung von 45 % ergeben. Besonders betroffen sind Hochschulen, die den Studiengang Kunststofftechnik bzw. -verarbeitung eigenständig anbieten. Die direkte Nachfrage nach qualifizierten Nachwuchskräften für die Kunststoffverarbeitung seitens der Industrie stelle die Lehrinstitute bereits vor massive Probleme, so heißt es.

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Der GFK-Markt Europa 2019 – Marktentwicklungen, Trends, Ausblicke und Herausforderungen

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe hat ihren jährlichen Marktbericht zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) herausgegeben. Der GFK-Markt bleibt dabei 2019 wie im Vorjahr bei einem Gesamtvolumen der Produktionsmenge von 1,141 Mio. t. Nach sechs Jahren des Wachstums in Folge stagniert 2019 der Markt im GFK-Bereich. Größter Hersteller von GFK bleibt Deutschland mit 225 000 t. Thermoplastische Verfahren, SMC/BMC und Pultrusion können etwas zulegen. Der vorliegende Artikel ist eine Zusammenfassung des vollständigen Marktberichtes, der kostenlos von der Website der AVK heruntergeladen werden kann.

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PUR-Forum: Flammschutz in der Polyurethanverarbeitung

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) lädt zum PUR-Forum am 6. Mai 2020 in Leipzig ein. Wie alle organischen Werkstoffe sind Polyurethane brennbar. Sowohl bei der Herstellung als auch bei der Verwendung bestehen Brandrisiken. Für die jeweilige Anwendung können Polyurethane flammwidrig ausgerüstet werden, was für viele Bereiche wie Bauwesen und Verkehrswesen unabdingbar ist. Das diesjährige PUR-Forum stellt den Flammschutz in Polyurethanen in den Mittelpunkt.

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Optimiertes Spritzgieß­werk­zeug stellt kurz­faserverstärkte Platten für unidirektionale Probekörper her

Ein im Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF optimiertes Spritzgießwerkzeug ermöglicht die Herstellung von kurzglasfaserverstärkten unidirektionalen Platten zur Anfertigung hochorientierter Probekörper für Zugversuche. Das Werkzeug wurde so ausgelegt, dass die Verstärkungsfasern näherungsweise unidirektional (UD) in Fließrichtung ausgerichtet sind. Die Probekörper können aus der Platte in jedem beliebigen Winkel zur Fließrichtung entnommen werden, um Parameter für die Materialbeschreibung zu ermitteln. Dies erleichtert eine materialgerechte, ressourcenschonende Bauteilauslegung.

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30. Internationales Kolloquium Kunststofftechnik und 70 Jahre IKV

Das Jahr 2020 ist für das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen in dreifacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr: Die RWTH Aachen feiert ihr 150-jähriges Bestehen, das IKV wird 70 Jahre alt und richtet zum 30. Mal das Internationale Kolloquium Kunststofftechnik aus. Es findet am 11. und 12. März 2020 im Eurogress Aachen statt. Aus Anlass des Jubiläums richtet das IKV am 10. März 2020 zudem das International Symposium on Plastics Technology im VIP-Bereich des Tivoli-Fußballstadions aus. Während das Kolloquium die weite Bandbreite der IKV-Forschung präsentiert und sich mit seiner praxisorientierten Forschung vorrangig an die Kunststoffindustrie richtet, bietet das Symposium Vorträge von Wissenschaftlern aus 14 Ländern und will den wissenschaftlichen Diskurs zwischen Wissenschaftlern und Industrie entfachen.

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Der alte Plast und das Meer – Teil 1 – Fragestellungen und Bemerkungen zum Kunststoffgebrauch und -recycling

Der Einsatz von Kunststoffen wird mittlerweile vor allem als Problem wahrgenommen. Und tatsächlich ist ihr umfassender Einsatz ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können und wollen wir auf Kunststoffe nicht verzichten, denn durch die Vielfalt der Polymere und ihr breites Eigenschaftsspektrum ermöglichen sie Anwendungen, bei denen traditionelle Werkstoffe versagen. Neben ihrem unbestreitbaren Nutzen im täglichen Leben sind sie andererseits Ursache und Inhalt mannigfaltiger Umweltprobleme. Dieser Beitrag setzt sich damit auseinander, was für und was gegen den umfassenden Einsatz von Kunststoffen spricht. Der vorliegende Teil 1 geht auf die Vorteile von Kunststoffen für unsere technisierte Zivilisation ein und zeigt allgemein Möglichkeiten, Grenzen und ökonomische und ökologische Kosten des Recyclings auf. In Teil 2 sollen verschiedene Kunststoffgruppen einzeln betrachtet und auf ihre Recyclingfähigkeit hin untersucht werden. Auch rohstoffliche Verwertung und Verbrennung werden als mögliche End-of-Life-Lösungen angesprochen.

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Interview
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25 Jahre Fachgruppe Polyurethane beim FSK – Interview mit Albrecht Manderscheid, FSK-Vorstandvorsitzender, und Jörg Arntzen, Sprecher der FSK-Fachgruppe Polyurethane

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Fachgruppe Polyurethane, das der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) dieses Jahr feiert, sprachen wir während der letzten FSK-Fachtagung in Reutlingen mit Albrecht Manderscheid, dem Vorsitzenden des FSK, und Jörg Arntzen, dem Sprecher der Fachgruppe Polyurethane. 

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Aufsatz
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Flammschutz von Polyurethanen

Polyurethane (PU) bilden eine der vielseitigsten Klassen der Polymerwerkstoffe. Kein anderer Kunststoff wird sowohl als Thermoplast, als Elastomer wie auch als Duroplast verarbeitet und eingesetzt. Entsprechend vielfältig sind auch die Anforderungen an den Flammschutz. Je nach Material und Anwendung müssen spezifische Brandnormen erfüllt werden. Der vorliegende Aufsatz gibt einen Überblick über die verfügbaren Ansätze, um durch geeignete Auswahl der Rohstoffe und der Flammschutzmittel diese verschiedensten Anforderungen an das Brandverhalten zu erfüllen.

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Isocyanat-freie Polyhydroxyurethane für wasserbasierte Beschichtungen

Polyhydroxyurethane besitzen das Potenzial, das Portfolio an PU-Beschichtungen und verwandten Anwendungen zu ergänzen. Wir beschreiben ein vielversprechendes Verfahren zur Herstellung von wässrigen isocyanatfreien Urethanpolymeren und deren Verwendung für Beschichtungsanwendungen. Die Synthese der Polyhydroxyurethane in Lösungsmitteln basiert auf einem Ladungsstabilisierungsverfahren, das zu stabilen wässrigen Polyhydroxyurethan-Dispersionen mit einem Feststoffgehalt von bis zu etwa 40 Gew.-% führt. Rohmaterial­eigenschaften, Filmbildung und Beschichtungseigenschaften von etwa 0,1 mm dicken Beschichtungen wurden ebenfalls untersucht. Erste Ergebnisse konzentrieren sich auf Holzlacke. Interessanterweise bietet die OH-Gruppe mehrere Möglichkeiten, diesen Rohstoff zu modifizieren, was die Möglichkeiten dieses interessanten Materials in den Beschichtungswissenschaften erweitert.

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Die Entwicklung maßgeschneiderter Hochdruckmischköpfe für die anspruchsvollsten Anwendungen in der Polyurethanverarbeitung

Die Produzenten von Dosierausrüstungen zur Polyurethanverarbeitung stehen durch die aktuelle Marktentwicklung mit rasanten Entwicklungen im Rohmaterialbereich und immer anspruchsvolleren Anforderungen von Herstellern und Verarbeitern vor großen Herausforderungen. Hohe Flexibilität in der industriellen Produktion erfordert Höchstleistung im Bereich der Misch- und Dosiertechnik. Ziel dieses Berichts ist es, die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Hochdruck-Polyurethanvermischung aus der Perspektive der Cannon Gruppe mit der Fachwelt zu teilen.

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Verhalten von ternären Pentanmischungen in Standard PU/PIR-Schaum

Mit einem Anteil von mehr als 50 % an allen in der PU- und PIR-Industrie eingesetzten Treibmitteln sind Pentane heute die am häufigsten verwendeten. Haltermann Carless bietet als einziges Unternehmen weltweit alle drei Isomere aus eigener Produktion an. Dabei werden die reinen Pentane und deren binäre Mischungen am meisten verwendet. Mischungen aller drei Isomere werden selten genutzt und sind in der Literatur nicht eingehend beschrieben. Ternäre Mischungen können jedoch Vorteile für die Dämmplattenherstellung haben, die bisher nicht erkannt wurden. Um diese Eigenschaften vergleichen zu können, wurde ein experimenteller Ansatz entworfen, indem eine Standard-PIR-Formulierung mit verschiedenen Pentanen und Mischungen geschäumt wurde. Die Experimente wurden mit einer Design-of-Experiment-Software geplant und ausgewertet.

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