PU Magazin

Ausgabe 03 | 2019

Anzeigenkunde

Editorial
131
Print wirkt!

Als ich in den Verlag kam, sagte mir jeder Zweite, dass es keine Zukunft für Print gäbe, und die Budgets für Print – zu Gunsten von Online-Werbung – reduziert bzw. gestrichen würden.

Heute – 7 Jahre später – hat sich diese Aussage in der Form zum Glück nicht bestätigt.

Informationen über Ereignisse verbreiten sich online schneller und viral. Aber Print wirkt auch im digitalen Zeitalter. Zum einen gelten Printmedien Dank journalistischer Recherche, Analyse und Auswertung als vertrauenswürdiger [1]. Zum anderen sind wir Menschen multisensorische Wesen. Unser Gehirn funktioniert immer noch wie vor 10 000 Jahren – unabhängig von der digitalen Revolution.

Wir sehen die Worte und Bilder.
Wir riechen das Papier.
Wir hören sogar das Rascheln der Seiten.
Wir spüren die Seiten und das Gewicht eines Buches oder Magazins.
Wir lesen mit allen Sinnen!

Unser Gehirn liebt vor allem Haptik! 40 % unseres Gehirns sind dauerhaft mit Haptik beschäftigt. Der Tastsinn ist unser Wahrheitssinn. Haptisch optimierte Kommunikation erzeugt mehr Aufmerksamkeit, bleibt länger im Gedächtnis und erzeugt eine größere Resonanz. Haptische Wahrnehmung macht auch Werbung glaubwürdig.

So erreichen Printmedien die Menschen, weil sie Orientierung und Sicherheit in einer Zeit der digitalen Informationsflut und Fake-News bieten.

Informationen sind schnell – jedoch Wahrheit braucht Zeit!

Also nehmen Sie sich die Zeit … in dieser Zeit!

Ihre
Indira Gupta

 
[1] In einer Umfrage von Best4Planning (b4P) hielten 76 % der Befragten Printmedien für „sehr vertrauenswürdig“. Wenn über verschiedene Ereignisse berichtet wird, glauben 60 % der Befragten den Zeitungen und Zeitschriften, aber nur 7 % den digitalen Medien wie FB und Twitter.

Bericht
139
Vom FSK-Fachtag „REACH meets Recycling“ in Mailand

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) hat gemeinsam mit seinen italienischen Verbandsmitgliedern C.O.I.M. S.p.A. und Olmo Giuseppe S.p.A. einen Fachtag zum Thema „REACH meets Recycling“ organisiert. Die Veranstaltung fand am 4. und 5. Juli 2019 in der Region Mailand, Italien, statt.

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140
Europur und Euro-Moulders-Konferenz 2019 – Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Recycling

Mit knapp 400 Teilnehmern aus 115 Organisationen der gesamten Weichschaum-Wertschöpfungskette aus ganz Europa, aber auch Nordamerika und Asien, war die diesjährige Europur und Euro-Moulders-Konferenz, die vom 12. – 13. Juni 2019 in Lissabon stattfand, die bisher am besten besuchte aller Zeiten. Über 30 Referenten informierten während der zwei Tage mit ihren interessanten Vorträgen die Teilnehmer über den aktuellen Polyurethanschaummarkt, aktuelle Innovationen und Entwicklungen und über zukünftige Herausforderungen für die Industrie.

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142
60 Jahre interzum, 21. – 24. Mai 2019, Köln – Innovativ, inspirativ, international: Die interzum begeisterte 74 000 Fachbesucher.

Seit 1959 trifft sich die Möbelindustrie regelmäßig in Köln und feierte in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Die diesjährige interzum inspirierte zur Gestaltung zukünftiger Lebensräume und präsentierte die technischen, haptischen und optischen Weiterentwicklungen für die Designer von morgen. 1 805 Aussteller aus 60 Ländern und insgesamt 74 000 Besucher reisten zur Veranstaltung an, bei der die „Branche auf sehr eindrucksvolle Weise ihre Innovationskraft unter Beweis stellte“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

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144
Automotive Performance 2019 – Chancen und Risiken in einem turbulenten Marktumfeld

Das Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach analysiert seit dem Jahr 2004 die Performance der globalen Automobilhersteller. Auf Basis von Geschäftsberichten, von Markt- und Innovationskennzahlen wird die Leistungskraft der Automobilhersteller analysiert und in vierteljährlich erscheinenden Automotive-Performance-Studien veröffentlicht. Nach einer aktuellen Prognose des CAM für das Gesamtjahr 2019 wird der weltweite Pkw-Absatz um voraussichtlich 5 % im Vergleich zum Vorjahr schrumpfen. Während für die EU und die USA jeweils von einem moderaten Marktrückgang von 3 % ausgegangen wird, wird für China mit einem Minus von 6,5 % gerechnet. In den ersten vier Monaten des Jahres 2019 ist der Pkw-Markt in China bereits um 14,9 % eingebrochen, so das CAM.

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147
Von der KUZ-Fachtagung „PUR-Forum 2019 – Von der Idee zum Bauteil“

Die jährliche Fachtagung PUR-Forum widmete sich am 8. Mai 2019 dem Thema „Von der Idee zum Bauteil“. Teilnehmer aus Industrie und Forschung kamen im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) zum regen Erfahrungsaustausch zusammen.

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148
Südostasien: eine Wild Card in der weltweiten Kunststoffbranche – Ein Länderreport im Vorfeld der K 2019

Wie die Messe Düsseldorf GmbH berichtet, beschäftigt sich die asiatische Region intensiv mit Trends und Problemen, um ein optimales zukünftiges Wirtschaftswachstum zu erzielen, das auch in der Kunststoffbranche zu einem Dominoeffekt führen soll. Im Vorfeld der K 2019, die vom 16. – 23. Oktober 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, wirft der folgende Bericht zunächst einen Blick auf die asiatische Wirtschaft, aufgegliedert in verschiedene Bereiche, um dann für die Kunststoffbranche das Marktwachstum sowie die Herausforderungen in der Region zu identifizieren.

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172
Gehaltsumfrage bei Herstellern von Kunststoff- und Gummimaschinen in China – Niedrige Fluktuation und ein stabiles Personalwachstum

Eine Gehaltsumfrage hat ergeben, dass die Mitarbeiterzahlen bei den chinesischen Unternehmen von deutschen und österreichischen Maschinenherstellern in der Kunststoff- und Gummiindustrie in den letzten sechs Jahren stetig gewachsen ist. Ähnlich wie im Jahr 2017 hat die Mehrheit der Befragten eine Mitarbeiterzahl von über 100 Mitarbeitern, gegenüber 10 – 50 Mitarbeitern in den Jahren 2013 und 2015.

Aufsatz
152
Neue phosphorhaltige Flammschutzmittel für PU-Hartschaumstoffe

Aufgrund der weltweit zunehmenden Sensibilisierung für die Themen Klimawandel und Energieverbrauch ist mit einem wachsenden Interesse an PU-Hartschaum für Dämmstoffe zu rechnen. Im Zuge dieser Entwicklung wird bei diesen Anwendungen im Baubereich auch der Brandschutz stärkere Beachtung finden. Um die gestellten Anforderungen zu erfüllen, werden in PU-Hartschaumstoffen verschiedene Flammschutzmittel eingesetzt. Zu den am häufigsten verwendeten Flammschutzmitteln gehören solche auf Phosphorbasis wie etwa chlorierte Phosphatester oder halogenfreie Verbindungen. In diesem Aufsatz sollen neuartige, von Lanxess entwickelte phosphorhaltige Flammschutzmittel vorgestellt werden. Das Verhalten dieser Produkte in PU-Schaum-Formulierungen wird im Vergleich mit anderen bekannten Flammschutzmitteln dargestellt. Im Rahmen des Vergleichs wird die Wirksamkeit der neuartigen Flammschutzmittel anhand von Brandprüfungen nachgewiesen. Außerdem wird dargelegt, wie sich die Produkte auf Verarbeitung, Stabilität und Schaumeigenschaften auswirken. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anforderungen an PU-Hartschaumstoffe mit Hilfe der neuartigen Flammschutzmittel erfüllt werden können.

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158
Schwingungsisolierung von Schiffsböden mit Solas­-zertifizierten flammhemmenden PU-Werkstoffen

Die Anforderungen an den Brandschutz auf Schiffen sind in den letzten Jahren gestiegen. Dies betrifft auch jene Materialien, die zur elastischen Lagerung von Bodenaufbauten in Schiffen und Yachten dienen. Der Polyurethanwerkstoff Sylomer der Getzner ­Werkstoffe hat sich für die Körperschallentkopplung als weltweiter Standard etabliert. Mit dem flammhemmenden Werkstoff Sylomer Marine hat das Unternehmen den derzeit einzigen PU-Werkstoff entwickelt, der über die notwendige Solas-Zertifizierung verfügt.

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162
Neuartige Additive für effizientere Polyisocyanurat-Schäume

Die Schlagworte Klimaerwärmung und Energieeffizienz bestimmen in den letzten Jahren zunehmend die gesellschaftliche Debatte. Damit einher geht auch ein gesteigertes Interesse an Dämmstoffen und Isoliermaterialien wie Polyurethan-Hartschaum. In der Bauwirtschaft werden insbesondere auf Polyisocyanurat (PIR) basierende Dämmplatten zur Isolierung und als Konstruktionsmaterial eingesetzt, die eine Reihe vorteilhafter Eigenschaften aufweisen: Sie kombinieren ausgezeichnete Isolierung mit geringer Entflammbarkeit, günstigen mechanischen Eigenschaften und einer hohen Langzeitstabilität des Materials, beispielsweise gegen Pilz- oder Bakterienbefall. Typische Anwendungen von Polyisocyanurat-Isolierschaum sind Dächer von gewerblich genutzten Immobilien, Wände in Gewerbe- und Privat­gebäuden sowie Gebäudeverkleidungen dekorativer Natur. Der hohe Index, also der Isocyanat-Überschuss bei der Produktion von PIR-Schaumstoff, erfordert den Einsatz von speziellen Katalysatoren, die die Trimerisierung fördern und beschleunigen. Die Trimerisierung erhöht die Vernetzung innerhalb des Polymernetzwerks und führt so zu einer Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und des Feuerwiderstands. In diesem Artikel werden neue, weiterentwickelte, Octoat-freie Trimerisierungskatalysator-Technologien vorgestellt, die die Reaktionskinetik, Zellstruktur, Haftung, Isolationsleistung und mechanische Eigenschaften verbessern können. Evonik hat eine Gruppe von Trimerisierungskatalysatoren entwickelt, um die erwähnten Charakteristika des Schaums im Vergleich zur bisherigen Standardkatalyse noch weiter zu verbessern. Die Vorteile dieser neuartigen Katalysatoren geben den Schaumherstellern die Möglichkeit, den technologischen Vorsprung des PIR-Schaums auszubauen, indem sie eine hochqualitative Katalyse und überragende Schaumeigenschaften liefern. Dies trägt zu effizienteren Produkten, Produktionsprozessen und letztendlich zu umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Isolationsprodukten bei.

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168
Trockene Entformung – Kosteneffektive PU-Bauteile durch permanente Trennschichten

Im Rahmen eines IGF-Kooperationsprojektes am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Aachen, und am Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), Bremen, wird eine permanente Trennschicht als Alternative für herkömmliche Trennmittel in der Polyurethan (PU)-Verarbeitung untersucht. Zentrale Aspekte sind dabei der Einfluss der Katalyse in den PU-Formulierungen auf das Entformungsverhalten sowie die Übertragung der Technologie auf industrielle Maßstäbe. Mittels Gussversuchen und oberflächennahen Analysen konnte eine zur Trennschicht kompatible Katalysatorklasse bestimmt werden. Für den industriellen Einsatz der Technologie wurden neue Anforderungen an die Prozessführung und Werkzeugauslegung definiert und in einem innovativen Werkzeugkonzept umgesetzt.

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