PU Magazin

Ausgabe 03 | 2020

Anzeigenkunde

  • Hennecke GmbH
  • Birlinghovener Straße 30
  • 53757 Sankt Augustin
  • Deutschland
Editorial
87
„Back to normal“ – was heißt schon „normal“?

Durch die Corona-Krise haben wir festgestellt, dass das Arbeiten aus dem Homeoffice häufig effizienter ist, dass wir durch weniger Geschäftsreisen mehr Zeit für die Familie haben und dass z. B. die CO2-Emissionen aufgrund des Lockdowns in vielen Industrienationen gesunken sind.

Aber wir haben auch festgestellt, dass die Vielzahl an Videokonferenzen und Webinars uns mittlerweile ermüdet, dass kurze Gespräche mit den Kollegen für unseren Arbeitsprozess hilfreich wären und dass uns reale Treffen und der Austausch mit Geschäftspartnern und Kunden fehlen.

Wie viele von Ihnen, sind auch alle Mitarbeiter der Dr. Gupta Verlags GmbH zunächst ins Homeoffice gezogen. Wir haben Kurzarbeit beantragt und haben aufgrund fehlender analoger Vertriebswege, wie Messen und Konferenzen, aber auch weil in den meisten Unternehmen viele Mitarbeiter nur im Homeoffice zu erreichen waren, unsere Magazine nur digital vertrieben.

Aber wir Menschen benötigen Außenreize, sensorische Reize und emotionale Zuwendung und Anerkennung. Spätestens seit Kaspar Hauser wissen wir, dass für uns als soziale Wesen direkte und reale Kontakte lebensnotwendig sind.

Daher haben wir uns, unter Einhaltung der Hygieneempfehlungen, entschieden, einen ersten Schritt „zurück“ in die Normalität zu machen und arbeiten wieder in kleiner und wechselnder Besetzung im Büro. Auch wenn in diesem Jahr vermutlich keine größeren Messen und Konferenzen stattfinden werden, so erscheinen einige unserer Magazine nach und nach, neben der Online-Version, wieder als real greifbare, analoge Print-Magazine.

Ob es wirklich ein „Back to normal“ geben wird, und wie dies aussieht, und ob eine „zweite Corona-Welle“ auf uns zukommt, bleibt abzuwarten.

Aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser und liebe Anzeigen-Kunden, für Ihr Interesse an unseren Magazinen, Ihre Beiträge und Ihre Treue zu danken. Ohne Sie könnten wir die Arbeit, die wir mit Herz und Verstand machen, nicht leisten.

DANKE!

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Zeit beim analogen Lesen und

…bleiben Sie weiterhin gesund!

Herzlichst
Indira Gupta

Bericht
100
Vom Schaumstoff zurück zum Polyol – Hin zu einem geschlossenen Kreislauf beim Recycling von Polyurethan-Matratzen

Polyurethan ist ein sehr vielseitiger Werkstoff und spielt in unserem modernen Alltag eine große Rolle. Als langlebiges und leichtes Material wird es in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt und macht unser Leben komfortabler, bequemer und nachhaltiger. Es wird als Dämmstoff, Klebstoff, Dichtungsmaterial und in vielen anderen Produkten verwendet und trägt dazu bei, Abfall zu reduzieren und weniger Energie zu verbrauchen. Allerdings handelt es sich bei Polyurethan um ein Duroplast und ein einfaches Recycling war bis vor kurzem nicht möglich. In einer Gesellschaft, die auf geschlossene Kreisläufe und eine Kreislaufwirtschaft drängt, ist dies natürlich ein kritisches Thema. Die Polyurethanindustrie hat jedoch verstanden, dass schnell neue Wege gefunden werden müssen, damit Konsumgüter am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können.

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101
Schulungen sind für Beschäftige im Umgang mit Diisocyanaten verpflichtend

Wie der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) berichtet, hat die EU-Kommission im August 2020 final die Restriktion von Diisocyanaten im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Demnach sind zukünftig qualifizierte Schulungen im Umgang mit Diisocyanaten entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der PU-Industrie obligatorisch.

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104
SCIP – Die neue ECHA-Datenbank für besorgniserregende Stoffe

SCIP steht für „substances of concern in products“ und ist eine neue Datenbank, die von der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) eingerichtet und in allen Mitgliedstaaten zugänglich sein wird. Es ist geplant, diese mit zahlreichen Informationen über „bedenkliche Stoffe“ in Produkten zu füttern. Diese Informationen sollen den Entsorgungsunternehmen zur Verfügung stehen, die dann Kenntnis darüber haben werden, in welchen Abfällen besorgniserregende Stoffe sind. Ziel der Datenbank ist letztendlich, solche gefährlichen Stoffe endgültig aus dem Wirtschaftskreislauf auszuschleusen und damit dem EU-Kommissionsziel „Tox-Free-Environment“ ein Stück weit näher zu kommen. Losgehen wird es ab Januar 2021.

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110
Polymerschäume: Perspektiven und Trends – Tagung des SKZ vom 2. bis 3. Juli 2020 auf der Festung Marienberg in Würzburg

Polymerschäume können aus den verschiedensten Kunststoffen, von Polyolefinen bis zu hochtemperaturbeständigen Thermoplasten, hergestellt werden. Durch die Wahl des Polymerwerkstoffs und des Schäumverfahrens lassen sich sehr unterschiedliche Eigenschaften einstellen. Die Fachtagung Polymerschäume: Perspektiven und Trends des SKZ- Das Kunststoffzentrum bot einen Überblick über Grundlagen und moderne Entwicklungen im Schaumstoffbereich und deckte dabei die Bereiche Planung, Prozessentwicklung, Forschung und Entwicklung, Produktion und Anwendungstechnik ab.

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113
Auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug – Steigender Bedarf nach verbesserter Akustik und Fahrassistenzsystemen

Das Automobil entwickelt sich schnell weiter – neue Technologien tragen ständig zum Komfort und zur Sicherheit des Fahrzeugs bei. Diese Entwicklung ist stark getrieben von der Nutzerseite, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Asahi Kasei Europe und Skopos zeigen.

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118
IKT / SKZ: Projekt zur automatisierten Wirbelstrom­prüfung von Faserverbund­kunststoffen

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart und das Kunststoff-Zentrum SKZ forschen im Rahmen eines von der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) geförderten Kooperationsprojekts an der Automatisierung der Hochfrequenz-Wirbelstromprüfung für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK).

122
Kunststoff rettet Leben – Zahlreiche Unternehmen aus Oberösterreich tragen mit ihren Produkten zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie bei

Ob Atemschutzmasken, Acrylglas-Schutz oder medizinisches Material: Die Corona-Krise zeigt deutlich, dass unsere Gesellschaft auf Kunststoff angewiesen ist. Die Diskussion, ob das Material mit seinem ramponierten Image aus unserem Leben verschwinden soll, ist durch die Pandemie verstummt. Zahlreiche Unternehmen aus Oberösterreich leisten mit ihren Erzeugnissen einen wichtigen Beitrag, um den gesundheitlichen ­Kollateralschaden in Grenzen zu halten.

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128
Kleine Volumen effizient und homogen verarbeiten – Systeme zur Minimalmengen-Applikation flüssiger Kunstharze

In der Produktentwicklung und in der Klebstofftechnik sowie im Elektroverguss und beim Resin Injection Moulding (RIM) gehört die präzise Verarbeitung von Minimalmengen flüssiger Zwei-Komponenten-Kunstharze zu den täglichen Herausforderungen. Darauf abgestimmt bietet der Anlagenbauer Tartler fünf Systemlösungen für das Dosieren, Mischen und Applizieren von Siliconen sowie Polyurethan- und Epoxidharzen an. Je nach Ausführung eignen sie sich für den Einsatz unter Laborbedingungen oder bereits für die Kleinserienfertigung.

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130
In Fitnessstudios Lärm und Erschütterungen reduzieren – Die Reebok CrossFit Box nutzt Schwingungsschutz g-fit Shock Absorb von Getzner

Um die Nerven der Nachbarn vor störendem Lärm und die Struktur des Gebäudes vor Beschädigungen des Bodens zu schützen, installierte das Reebok CrossFit-Studio in Zürich Anfang 2020 einen neuartigen Erschütterungsschutz. Laut Eigentümer dämpft g-fit Shock Absorb, ein elastischer PU-Werkstoff von Getzner, die Auswirkungen aufschlagender Gewichte und Hanteln enorm.

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131
60 Jahre Kunststoff-Zentrum in Leipzig

„Mit der Industrie – für die Industrie“ – mit diesem Anspruch führt die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die kunststoffverarbeitende und -anwendende Industrie durch. Seit der Gründung im Jahr 1960 entwickelte sich das KUZ innerhalb von sechs Jahrzehnten zu einem renommierten deutschland- und europaweit agierenden Institut. Im Jahr 2020 feiert das KUZ sein 60-jähriges Bestehen.

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Prüfen ohne Thermokammer – Fraunhofer LBF prüft Kunststoffe dynamisch auch bei tiefen Temperaturen

Kunststoffe verhalten sich bekanntlich temperatur- und dehnratenabhängig. Entsprechend wichtig ist es bei der Auslegung von Bauteilen, das Verhalten des verwendeten Kunststoffs nicht nur bei Laborbedingungen, sondern unter den späteren Einsatzbedingungen zu kennen. Es gilt, das gesamte Spektrum der möglichen Temperaturen zu berücksichtigen. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat zu diesem Zweck die dynamischen Testmöglichkeiten am institutseigenen Schnellzerreißer mit einer Vorrichtung erweitert, die es ermöglicht, Kunststoffe auch bei tiefen Temperaturen – validiert sind bis -40 °C – ohne Thermokammer zu prüfen.

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137
2019 erstes Jahr seit Langem mit Umsatzrückgang für den deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbau – Umsatzeinbußen für 2020 bei bis zu 30 %

Der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA hat seinen Jahresrückblick vorgelegt und kommt darin zu einer ernüchternden Bilanz. Wie erwartet sind 2019 die ­Umsatzhöhenflüge der vergangenen Jahre zum Erliegen gekommen: Die deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer mussten einen Umsatzrückgang von 6 % verbuchen.

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Neue Technologie nutzt Radiofrequenz anstelle von Wasserdampf für die Versinterung von Beads für Verpackungen, Bau und Automobil – Fraunhofer ICT weitet Forschung im Bereich Schäumtechnologien mit neuer Anlage aus

Schaumstoffe, die im Formteilverfahren hergestellt werden, sind zum Beispiel Verpackungen von Elektrogeräten, Fahrrad- und Motorradhelmschalen, Armlehnen im Automobil und viele mehr. Dabei werden aufgeschäumte Kunststoffbeads mittels Wasserdampf zu Bauteilen versintert. Die Werkstoffauswahl ist dadurch auf Materialien begrenzt, die sich im Druck- und Temperaturbereich klassischer Dampfformteilprozesse (zwischen 1 – 8 bar) miteinander verbinden lassen, wie zum Beispiel Polystyrol (PS), Polypropylen (PP) oder thermoplastisches Polyurethan (TPU). 

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Der alte Plast und das Meer – Teil 2 – Fragestellungen und Bemerkungen zum Kunststoffgebrauch und -recycling

Der Einsatz von Kunststoffen wird mittlerweile vor allem als Problem wahrgenommen. Und tatsächlich ist ihr umfassender Einsatz ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können und wollen wir auf Kunststoffe nicht verzichten, denn durch die Vielfalt der Polymere und ihr breites Eigenschaftsspektrum ermöglichen sie Anwendungen, bei denen traditionelle Werkstoffe versagen. Neben ihrem unbestreitbaren Nutzen im täglichen Leben sind sie andererseits Ursache und Inhalt mannigfaltiger Umweltprobleme. Dieser Beitrag setzt sich damit auseinander, was für und was gegen den umfassenden Einsatz von Kunststoffen spricht. In Teil 1 ging es um die Vorteile von Kunststoffen für unsere technisierte Zivilisation und allgemein um Möglichkeiten, Grenzen und ökonomische und ökologische Kosten des Recyclings. Im vorliegenden Teil 2 werden verschiedene Kunststoffgruppen einzeln betrachtet und auf ihre Recyclingfähigkeit hin untersucht. Auch rohstoffliche Verwertung und Verbrennung werden als mögliche End-of-Life-Lösungen angesprochen.

Teil 1 ist erschienen in PU Magazin 01-02 2020

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Interview
102
Verantwortung für mehr Sicherheit in der Polyurethanindustrie – Covestros Tank Farm Assessment am Beispiel Ventius International LLC

Tank Farm Assessments (TFAs) sind Teil eines von der Isopa und ihren Mitgliedsunternehmen entwickelten Best-Practice-Programms für die Polyurethanindustrie, um höchstmögliche Sicherheit bei Transport und Lagerung von Chemikalien – vor allem von Diisocyanaten wie MDI und TDI sowie Polyolen – nach aktuellen Standards sicherzustellen. Dabei wird eine detaillierte Beurteilung anhand einer von der Isopa aufgestellten Checkliste durchgeführt, mit der das Entladen und Laden von Diisocyanaten an Kundenstandorten untersucht wird. Der Kunde erhält daraufhin einen Bericht mit Empfehlungen zur Verbesserung der Arbeits- und Umweltsicherheit.

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108
Nachhaltige Trennmittel auf wässriger Basis – Interview mit Dr. Holger Klyszcz-Nasko, Laborleiter, Acmos Chemie KG

Die Acmos Chemie KG ist ein weltweit operierendes Familienunternehmen mit Sitz in Bremen und seit mehr als 100 Jahren erfolgreich auf dem Gebiet der Trennmittel und Prozesshilfsmittel tätig. Die Redaktion des PU Magazins sprach mit Dr. Holger Klyszcz-Nasko, dem Leiter der Forschung und Entwicklung, über die Geschichte des Unternehmens und darüber, wie Acmos im Bereich der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft positioniert ist.

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Vom Traditionsbetrieb zum innovativen Familienunternehmen – 150 Jahre Fecken-Kirfel – 150 Jahre Tradition und Innovation

Es war im Jahr 1870, zur Blütezeit der Tuchindustrie in Aachen: Mit unternehmerischem Mut und Weitblick gründete der junge Maschinenfabrikant Johann Fecken ein kleines Maschinenbauunternehmen. Sein Schwiegervater, er trug den Familiennamen Kirfel, unterstützte ihn mit finanziellen Mitteln. Das war die Geburtsstunde von Fecken-Kirfel. Der Betrieb stellte zunächst Maschinen für die Tuchfabrikation und Wollspinnerei her. Im Laufe der Jahre erweiterte und änderte sich das Portfolio. Es kamen Werkzeugmaschinen hinzu, dann Lederbearbeitungsmaschinen und schließlich Spalt- und Schneidmaschinen für die Kunststoff-, Gummi- und Korkindustrie. Damit hatte Fecken-Kirfel das Spezialgebiet gefunden, in dem es auch heute noch als Technologievorreiter weltweit erfolgreich ist.

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Aufsatz
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Weiche dielektrische Elastomere

Thermoplastische Elastomere sind eine vielversprechende Klasse von Kunststoffen, die für Anwendungen als elastische dielektrische Materialien geeignet sind. Zudem lassen sie sich gut verarbeiten und sind rezyklierfähig. Diese Werkstoffklasse umfasst einen weiten Bereich der Polymere wie thermoplastische Olefin-Elastomere (TPO), Polystyrole (TPS), Polyamide (TPA), Copolyester (TPC), Polyurethane (TPU) und Vulkanisate (TPV), gemäß der Norm ISO 18064. Sie weisen eine weite Spanne an Gebrauchstemperaturen auf und können in einigen technischen Anwendungen statt des konventionellen vernetzten Kautschuks, also Gummi, eingesetzt werden. Ihr Einsatz ist unter sehr kalten als auch warmen Bedingungen möglich, sodass sie für Außenanwendungen und unter wechselnden Temperaturen verwendbar sind. Weiterhin machen die hohe Flexibilität in der Kälte, die Kriechbeständigkeit und die mechanischen Eigenschaften eine gute Rückverformung bei Belastung möglich.

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Das EU Paket zur Kreislaufwirtschaft und die EU-Plastikstrategie – Übersicht und Bedeutung für biobasierte Kunststoffe

Es gibt wenige politische Initiativen, die in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit erregt haben, wie die kürzlich von der europäischen Kommission beschlossene Einwegplastik Richtlinie (Single-Use Plastics Directive). Häufig wird sie auch als Einwegplastik-Verbot bezeichnet. Dieser Rechtsakt ist allerdings nur eine von vielen Maßnahmen, mit denen die Europäische Union versucht, den Plastikmüll einzudämmen und die Wirtschaft in Europa in eine Kreislaufwirtschaft zu führen. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über das EU Paket zur Kreislaufwirtschaft (EU Circular Economy Package) und die EU Kunststoffstrategie (EU Plastics Strategy) und erklärt, welche Bedeutung beide für biobasierte Kunststoffe haben.

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Biobasierte Polyole und die Anfälligkeit von Polyurethanschaum für Mikrobenbefall

Derzeit gibt es einen wachsenden Trend zur Verwendung von erneuerbaren, biobasierten Polyolen in Polyurethan-Schäumen im Verbraucherbereich und bei kommerziellen Anwendungen. Besonders Hersteller von Bettwaren, Möbeln und Autositzen versuchen, der steigenden Nachfrage nach biobasierten Polyolen aufgrund deren besseren ökologischen Fußabdrucks nachzukommen. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich einer potenziell größeren Anfälligkeit für mikrobielle Kontamination. Unter bestimmten Bedingungen kann ungehemmtes Pilz- und Bakterienwachstum die mechanische Integrität des Schaumstoffs beeinträchtigen und gleichzeitig unhygienische Bedingungen im Wohn- und Automobilbereich schaffen. In diesem Aufsatz beschreiben wir unsere aktuellen Forschungsergebnisse zu der Frage, wie unterschiedliche Polyol-Typen und Verarbeitungsbedingungen die Anfälligkeit für Schimmelbefall in Polyurethanschäumen beeinflussen. Hierfür wurden verschiedene Standard- und Nicht-Standardtests verwendet. Außerdem wird dargestellt, welche Eigenschaften antimikrobielle Additive besitzen und welche Lösungen es für kommerzielle Anwendungen geben kann.

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